Corona-Lockdown: Nachwuchs-Leistungssport soll in Sachsen ab 18. Januar wieder starten

Die Initiative «TeamSportSachsen» plant die schrittweise Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes - mit Schnelltests und reduzierter Gruppengröße.

Leipzig (dpa) - Die Initiative «TeamSportSachsen» plant ab 18. Januar die schrittweise Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes im Nachwuchsleistungssport. Das gab die Vereinigung am Mittwoch in Abstimmung mit dem Landessportbund Sachsen (LSB) bekannt. Der Wiedereinstieg soll unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates sowie der an den Standorten bestehenden Beschulungssituation ab Altersklasse U15 erfolgen. Die Mitglieder hätten sich dabei auf ein Konzept verständigt, welches pro Woche zwei Schnelltests und eine Reduzierung der Trainingsgruppengröße vorsieht, heißt es in der Mitteilung.

Karsten Günther, Sprecher der Initiative und Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig Handball, sagte, man sehe die Notwendigkeit, den Nachwuchsathleten einen Weg zur geregelten Rückkehr in den Trainingsalltag aufzuzeigen. Im Dezember hatte sich die Initiative einstimmig dafür entschieden, in den Nachwuchsleistungszentren die gleichen Vorgaben anzuwenden wie im Amateur- und Breitensport. Diesen großen Einschnitt für die Ausbildung und Leistungsentwicklung bezeichnet man immer noch als notwendig und richtig. Nun aber müsse es wieder losgehen. In der Initiative «TeamSportSachsen» sind 21 Clubs aus den Bereichen Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Eishockey und American Football sowie der Olympiastützpunkt Leipzig integriert.

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