Corona-Lockdown: Sachsen schließt sich bundesweiten Regeln an

Damit müssen ab Mittwoch beispielsweise auch Friseure schließen. Zu Weihnachten darf nur mit vier weiteren Personen gefeiert werden.

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2525 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    3
    Schützenfrau
    15.12.2020

    Ab morgen dürfen nicht mal mehr Tischfeuerwerke und Wunderkerzen verkauft werden . Kinder könnten ja alleine mit ihren Eltern Spaß haben . Das geht natürlich nicht .

  • 6
    4
    Haju
    15.12.2020

    @BuboBubo
    Nun, daß Sie Anhänger monolithisch-zentralistischer Bestrebungen sind ist ja nichts Neues. Aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Ihre Auslegung der Ereignisse wird aber wohl nur mit der Herbeiführung von Orwellschen Verhältnissen Bestand haben können. Ich sage nur: erst alles (mit Zahlen von 35 bzw. 50) gesetzlich an sich reißen und dann ängstlich abwarten, bis Sachsen (und wohl auch Bayern) entnervt beim bereits 10fachen (Landkreise) bzw. ca. 300 (Sachsen) die Reißleine ziehen muß. JETZT endlich wird es wohl in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Meckelnburg-Vorpommern (liegt immer noch unter hundert: 91,2) "nicht zu unschönen Bildern" kommen - die Weihnachtseinkäufe der Bevölkerung haben eben noch gefehlt!
    Aber freuen Sie sich ruhig über die Beseitigung des Friseur-Flickenteppichs! Ich überlege gerade, ob ich nicht erst dann wieder zum Friseur hier im Erzgebirgskreis gehen sollte, wenn der Kreis bundeskonform wieder bei ca. 80 liegt ("Guildo-Horn-Protest-Mähne"!)

  • 7
    4
    KTreppil
    15.12.2020

    Ich habe keine Zeit und Gelegenheit, mir im Detail Pressekonferenzen anzusehen, verlasse mich auf Presse und ähnliches. Was z.b. in FP veröffentlicht wurde, da war nur erwähnt, dass sich Sachsen bzgl. Silvester und Böller den Beschlüssen, die im Bund gefasst werden, anschließen wird. Insofern erlaube ich mir trotzdem zumindest verwundert und irritiert zu sein, wie schnelllebig Einschränkungen und Regelungen heutzutage sind. Vielleicht muss ich mich daran gewöhnen, aber begrüßen muss ich das nicht.

  • 18
    3
    Hinterfragt
    15.12.2020

    "Sachsen schließt sich bundesweiten Regeln an"
    Falsche Schlagzeile!

    Sachsen übernimmt nur die Maßnahmen, welche noch "schärfer" sind, als schon in Sachsen festgelegt!

  • 12
    13
    BuboBubo
    15.12.2020

    Die Corona-Schutzverordnung wurde vom sächsischen Kabinett am 11.12.2020 beschlossen. Da zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis der Bund-Länder-Konferenz vom 13.12. noch nicht bekannt war, konnte es naturgemäß auch nicht in den Beschluss aufgenommen werden.
    In der Pressekonferenz vom 11.12. wurde jedoch ausdrücklich angekündigt, dass eventuell verschärfende bundesweite Regelungen nachträglich in die Verordnung integriert werden (Petra Köpping, ab Minute 9:30). Und genau das wird per Kabinettsbeschluss am 15.12. auch geschehen. Das ist konsequent, wurde vorab klar kommuniziert und wird auch so im Artikel dargestellt.

    Soweit die nüchternen Fakten, @KTreppil.

    Und nun meine Meinung dazu: Dass endlich bundesweit einheitliche Regeln beschlossen wurden und Sachsen sich diesen anschließt, anstatt erneut sein eigenes Süppchen zu kochen, halte ich für dringend geboten. Ein chaotisches Absurdum kann ich darin viel weniger erkennen als in dem bisher praktizierten regulativen Flickenteppich.

  • 13
    5
    KTreppil
    14.12.2020

    @Bubo, jetzt haben Sie es mir ja wieder gegeben. Wenn Sie mit der derzeitigen Politik und Regelungswut klar kommen, noch mit kommen und sich darin bestätigt fühlen, ist es doch schön für Sie. Ich sehe es, wie einige andere auch, etwas kritischer. So geht es Ihnen sicher auch manchmal. Ohne, dass Sie deshalb gleich von anderen auf den Mond geschickt werden wollen. Also könnten Sie bitte weiterhin auch andere Meinungen akzeptieren ohne derart von oben herab zu agieren. Wir leben noch immer in einer Demokratie, es herrscht (noch) Meinungsvielfalt, wir leben zum Glück in keiner Diktatur.
    Regelungen und Gesetze sollten aus meiner (eher konservativen) Sicht, schon eine gewisse Halbwertszeit haben. Das schafft Orientierung, Vertrauen, Sicherheit und, ganz wichtig, Akzeptanz, was gerade in diesen schwierigen Zeiten wichtig ist. Ihr Vergleich mit den gerichtlichen Instanzen ist schon etwas an den Haaren herbei gezogen, aus dem Kontext gerissen und, nehmen Sie es nicht persönlich, absurd.

  • 7
    18
    BuboBubo
    14.12.2020

    @KTreppil: Haben Sie schon mal davon gelesen, dass ein Gerichtsurteil vom übergeordneten Gericht kassiert wurde? Was ist daran absurd oder chaotisch? War deswegen das erstinstanzliche Urteil das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde? Kann man demzufolge die Erstininstanzen gleich komplett einsparen?
    Schon klar, hier geht es nicht um Gerichtsprozesse, aber immerhin um verwandte Kategorien. Dass Sachsen schneller reagieren musste als der Bund, war doch offensichtlich. Dass die Regelungen vereinheitlicht werden müssen, wurde ebenso erwartet und verlangt. Nun ist das Verlangte tatsächlich mal eingetreten - und was passiert? Es wird als absurd bezeichnet. Wenn jemand erwarten sollte, dass auf politischer Ebene Regelungen getroffen werden, die jeden zu 100% zufriedenstellen, dann lebt er auf dem falschen Planeten.

  • 9
    8
    Haju
    14.12.2020

    Was Palmer praktiziert, ist eigentlich eine zielgerichtete Kontaktbeschränkung derer, die am häufigsten sterben, gegenüber den anderen. Aber weil Palmer nicht immer 150%ig auf Linie ist, muß natürlich gemäkelt werden. Übrigens: gerade jetzt beim harten lockdown müßte es viele beschäftigungslose Taxifahrer geben.
    Am Besten wäre es jetzt, wenn die AfD vehement ein bundesweites Verbot von Sondereinkaufszeiten und Seniorentaxis fordern würde!

  • 16
    6
    KTreppil
    14.12.2020

    @Bubo..., Danke für die Zurechtweisung und Definition. Es bleibt aber für mich absurd, wenn etwas beschlossenes bevor es überhaupt gedruckt ist, schon das Papier nicht mehr wert ist. Chaotisch, weil Regelungen, spezielle Beispiele, für Friseure und Floristen praktisch über Nacht kassiert werden. Aus sächsischer Sicht ist ein Friseur oder Florist wohl unbedenklicher als aus Sicht der Bundesregierung. Mir geht es jetzt nicht um Frisur oder Weihnachtsgesteck, aber mal an die Friseure und Floristen gedacht, die auch existieren wollen? Völlige Verunsicherung, wenn das kein Chaos ist? Wenn Sachsen der Meinung war, es ist ungefährlich zum Florist oder Friseur zu gehen, dann doch, dann ist das irgendwie auch sinnlos. Oder etwa nicht?

  • 15
    11
    Echo1
    14.12.2020

    @BuboBubo dass ist so mit dem Ende Gelände. Auch Sie müssen irgendwann Abschied nehmen von Ihrer schönen freien Welt.
    @TWe ja es wird gestritten, wie die dürfen und ich nicht. Ein leichtes Murren ist das. Aber die mit ihren Gegenargumenten, die eigentlich nur gehört werden wollten, machen sich echt Ärger. Was wird da alles aufgefahren und das seit März: Verschwörungstheoretiker, Covidiot, Verbote, Wasserwerfer und Räumpanzer.....?!

  • 21
    5
    saxon1965
    14.12.2020

    Es ist also stets ethisch abzuwägen, zwischen Maßnahmen, Auswirkungen und dem Ziel, welches man verfolgt. Bei solchen Entscheidungen darf nicht zu kurzfristig gedacht werden, was man nach 10 Monaten Corona erwarten kann.
    Die Analyse der Auswirkungen scheint mir allerdings zu kurz zu kommen, wobei es immer wieder um die Verhältnismäßigkeiten geht. Jedes Todesopfer ist zu beklagen und sollte verhindert werden, was jedoch niemals gelingt.
    Dazu paar nackte Zahlen:
    Im Jahr 2019 starben in Deutschland rund 940.000 Menschen. Davon zirka 331.000 an Herz- Kreislauferkrankungen, 231.000 an Krebs und 67.000 an Atmungserkrankungen. Leider auch über 3.000 Menschen im Straßenverkehr.
    Die Lebenserwartung liegt zwischen 75-80 Jahren.
    In den rund sechs Wintermonaten sterben jedes Jahr zirka 20.000 Menschen an der s. g. Grippe.
    Ich möchte nichts verharmlosen, aber bitte die Verhältnismäßigkeiten nicht aus den Augen verlieren.

  • 13
    10
    saxon1965
    14.12.2020

    Es starben, seit März, bisher fast 22.000 Menschen in D mit dem CORONA-Virus und sicher der überwiegende Teil an COVID19. Deshalb ist es richtig eine Übertragung, besonders auf gefährdete Menschen, zu verhindern. Leider hat die Exekutive dies nur mangelhaft getan. Anfangs fehlte es an Schutzmitteln, dem Willen an einem breiten wissenschaftlichen Diskurses und so verfügt man lieber einen systemzerstörenden Lockdown nach dem anderen. Ich meine also, dass es kontraproduktiv ist, einem System die Grundlagen zu entziehen, um es zu retten. Nicht nur unser Gesundheitssystem, sondern alle sozialen Leistungen, bis hin zur gesamten Infrastruktur unseres Landes, werden langfristig massiv geschädigt. Es ist also eine moralische, ethische Entscheidung wie mit dieser Krankheit umzugehen ist. Findet dieses Abwägen in einem breiten Konsens statt? Nutzt der Staat wirklich all seine Möglichkeiten, um Schaden vom Volk abzuwenden?
    Warum heißt es wohl bei einem Schiffsunglück: "Frauen und Kinder..."

  • 11
    5
    Haju
    14.12.2020

    @BuboBubo
    Übermut tut selten gut!
    Der Berliner Tagesspiegel ist anscheinend noch immer vergnatzt, weil Palmer mal bei einem Berlinbesuch davon sprach, daß er jetzt den (seinen) demokratischen Sektor Deutschlands verlassen habe (und dem Görlitzer Park stattete er auch einen Besuch ab - dabei erstmals durch die Polizei dealerfrei gehalten).
    Tagesspiegel: "Unter den über 80-Jährigen hat der Landkreis Tübingen laut einer Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung derzeit 338 Fälle pro Woche und pro Hunderttausend Einwohner" Daß Ihnen das nicht komisch vorgekommen ist! Nun, in den letzten 7 Tagen (stand heute) waren es im LK Tübingen 391 Fälle insgesamt (alle Altersgruppen!) und die 7-Tage-Inzidenz beträgt 171,0.
    Im Übrigen sollten Sie mal nachdenken, ob nicht, falls Tübingens durchaus sinnhaft erscheinende Maßnahmen keinerlei Zweck hätten, auch alle anderen Maßnahmen von Bund und Ländern anzuzweifeln wären.
    Viel Spaß noch beim grammatikalischen Schulmeistern!

  • 17
    21
    BuboBubo
    14.12.2020

    Ach, wissen Sie, Kopfschüttler, in einem seriösen Forum darf man sich neben verdrehten Fakten auch mal verdrehten Sätzen widmen. Der deutschen Sprache tut ein wenig Pflege ab und zu auch ganz gut.
    Ihre Frage, ob ich Oberlehrer sei, kann ich guten Gewissens verneinen. Ich bin auch nicht klein, sondern mittelgroß (so stand es jedenfalls in meinem Personalausweis), und ein Schulmeisterlein bin ich auch nicht. Tut mir leid, Ihren Erwartungen so ganz und gar nicht entsprechen zu können.
    Übrigens: Selbst bei Zurechtweisungen ist hier üblich, den zu Maßregelnden zu siezen.

  • 34
    15
    klapa
    14.12.2020

    ‚Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich Ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen.’ – Herr Spahn am 1.September.

    Ein fataler Irrtum, der das Vertrauen der Bürger in die Aussagen von Politikern nicht unbedingt stärkt. Das Gegenteil dürfte eher der Fall sein.

    Hättest du geschwiegen, wärst du klug gewesen.

  • 31
    36
    kopfschuettler1
    14.12.2020

    @ BuboBubo

    Bis Du hier der Oberlehrer? Geht es hier um Satzbau oder um Fakten! Ein kleines Schulmeisterlein!

  • 30
    24
    TWe
    14.12.2020

    @Echo1
    Ich betrachte das von der anderen Seite.

    Endlich werden diejenigen, die wochenlang versucht haben, sich querutantisch gegen das objektiv notwendige zu stellen, auch von der Strömung mitgenommen.

    Und das ist gut so!

    Begreifen Sie es endlich. Die Mehrheit der Bevölkerung sieht die Notwendigkeit der Einschränkungen ein und steht grundsätzlich auch hinter den Entscheidungen der Politik. Die m. E. berechtigte Kritik am Entscheidungs-Wirrwarr der letzten Tage zeigt dabei übrigens, dass unsere Mitmenschen gerade nicht "ja und Anen" sagen.

  • 30
    35
    BuboBubo
    14.12.2020

    "Was für ein Chaos, ein am Freitag beschlosenes Regelwerk bereits wieder ad absurdum."

    Schwieriger Satzbau.

    Chaos?
    Zustand der Unordnung [1]
    Ad absurdum?
    etwas ad absurdum führen: das Widersinnige, die Sinnlosigkeit einer Sache nachweisen [1]

    Ein am Freitag in Sachsen beschlossenes Regelwerk, welches mit der ausdrücklichen Ansage, es am Sonntag einer bundesweiten Regelung gegebenenfalls anzupassen, verabschiedet wurde, wird einer am Sonntag bundesweit beschlossenen Regelung angepasst.

    Für mich ist das konsequent, nachvollziehbar und ein kleiner Lichtblick im Dschungel des bisherigen föderalen Eigensinns.

    Für @KTreppil ist es absurd, chaotisch, widersinnig, sinnlos.

    Wie sagte es Friedrich II.? "Jeder soll nach seiner Façon selig werden."

    [1] https://de.wiktionary.org

  • 32
    24
    BuboBubo
    13.12.2020

    "Die gegen den Strom schwimmen, haben es schwer. Das war in dem letzten Jahrhunderten immer so."

    Ach was, Jahrhunderte: Jahrmillionen!

    Allein das Argument "gegen den Strom zu schwimmen" zählt jedoch wenig. Davon könnte jeder Geisterfahrer ein Liedchen singen, sofern er noch singen kann. Und wenn nicht - was sagen die, die er unterwegs getroffen hat? Auch nichts mehr? Oder wenigstens noch Ja und Amen?

    Herzliches Beileid, @Echo1, dass Sie in dieser schnöden Welt leben müssen. Aber trösten Sie sich, es ist nicht auf Dauer.

  • 10
    11
    1212178
    13.12.2020

    Zur Überschrift: Geht nicht Bunderecht über Länderrecht ?

  • 47
    64
    Echo1
    13.12.2020

    Willkommen in einer Welt, wo es für viele besser ist, Ja und Amen zu sagen.
    Die gegen den Strom schwimmen,
    haben es schwer. Das war in dem letzten Jahrhunderten immer so.

  • 49
    29
    KTreppil
    13.12.2020

    Was für ein Chaos, ein am Freitag beschlosenes Regelwerk bereits wieder ad absurdum. Irgendwann weiß keiner mehr was erlaubt oder verboten ist. Was heute noch ausdrücklich erlaubt, kann über Nacht schon verboten sein. Zeugt nicht gerade von einem Plan oder Verlässlichkeit und schafft kein Vertrauen in die Politik. Dies wäre aber gerade jetzt sehr wichtig.

  • 50
    34
    Mia
    13.12.2020

    @Elysa
    Woher nehmen Sie Fakten und vorallendingen die Absolutheit, dass das Einkaufen von Senioren in reservierten Zeiten die Zahl der Infektionen vermindert?
    Das Testen in den Pflegeheimen wird mit der neuen Verordnung nun auch verbindlich geregelt.
    Die straffen Regelungen, die ab Mittwoch gelten sind mehr als nötig. Der Zeitpunkt eigentlich um 1-2 Wochen zu spät. In dieser Zeit haben sich durchschnittlich 280.000 mit dem Virus infiziert und 7000 Menschen ihr Leben verloren.
    Diese Zahlen stehen dem Kaufrausch, den Geschenken, die keiner braucht(die Kinderzimmer sind übervoll) dem Luxus, den wir uns leisten (müssen?) gegenüber.
    Ist das verhältnismäßig?
    Warum können wir nicht verzichten und zusammenhalten und den Regeln Folge leisten?

  • 67
    23
    BuboBubo
    13.12.2020

    @Elysa: Ich stimme Ihnen zu. Man könnte viele Dinge klüger organisieren. Wunder wird man damit trotzdem nicht bewirken, wie das Beispiel Tübingen zeigt:
    https://www.tagesspiegel.de/politik/statistik-diskrepanz-in-palmer-aussagen-doch-kein-corona-wunder-in-tuebingen/26711542.html

    Dennoch sollte jede Chance genutzt werden, mit der man die Lage verbessern kann. Letztlich geht es immer nur darum, Kontakte (Atemluft, Tröpfchen, Körperkontakt) mit anderen Menschen zu meiden. So einfach, wie es klingt, scheint das aber nicht umzusetzen zu sein. Dabei gibt es gute Vorbilder, wie die Stadt Jena (https://download.uni-mainz.de/presse/03_wiwi_corona_masken_paper_zusammenfassung.pdf) vorgeführt hat.

    Fundamental wichtig ist die Einsicht in die Notwendigkeiten, mithin das freiheitliche Handeln im Hegelschen Sinne. Vielleicht war man wegen dieser Tradition auch deshalb in Jena etwas weiter als anderswo.
    Freiheit wird ja inzwischen gerne mit Freizügigkeit verwechselt...

  • 117
    19
    Elysa
    13.12.2020

    In einigen großen Städten gibt es Konzepte die wirksam sind und keine großen Voraussetzungen brauchen. Da gibt es zum Beispiel eine bestimmte Zeit von 9-11 Uhr, da sollen vorrangig Senioren einkaufen gehen. Dazu werden zum Preis von 2,50 Euro pro Fahrt Taxis angeboten so dass die älteren Personen ab 60 Jahren zum Beispiel keine vollen Busse oder Bahnen benutzen müssen..... Die Infektionszahlen sind dadurch vergleichbar geringer als woanders und die Krankenhäuser nicht überlastet.
    Besuche im Pflegeheim sind nach vorherigen Tests, wenn auch zeitlich begrenzt möglich. Das sind für mich nachvollziehbare Strategien die anscheinend auch wirksam sind. Bochum ist da ein Vorreiter. Ich denke was in großen Städten möglich ist, müsste auch in kleineren Städten möglich sein.