Corona-Maßnahmen: Kretschmer kontert Kati-Witt-Kritik

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Sachsens Regierungschef nennt Krisenpolitik "schwierigste Aufgabe". Katarina Witt hatte kritisiert, dass Unternehmer und Selbstständige die Kosten der Krise trügen. Auch Jens Weißflog pflichtete dem ehemaligen Eiskunstlaufstar bei.

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4646 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    0
    klapa
    26.02.2021

    Dass der MP gekontert hätte, ist doch wohl sehr wohlmeinend und beschönigend ausgedrückt, liebe FP.

    Von Konter kann überhaupt nicht die Rede sein, weil er ihre berechtigten Vorwürfe in keiner Weise aus der Welt schaffen konnte.

    „Kleine mittelständische Unternehmen, Einzelhandel, Solo-Selbstständige, Künstler, so viele Branchen sind seit März 2020 in extreme Schieflage geraten und die finanziellen, staatlichen Hilfen kommen entweder gar nicht oder nur tröpfchenweise an“, - K. Witt

    Konnte der MP diesen Einlassungen abhelfen? Eindeutig - nein.

  • 6
    3
    Echo1
    26.02.2021

    Aber eins ist Fakt. Wir geben klein bei. Wir lassen uns vor uns hertreiben. Es geht los mit der umfangreichen Testerei. Wir dürfen nirgends mehr rein. Nur noch mit PCR-TEST negativ, Schnelltest und irgendeinen Selbsttest vor Ort. Wollen wir das? Ist das notwendig? Gibt das Covid19 her, ein mittelschwerer Grippevirus? Müssen unsere Kinder mit Tests verängstigen werden? Ist nicht auch die Grippezeit jahreszeitlich begrenzt?
    Wie machen es die Chinesen? Ist es wahr, dass die die Pandemie beendet haben und auch nicht mehr testen?
    Fragen über Fragen haben wir alle. Gebt bitte Antworten. Lasst auch alternative Wege und alternative Meinungen zu.

  • 8
    0
    Faden13
    26.02.2021

    Ich war noch nie ein Fan der Kati Witt, aber jetzt hat sie endlich klar Stellung bezogen und den Mächtigen gesagt wie es im Land aussieht...... Respekt dafür

  • 26
    3
    andreas59
    17.02.2021

    Wo die Kati Recht hat... hat sie Recht, ebenso wie der Jens!

  • 6
    44
    lupus
    16.02.2021

    Bis zum Ende habe ich das Pamphlet der Frau Witt nicht ganz geschafft.
    Fazit: Der Unternehmerin Witt fällt die Decke auf den Kopf und sie hat dafür die Schuldigen entdeckt ,die Politiker.
    Als ihren Vorschlag kann ich hauptsächlich Geldumverteilung entdecken.
    Gehälter der Politik spenden, Gewinne der Lebensmittel-und Versandhändler an alle die die keinen Umsatz machen können (sicher auch an ihr Fitnessstudio)

  • 10
    10
    chemnitzmischa
    15.02.2021

    bubo: Auch auf die Frage , "wo denn die Mentaltität der Chemnitzer im November" war, bin ich früher schon eingegangen. Ich hatte von einer Adaptionszeit gesprochen, die die Chemnitzer (als typische Sachsen) brauchen, um eine Sache zum integrierenden Bestandteil ihrer Lebensweise zu machen. So braucht es auch eine gewisse Zeit, bis ihre Schwarmintelligenz sich in der Einhaltung coronagerechten Verhaltens eingerichtet hat. Dann aber mit Verstand und Ausdauer.

    Glauben sie wirklich, dass es am lockdown nix, aber auch gar nix zu zweifeln gibt? Wie heißt diese Religion? Glauben Sie weiter an die Administration, ich glaube weiter an die Menschen.

    Prävalenz beschreibt lt. RKI den Bestand an Erkrankten, Inzidenz den Zugang. Wie es bei Zugängen innert 7 Tagen um sinkende 60 zu einem steigenden Bestand von 281/100K in D kommt, ist mir schleierhaft. Im Dashboard finde ich nur "Covid 19-Fälle" (heute 285 in Sachsen). Kann ich von Ihnen geholfen werden? Danke!

  • 4
    19
    BuboBubo
    15.02.2021

    @chemnitzmischa, da Sie mich direkt ansprechen: Natürlich habe ich die "Arzneimittelverordnung für seltene Leiden" gelesen. Dort steht:

    "Eine Prävalenz von nicht mehr als fünf von zehntausend Personen wird allgemein als geeigneter Schwellenwert [für seltene Leiden] angesehen."

    Sie kennen den Unterschied zwischen Prävalenz und 7-Tages-Inzidenz?

    Die Prävalenz für Covid-19-Erkrankungen in D liegt lt. RKI-Dashboard von heute bei 281 pro 10000 Einwohner und steigt weiter.

    Ansonsten kann man Chemnitz nur gratulieren, dass ausschließlich die "spezielle Mentalität der Bürger" die Inzidenz in ihrer Stadt so erfolgreich verringert hat - das Umland sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Das zeitliche Zusammentreffen mit dem deutschlandweiten Lockdown ist natürlich rein zufällig.
    Wo war eigentlich die "spezielle Mentalität der Bürger" von Chemnitz im November, als die Inzidenz rasant stieg - bis auf 550 zu Weihnachten?

  • 42
    6
    uvex
    15.02.2021

    Dünnes Eis
    Nach vielen kritischen Äußerungen aus der Bevölkerung zur politischen Arbeit
    unserer gewählten Volksvertreter in der
    Pandemiebewältigung melden sich zwei weltbekannte Sportler zu Wort.
    Bürgerkritik wird im Vorzimmer aussortiert.
    Aber jetzt kann man die Wortmeldungen nicht überhören...
    Reaktion...MP verwahrt sich dagegen.
    Geht's noch, anstatt endlich einmal
    das Hin/Her in den
    Entscheidungen zu überdenken und vor Ort mit Betroffenen zu überprüfen.
    Hätten beide Sportler Ihren Sport mit so wenig Einsatz und mangelnder Risikobereitschaft betrieben,wie unsere
    beratungsresistenten Politiker wären Sie nicht mehrfache Weltmeister und
    Olympiasieger geworden,sondern...
    aufs Eis gestürzt und von der Schanze abgestürzt.
    Klasse, Leistung und Anerkennung muss man sich täglich erarbeiten.
    Sportler mit mangelnder Leistung
    wurden früher und werden heute aus dem Kader entlassen...
    Politiker aufpassen...auch nachdenken... vielleicht werden die
    WÄHLER bald zum TRAINER

  • 27
    4
    Freigeist14
    14.02.2021

    manneth@ manche machen sich auch wichtig mit herabsetzenden Kommentaren , Neiddebatten und Lobhudeleien auf Politiker .

  • 16
    72
    manneth
    14.02.2021

    Hallo Frau Genossin Witt, als Sportlerin und mit 70 Millionen auf dem Konto, könnten sie doch mal ihrem ehemaligen Sportkollegen über die Coronakrise helfen !
    Ich stehe voll hinter den Entscheidungen von unserem Präsidenten und er sollte sich von solchen Wichtigtuern nicht beirren lassen!

  • 28
    9
    chemnitzmischa
    14.02.2021

    bubo, Beiträge sorgfältig lesen! Die Definition "seltene Krankheit" stammt nicht von mir, sondern vom Parlament der Europäsichen Union, belegt durch einen link im unten nachzulesenden Beitrag.

    Zudem fordern Sie, dass ich als lockdown.Kritiker mich frage, wie es zum "schrittweisen" (sic!) Rückgang der Infektionszahlen seit Weihnachten kam? Ich hatte gerade Ihnen dazu in einer früheren Diskussion meine Meinung dargelegt, dass gerade in Chemnitz die spezielle Mentalität der Bürger zu einem eigenverantwortlichen und überlegten Einhalten elementarer Regeln (Hygiene, Kontakte) und damit zu einer rasanten Inzidenzsenkung geführt habe, z.T. irrationale Maßnahmen wie 15 km-Regel, Einpersonenregel und jetzt die schikanöse Maske-auf-Fahrer-Regel jedoch kaum einen Anteil daran hätten.

    Auch wenn Sie diese Meinung nicht teilen, sollten Sie wenigstens registrieren, dass ich eine solche geschrieben habe, anstatt wahrheitswidrig mit rethorischem Theaterdonner zu unterstellen, ich hätte keine.

  • 17
    7
    240223
    14.02.2021

    Rawo
    Die Politik weiß einfach zu wenig über die Ansteckungswahrscheinlichkeiten in konkreten Situationen.Hier muss viel intensiver geforscht werden, dann könnte man auch zielgenauer handeln. Die Frage ist auch, weshalb die Mutationen ansteckender sind. Braucht man weniger Viren um sich anzustecken? Sind sind sie länger vermehrungsfähig? haben sie neue Übertragungswege gefunden? Halten sie sich länger auf Oberflächen? Haben sie sich auch an des Imunsystem Jüngerer angepasst? ... Das müsste man wissen um passgenauere Maßnahmen zu ergreifen. Die Kollateralschäden der endlosen (Teil)lockdowns sind gigantisch und für viele Menschen existenzbedrohend, von den psychischen Auswirkungen ganz zu schweigen. Wir brauchen einfach mehr Basiswissen, auf das die Politik zurückgreifen kann. Asien hat die Pandemie mit Brachialmaßnahmen, Überwachung und ja auch viel Disziplin der Menschen in den Griff bekommen. Wenn wir einen freiheitlicheren Weg gehen wollen, müssen wir viel mehr wissen.

  • 42
    16
    harmoniummueller
    14.02.2021

    Welchen Respekt Frau Merkel vor dem Parlament hat, zeigt sie indem sie während der letzten Bundestagdebatte zu Corona fortwährend auf ihrem Handy daddelt, statt die Kritik der Parlamentarier an ihrer Politik nur ansatzweise zur Kenntnis zu nehmen. Es wird Zeit, daß ihre Amtszeit zu Ende geht.

  • 28
    19
    Echo1
    13.02.2021

    @2PLUTO6 sie erreichen mit dem Chaos, dass wir durcheinander, frustriert sind und am Ende sagen: Die machen doch eh, was sie wollen. Vielleicht wollen sie das, ist das ihr Plan, dass wir aufhören zu meckern und einfach alles hinnehmen?

  • 62
    7
    2PLUTO6
    13.02.2021

    Die Politik macht es sich nicht zu leicht, sie hat einfach keinen Plan!
    Das ist das Kernproblem!
    Dann kommt noch die Kleinstaaterei in Deutschland hinzu, angefangen bei der Bildungspolitik und aufgehört bei den unterschiedlichen Coronamaßnahmen!!!
    Das macht die Leute und das Treiben verrückt!

  • 117
    12
    Dickkopf100
    12.02.2021

    Der Herr MP fühlt sich auf den Schlips getreten, jedenfalls kommt es mir so vor. Warum eigentlich? Die Kati hat doch recht mit der Kritik. Und mal nebenbei: Sie stellt mit keinem Wort die Maßnahmen in Frage. Ihre Kritik befasst sich nur mit den Versprechen der Politik, Versprechen wie "...schnelle und unbürokratische Hilfe...blablabla". Nur allein darum geht es. In einigen Kommentaren kommt das nicht so richtig rüber und etwas mehr hinein interpretiert.
    Es ist wie es ist, viele Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige warten noch auf die Hilfen vom November oder fallen ganz durchs Raster. Das wird von sehr viel mehr Leuten kritisiert, nur sind die weniger prominent und werden meist überhört.
    Ja, Herr Kretschmer, darum geht es. Anscheinend haben sie die Kritik auch nicht richtig gelesen. Wohl keine Zeit.
    Aber wenn ein Konzern in der Klemme steckt und ein paar Milliarden braucht...Ping, Anruf genügt oder wie? Innerhalb von Stunden ist die Kohle flüssig.

  • 148
    24
    kugelfisch
    12.02.2021

    Katarina Witt hat in allem was in dem Beitrag steht recht u. das Jens Weißpflog ihr mit seiner Meinung positiv zur Seite steht ist TOP.
    Ich finde nur eines nicht gut, dass sofort wieder gegeneinander aufgrechnet wird, Witt hat Millionen u. sie soll mal etwas locker machen, Weißpflog dagegen hat nichts von dem, wir sollten das lassen.
    Katarina Witt hat eine Stiftung für behinderte Kinder gegründet u. engagiert sich auch sonst sozial. Jens Weißpflog hat einen Job als Experte für Skispringen im TV.
    Dagegen könnten wir Herrn Spahn setzen, sollte das niemand wissen, unser Herr Gesundheitsminister wirft mit Millionen um sich für den Verkauf bzw. Kauf von Immobilien, kann man in einigen Medien nachverfolgen. Es ist schon wahr, unsere Politiker haben die Kohle und nehmen sich auch zu Corona - Zeiten immer mehr. Wir sind doch per Gesetz alle gleich, warum haben die Politiker für ihre Bürger den solidarischen Gedanken vergessen.

  • 151
    16
    fantanina
    12.02.2021

    Das sich der, von der Regierung stets hofierte, Hochadel von Aldi, Edeka, Lidl, Amazon und wie sie alle heißen zur Zeit die Taschen bis zum überlaufen füllt, wärend die Einzelhändler um ihre Existez bangen, scheint hier niemanden zu interessieren. Eine solidarische, demokratische Gesellschaft sieht wirklich anders aus.

  • 78
    85
    BuboBubo
    12.02.2021

    Ob sich jemand, der hier SARS-CoV-2 als "seltene Krankheit" deklariert und die Regierungspolitik in Grund und Boden diskutiert, wenigstens mal fragen würde, wie es eigentlich zu dem schrittweisen Rückgang der Infektionszahlen seit Weihnachten gekommen ist? Um der Erinnerung ein wenig aufzuhelfen, lohnt sich das Studium der Kommentare aus jener Zeit. Die Regierungspolitik wurde noch vor sechs Wochen mit Vehemenz kritisiert, weil der Lockdown zu zögerlich verschärft worden sei und man viel zu lange auf Vernunft und Einsicht gesetzt hätte.
    Damals ging die Angst um, dass die Pandemie komplett außer Kontrolle geraten könnte. Das ist zum Glück verhindert worden - mit Maßnahmen, über die man sich nun, nach vorerst leidlich überstandener Gefahr, maßlos aufregt. Oder glaubt man etwa, eine exponentielle Vermehrung des Virus hätte ohne diese schmerzhaften Restriktionen verhindert werden können?
    Glaubt man, das Virus wäre nun zur Einsicht gekommen und würde von selbst verschwinden?

  • 164
    10
    Hankman
    12.02.2021

    Ich fürchte, da gibt es ein paar Missverständnisse. Ich gehöre zu der (vermutlichen) Minderheit, die den langen FB-Post von Frau Witt tatsächlich komplett gelesen hat. Ich lese nicht heraus, dass sie sich komplett gegen die Corona-Maßnahmen stellt. Im Gegenteil. Aber was sie vehement einfordert - und mit Recht: dass allen, die wegen der strengen Regeln ihre Geschäfte und Firmen nicht öffnen dürfen, schnell und unbürokratisch finanziell geholfen wird. Es kann nicht sein, dass es Monate dauert, um versprochene Hilfen auszuzahlen, während Diäten und Ministergehälter pünktlich fließen. Und der Staat, der die Regeln erlässt, muss auch jene auffangen, die bisher durch das Netz fallen. So und nicht anders habe ich den Witt-Post verstanden. Wenn nun ein paar Coronaleugner und Maskenverweigerer mit Tränen der Rührung in den Augen rufen, "Kati ist eine von uns", kann ich nur sagen: Nein, ist sie nicht. Lest einfach noch mal genau nach.

  • 68
    70
    Plauenerin
    12.02.2021

    Das dieser Kretschmer Kati Witt "sehr mag" geht aber am Thema vorbei...In der Schule würde man sagen "Thema verfehlt" das geschleime und Heuchelei kann er lassen.
    Mag er die Bevölkerung von Sachsen auch "sehr" dann sollte er sich vorrangig mit uns unterhalten oder besser noch etwas unternehmen. Da er aber keine eigene Meinung hat, wäre es besser Zeit für seinen Rücktritt.

  • 65
    26
    nnamhelyor
    12.02.2021

    So weitreichende und einschneidende Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen welche von den diesbezüglichen Auswirkungen überhaupt nicht betroffen sind, ist keine kluge Entscheidung.

  • 66
    91
    Grizzlybär
    12.02.2021

    Kritisieren von der Seitenlinie aus lässt sich immer einfach. Selber in der politischen Verantwortung stehen und unter Abwägung aller Gesichtspunkte und Interessen in der gegenwärtigen Zeit das "Richtige" zu tun, ist etwas ganz anderes. Man sollte der Meinungsäußerung von Kati Witt nicht mehr Bedeutung zumessen, als jeder anderen. Im Übrigen liebe Kati: Wenn die "superreichen" Politiker Solidarität zeigen sollen, dann doch bitte auch die Vermögenden aus der Sport-Welt, etc. Wie sieht es damit aus?

  • 116
    20
    hkuehn
    12.02.2021

    wenn ich so manchen neidischen Kommentar gegen Witt und Weissflog lesen muss wird mir schnell klar das einige immer noch denken wie früher!!!
    Neid ist eine ganz schlechte Charaktereigenschaft , denn irgendwann in unseren Leben standen wir alle am Anfang unserer "Karriere" mit mehr oder weniger den gleichen Karten !! Das manche Menschen eine besondere Begabung haben wurde und wird auch heut zu Tage immer noch hoch hofiert mit Privilegien und Honoraren !! Heut noch mehr als früher . Sind wir doch froh das solche Persönlichkeiten aus unseren Reihen entstanden sind und für uns ansehnlichen und schönen Sport erfolgreich in unserem Land vertreten haben und heutzutage den Mund auch politisch benutzen dürfen, im Gegensatz zu DDR Zeiten !
    Ich bin mir sicher, das jeder von uns, der ein besonderes Talent besässe und es vermarkten können, sich ausnahmslos honorieren und privilegieren lassen hätte !!
    Meine Achtung für Kati Witt und Jens Weissflog das sie dazu klar Stellung bezogen haben !

  • 105
    11
    KTreppil
    12.02.2021

    Ich fand das Statement von K.W. schon am Montag sehr gut und treffend. Es ist nichts hinzuzufügen, auch vielen Kommentaren nicht. Ihr Vorschlag zu den Politiker-Bezügen passt auch gut zum Thema Diäten-Erhöhung in Sachsen. Wie der MP reagiert, war so zu erwarten,spricht halt für ihn und seine Politikführung.
    @TWe,warum gestehen sie K.W. nicht soviel Empathie zu?Was hat das mit ihren Millionen zu tun?Wer,wenn nicht eine bekannte Persönlichkeit, kann derart auf diese Probleme aufmerksam machen. Der kleine Wirt ist betroffenener, bekommt aber maximal einen kleinen Artikel im Lokalteil.Unsere Familie hat glücklicherweise trotz Corona keine Einschränkungen beruflich und finanziell,uns nervt das alles"nur".Trotzdem machen wir uns Sorgen, rund um schulische und wirtschaftliche Themen und z.b. um unser Lieblingslokal.Auch habe ich soviel Empathie,mir vorzustellen,wie schlimmm es ist,wenn alles nicht nur nervt, sondern meine Existenz in Gefahr wäre.Diese Empathie traue ich K.W. auch zu.

  • 61
    18
    Interessierte
    12.02.2021

    Ich finde es gut , dass sich auch mal paar Ostdeutsche mit einmischen ....
    Es kann natürlich sein , dass die dadurch irgendwann mal Nachteile hinnehmen müssen und nicht ausgezeichnet oder geehrt werden ..
    Aus dem Westen sind schon viele Künstler und Sänger und Schauspieler - in welcher Richtung auch immer - in Erscheinung getreten , wir müssen denen ja´ nicht immer nur hinterher laufen ...

  • 72
    6
    1212178
    12.02.2021

    Mich würde interessieren, wer der Kommentatoren alle drei Texte gelesen hat. Zugegeben, sie sind etwas lang, enthalten aber viel Wahres. Dann dürfte auch nicht entgangen sein, dass sich weder Frau Witt noch Herr Weißflog auf seinen sportlichen Erfolgen ausruht. Ich glaube nicht dass das Fitnessstudio in der Schiffbauergasse öffnen darf.

  • 115
    21
    Kroko
    12.02.2021

    Der Vorwurf von Frau Witz ist völlig gerechtfertigt da braucht sich auch kein Herr Kretschmer diesen zu verwehren.
    Er sollte sich lieber mal darum kümmern die Maßnahmen zu hinterfragen und zumindest einer seiner Meinungen treu bleiben. Zudem wäre es sichee zuträglich wenn man sich auch mal um die Auszahlung der Novemberhilfen kümmern würde.Denn vielen Selbststäbdigen und Angestellten in der Gastronomie und ähnlichen Gewerbe steht das Wasser bis zum Hals.

  • 94
    18
    chemnitzmischa
    12.02.2021

    Ein MP, der glücklich ist, in einer parlamentarischen Demokratie zu leben, sollte nicht nur Corona-Regeln beschließen, sondern auch für parlamentarische Regeln einreten. Das heißt, dass er sich der außeparlamentarischen Kungelrunde im Bundeskanzleramt verweigern müste.

    Eiskunstläuferinnen und Skispringer sind keine Fachexperten für Enstcheidungen in der Pandemie. Aber solche Menschen haben gezeigt, dass sie anpacken und erfolgreich zu Ende führen können. Deshalb sollte man aufmerksam auf diese Stimmen hören!

    Pünktlich anlässlich des "Tags der seltenen Krankheit" am 29.02:

    Dabei hat Wolfgang68 Recht: es geht bei Inzidenzen um die 50 um eine "seltene Krankheit", d.h. ein Leiden, für dessen Häufigkeit lt. EU-Definition gilt: „Eine Prävalenz von nicht mehr als fünf von zehntausend Personen wird allgemein als geeigneter Schwellenwert angesehen." (EU-Verordnung über Arzneimittel für seltene Krankheiten)

    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32000R0141

  • 63
    131
    TWe
    12.02.2021

    Mich wundert das unreflektierte Beipflichten zum Statement von Fr. Witt.
    Diese Dame hat nach Beendigung ihrer Karriere Millionen gemacht und dürfte aktuell wirtschaftlich nicht ansatzweise von Corona bedingten Einschränkungen betroffen sein. Das hier zitierte Statement ist ein allzu durchsichtiger Versuch von Fr. Witt in ihrem eigenen Kampf gegen das Verschwinden aus der öffentlichen Wahrnehmung.

    Bei Herrn Weißflog sieht die Sache im Gegensatz dazu vollkommen anders aus. Im Unterschied zu Frau Witt fehlte ihm die Möglichkeit zum "Vergolden" seiner sportlichen Karriere. Er trägt in der aktuellen Situation als Hotelbetreiber unmittelbar einen maßgeblichen Teil der wirtschaftlichen Lasten.

    Der Unterschied zwischen beiden Statements ist also: Witt => Selbstvermarktung; Weißflog => ehrliche Reflexion der schwierigen persönlichen Situation

    Es leiden im Allgemeinen nicht diejenigen, die am lautesten schreien. Das Sterben der Kleinbetriebe und Selbständigen passiert still und leise.

  • 76
    21
    azaengel
    12.02.2021

    @SteffenArlt: Das hat er doch. Er hat im Dezember sehr schnell eingesehen, dass sein Alleingang mit dem kleinen Grenzverkehr nach CZ und PL Sch... war, uns 7-Tage-Inzidenzen von 600 und mehr eingebracht hat.
    @Neouser: Das Ding heißt nicht umsonst PANDEMIE. Meiner Meinung nach sollte sowas möglichst zentral gelöst werden und nicht, wie jetzt, teils bis zur Landkreisebene. So macht jeder "Sonnenkönig" sein eigenes und der gemeine Kleinbürger weiß nicht, was gehauen und gestochen ist.

  • 48
    147
    Eichelhäher65
    12.02.2021

    Wenn Katharina Witt sich so für die Betroffenen einsetzt, wie wäre es denn, wenn sie eine Stiftung für alle in der Corona-Krise Geschädigten gründet ? Mittel müssten ja vorhanden sein.

  • 150
    36
    Bautzemann
    12.02.2021

    Auf die Gefahr hin, dass meine spitze Feder unveröffentlicht bleibt, ist man einfach als mitdenkender Mensch gezwungen, sich dazu zu äußern. Da stellen zwei Spitzensportler, anerkannt aus DDR und BRD in ganz Deutschland fest, dass das Krisenmanagement von Bund und Ländern nichts taugt. Der Landesfürst spielt die beleidigte Leberwurst und verweist auf eine lebendige parlamentarische Demokratie, die allerdings vom Bürger nie zu spüren war. Wo haben sich die Landtagsabgeordneten unserer Landkreise eigentlich das ganze Jahr versteckt? Der MP spricht von gefestigten Institutionen. Wo und welche meint er? Das sein Apparat noch gefestigt daher kommt, kann man glauben. Ob das nach der Krise noch so ist, steht in den Sternen. Der MP sollte den Spitzensportlern, den Fachleuten aus Wirtschaft, Kultur, Landwirtschaft und untersten Kommunalverwaltungen frei nach Luther "Dem Volk aufs Maul schauen"! Dann würde manche wirre Entscheidung relativiert werden. Jens und Kati, laßt Euch nicht einschüchtern

  • 107
    36
    620390
    12.02.2021

    Man kann nur hoffen, das Kati und Jens auch weiterhin ihrer Meinung bleiben und ich begrüsse den Mut. Solche Kritiken müssten es viel mehr hakeln von solchen Grössen, wenn wir Klei an uns so zur Wehr setzen, sind wir doch gleich Gegner oder stehen gar auf der falschen Seite. Übrigens "leakb", das war damit gemeint.
    Mit Hygienekonzepten ist viel mehr möglich, als uns so Monate vom Leben fern zu halten.

  • 135
    47
    klapa
    12.02.2021

    Sehr schön, dass sich Jens Weißflog 100%-ig mit Katarina Witt solidarisch erklärt.

    Sie sind eben nicht Dr. von Hirschhausen, der der Regierungspolitik ein Loblied singt und deshalb keinerlei Kritik zu fürchten hat.

  • 38
    53
    leakb
    12.02.2021

    @fotografik: Wo genau lesen Sie denn an dem Text ein An-den-Pranger-Stellen oder Abstempeln heraus?

  • 76
    52
    MuellerF
    12.02.2021

    "Natürlich, AHA-Refeln müssen eingehalten werden, ohne Frage. Aber das kann man auch in geöffneten Restaurants, Hotels und Einzelhandelsgeschäften mit Hygienekonzept."

    Das eine A steht für "Alltagsmaske tragen". Somit dürfte klar sein, dass Restaurants nach wie vor nur zur Abholung oder Lieferung öffnen können. Zumindest, bis die Wetterlage auch wieder Außengastronomie ermöglicht.
    In Hotels & Geschäften ist AHA(L) jedoch auch jetzt umsetzbar.

  • 103
    44
    Echo1
    12.02.2021

    Die Politiker setzen auf Askese, Enthaltsamkeit beim Volk. Da passt die lebensfrohe Witt nicht in das Bild.
    Das erinnert an Luther und dem Ablasshandel. Es gibt ja auch Gewinner der Krise. Der Spruch ist bekannt: Wie das Geld im Kasten klingelt, die Seele in den Himmel springt. Aufpassen!

  • 110
    32
    SteffenArlt
    12.02.2021

    "Die Politik versuche einen Weg zu finden, "den wir noch nicht kennen". Er sei "froh und glücklich, dass wir in einem Land leben, das so eine starke parlamentarische Demokratie hat. Das in der Lage ist, durch diese gefestigten Institutionen diese unpopulären Entscheidungen zu treffen".

    Wer einen Weg sucht, den er noch nicht kennt, sollte zumindest merken, wenn er Entscheidungen getroffen hat, die keinerlei Auswirkungen auf den Weg/das Ziel haben. Diese kann man dann getrost auch zurück nehmen.

    Ich freue mich so wie der MP über die starke parlamentarische Demokratie. Ich frage mich nur, warum die Parlamente bei der Entscheidungsfindung außen vor gelassen werden und zum Abnicken der Entscheidungen degradiert werden. Oder macht man das so, WEIL die parlamentarische Demokratie so stark ist?

  • 119
    37
    Neouser
    12.02.2021

    Ein Bravo den Vorrednern. Die amtierenden Regierungen auf Bundes- und Landesebene schicken nach ihren ausgefeilten CoronaschutzANordnungen immer ihre Erklärbärinnen- und Erklärbären Dreyer, Köpping, Hans, Braun und Altmaier vor, um den Bürgern die eigentlich unerklärbaren Neuigkeiten zu verkaufen. Die Parlamente dürfen im Nachhinein alles Abnicken und Kritik prallt an den Exekutiven ab, wie die Logik an den Ländergrenzen. Ein starkes und einheitliches Handeln in Europa und gebetsmühlenartiges Hervorheben der Vorteile des Föderalismus, ein Treppenwitz der Coronageschichte.

  • 150
    36
    Lesemuffel
    12.02.2021

    Ich schließe mich der 100%tigen Zustimmung von Jens zu Kati's Statement ebenfalls zu 100% an!

  • 152
    31
    leserwolf1962
    12.02.2021

    Die Einschätzung von Frau Witt hat mir gefallen.
    Das Herr Kretschmer das irgendwie kontern muss ist ja normal, wäre ja auch sonderbar wenn er ihr zustimmen würde.

  • 171
    40
    Vielflieger
    12.02.2021

    Ich finde, Kati und Jens haben den Finger auf der Wunde. Mir machen diese Worte Mut.

    Die Entscheidungen der Politiker entbehren jeglicher Logik. Purer Aktionismus, welcher obendrauf schlecht kommuniziert wird. Man fliegt im Blindflug hinter dem Virus und dem aktuellen Geschehen her.

    Natürlich, AHA-Refeln müssen eingehalten werden, ohne Frage. Aber das kann man auch in geöffneten Restaurants, Hotels und Einzelhandelsgeschäften mit Hygienekonzept.

  • 136
    44
    Hinterfragt
    12.02.2021

    "...das so eine starke parlamentarische Demokratie hat. Das in der Lage ist, durch diese gefestigten Institutionen diese unpopulären Entscheidungen zu treffen"..."

    Hab ich was verpasst?
    Wo waren am Mittwoch die Parlamente?
    Der Bundestag z.B. umfasst doch meines Wissens nach mehr als die BKin und MP ...

    Was ich auch nicht verstehe ist, dass am Mittwoch Herr Söderwieder in Berlin (Kanzleramt) zur Konferenz mit den MP war. Hat man man in München kein schnelles Internet?
    Oder macht Herr Söder gar schon Probesitzen im KA?

  • 170
    64
    fotografik
    12.02.2021

    Sobald man in diesem Land an den aktuellen Zuständen etwas kritisiert, wird man an den Pranger gestellt oder zu Verschwörung stheoretikern abgestempelt.

  • 181
    57
    Wolfgang68
    12.02.2021

    Maskenpflicht im Auto bei einem fallenden Inzidenzwert einzuführen, wo man bei einem Inzidenzwert von 50 laut WHO von einer seltenen Krankheit spricht, hat nichts mit einem ordentlichen Krisenmanagement zu tun. Die Schwierigkeiten von Kretschmers Krisenpolitik besteht darin, den Deckel auf den kochenden Topf zu lassen. Da passt der Kommentar von Kati Witt nicht in seine kritiklose Coronapolitik der Regierung.