Corona-Notbremse: Kultusminister Piwarz rechnet mit Problemen an Grundschulen

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Sachsens Kultusminister bitten in einem Brief Eltern um Geduld

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1313 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 10
    1
    KTreppil
    26.04.2021

    Die Frage was aus unserer stolzen Bildungsnation wird, hat sich wohl noch keiner gestellt. Von Landes- bis Bundesregierung, wer weiß, was sich unsere Bundesregierung unter Distanzunterricht vorstellt. Sicher nicht das, was es in Sachsen bedeutet. Es gibt seit 2020 nicht mehr nur Unterschiede im Bildungsniveau zwischen Kindern sog. bildungsfernerer und -näherer Schichten. Es gibt nun in Sachsen auch Unterschiede ob Kinder in inzidenzniedrigeren Bereichen, wie Leipzig leben oder im Erz, V, Z Kreisen, was den Bildungsstand betrifft. In D dahingehend zukünftig wohl ein deutliches Nord/ Ost Gefälle.Tolle Aussichten. Diese Notbremse ist nun der vorübergehende Höhepunkt der unbefriedigenden Gesamtsituation seit 2020. Zeigt die Ignoranz der Kanzlerin gegenüber Eltern und Kindern. Aber das Kultus hat trotzdem die Verantwortung. Es wurden viel zu viele Gelegenheiten verpasst, Zeit vertrödelt. Als der Bummelzug endlich Fahrt aufnahm, kam diese Notbremse und das Kartenhaus fällt nun zusammen.

  • 11
    2
    Pixelghost
    26.04.2021

    @Hausmacher, weil es Geld gekostet hätte, welches man nicht ausgeben wollte.

    Heute merkt man, dass man sogar in die Kitas IT braucht, die nicht bei den Chef*Innen endet.
    Weiterbildungen gehen nur noch online. Endgeräte?
    Vorlagen und Dokumente für die Einschätzung und Planung werden kopiert bis sie kaum noch lesbar sind, anstatt sie auf trägereigenen Clouds zur Verfügung zu stellen, sodass auch bei Schließungen von zuhause aus drauf zugegriffen werden kann?
    Verschlüsselte e-Mails?
    Man hat Schiss vor Viren, Trojanern, Hackern und Datenverlust. Aber man schafft Endgeräte an, die von 100 Millionen Viren bedroht werden anstatt Systeme mit Betriebssystemen einzurichten, die kaum angegriffen werden.
    ABER: Die sei doch deior.

    Apropos wie wichtig Bildung ist: Die Erzieherin schreibt Angebote im „Lockdown“, Briefe und Lernideen für die Kinder. Feedback? Zu 80 % NULL - NADA - NOTHING - NIENTE.
    Aber wehe sie erbittet Gesundheitsschutz. Da kommt man ihr noch frech.

  • 8
    0
    vonVorn
    26.04.2021

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/homeschooling-ohne-probleme-estland-ist-beim-digitalunterricht-eine-klasse-fuer-sich/26847140.html
    So kann es gehen Herr Piewarz.

  • 10
    5
    lax123
    25.04.2021

    Danke @hausmacher.
    Das geht wohl vielen Grundschuleltern so. Merkwürdigerweise interessiert es keinen wirklich bzw gefühlt hat der Großteil damot kein Problem.
    Es geht aber gerade bei Grundschülern nicht nur um Lernstoff, sondern um soziale Interaktion, Rückmeldung der Lehrer und Diskussion im Klassenverband. Wir sind maßlos enttäuscht über das geringe Maß an Engagement unserer Lehrerin, es gibt kaum Kontakt, kaum Feedback. Auf Anfrage heißt es dann, die Kinder sollen sich doch an die Lehrerin wenden. Leute so wird das nichts. Hr. Piwarza, sorgen sie bitte ENDLICH für vernünftige Bedingungen auch an Grundschulen. Ihr letzter Elternbrief ist ja nicht sehr aufbauend. Unternehmen sie etwas, verpflichten die Lehrer endlich dazu wieder zu arbeiten, notfalls per Telefon.

  • 16
    0
    1970449
    25.04.2021

    "Bitte haben Sie Verständnis, dass Lösungen erst gefunden und kontinuierlich optimiert werden müssen."

    Klingt irgendwie nach Parteilehrjahr. Oder Seminar beim ALG-II-Bewerbungstraining.

    Jedenfalls nicht nach Minister. Und schon gleich gar nicht nach Bildungsminister.

    Herr Piewarz, bitte haben Sie Verständnis, dass Ihre kontinuierlichen Optimierungsversuche nicht den Anforderungen Ihres Amtes genügen.

    Dort ---> ist die Tür.

  • 3
    8
    Acetylcholin
    25.04.2021

    Die Kritiken an Herrn Piwarz mögen mehr oder weniger berechtigt sein,
    die Unterrichtsausfälle ab morgen gehen nicht auf seine Kappe.
    Diesbezüglich Proteste an die verantwortlichen Personen in Bundestag und Bundestag richten, verbunden mit der Frage, was aus der ehemaligen Bildungsnation werden soll...

  • 67
    2
    Hausmacher
    25.04.2021

    Ich muss mich lax123 anschließen. 2 Kinder in der Grundschule. Es gab in der ganzen Zeit kein einziges mal Onlineunterricht. Nicht mal eine Videokonferenz oder ein Chat. Ein einziger Telefonanruf wurde angeboten. Keine interaktiven Inhalte, keine Korrekturen, kein Feedback. Einfach nur Arbeitsanweisungen en Masse, schlecht gescannte Arbeitsblätter auf dem Kopf...
    Dabei würden die Lernportale sogar einiges ermöglichen. Auch die angebotene digitale Bibliothek ist voll mit guten Inhalten. Ich verstehe nicht, warum sich da keiner dran setzt und wenigstens mal ein paar Lernpläne in brauchbare Onlinekurse übersetzt, die die Kinder selbst bearbeiten können.

    Und das nach mittlerweile über einem Jahr.

  • 91
    6
    Fisch
    25.04.2021

    Herr Piwarz hat seit einem Jahr keine Lösung gefunden. Wird er auch weiter nicht. Planlos, unorganisiert und völlig überfordert.

  • 84
    18
    lax123
    25.04.2021

    Wie lächerlich Herr Piwatz. Ganze Klassen sind in Quarantäne; sie haben immer noch kein vernünftiges Konzept. Grundschüler am Zaun im Freien zu testen, wie toll. Ein Jahr lang kaum Präsenzunterricht, stattdessen nur eingescannte Bucheseiten und Arbeitsblätter per Mail, keine einzige Onlinestunde, keine Videochats, kein garnichts. Nehmen sie ihren Hut Herr Kultusminister. Die Zustände sind untragbar.

  • 97
    7
    KTreppil
    25.04.2021

    Herr Piewarz tut gerade so, als hätte er immer alles dafür getan, damit dieses Schuljahr und damit die Bildung unserer Kinder nicht den Bach runter geht. Als würde die Notbremse alleine für alles verantwortlich sein. Die Notbremse verstärkt die Probleme, die Wurzeln hat aber Herr Piewarz gelegt. Im Herbst Regelunterricht durchgezogen um den Preis, dass kaum eine Klasse von Quarantänen verschont blieb. Im Januar/Februar viel zulange gezögert, um vorsichtig Anfang zu wagen. Versäumt, die Zeit zu nutzen, um den Lehrern und Erziehern rechtzeitig die Impfpriorisierung zu zusprechen, die notwendig gewesen wäre. Dann überstürzt, um sich aber gleich wieder von Coronaschutzverordnungen die Beine stellen zu lassen. Fazit, viele Schüler waren seit Dezember weniger als 10 Tage in Schulen. Vom Lernsax ganz zu schweigen. Nein, es wurde schon von Sachsens Regierung nahezu alles vermasselt und versäumt was ging. Die Notbremse setzt dem nur noch die Krone auf. Nun bleibt lediglich Schadensbegrenzung.

  • 91
    6
    Engel1
    25.04.2021

    Seit einem Jahr haben wir nun dieses Pandemie Problem und Problem in den Schulen. Jetzt will uns Herr Piwarz erzählen dass diese Probleme durch die Bundes-Notbremse nicht in wenigen Tagen zu lösen ist. Da frage ich mich ernsthaft was haben die Leute im Kultusministerium ein Jahr lang gemacht. Ich habe im Bekanntenkreis selbs einen Lehrer der seit dem letzten Jahr oft nur mit Kopfschütteln reagieren wenn da Mitteilungen oder Anweisungen aus Dresden kommen und fragen sich ob da überhaupt einer Kenntnis von der Wirklichkeit im Schulsystem hat. Von den Unmöglichen Zuständen unserer Breitbandsystems will ich erst garnicht reden. Der Ausbau ist die letzten 10 Jahre völlig verschlafen worden und fällt uns jetzt auf die Füße. Ich habe das Glasfaserkabel seit September 2020 im Haus liegen angeschlossen und durchgemessen und bis heute ist ein Zugriff nicht möglich.
    Dabei sollte der Anschluss im Sommer 2020 schon fertig sein. Gott sei dank es gibt Corona da hat man wieder eine Ausrede.

  • 63
    29
    quatschkopf
    25.04.2021

    Bitte was? Erst interpretieren manche Länder, z.B. Sachsen, Abschlussklassen so dass damit auch die 4te gemeint ist, was die ganze Zeit NICHT so war und jetzt beklagt man mögliche Probleme? Was für ein Zirkus. Dann lasst die Grundschule doch komplett zu Hause dann können sich die Lehrer aufs homeschooling konzentrieren.

  • 63
    20
    yawl
    25.04.2021

    Na das Problem ist ja hausgemacht. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, die vierten Klassen zu Abschlussklassen zu erklären. Da gibt es keine Prüfungen und der Wechsel zur nächsten Schule ist auch schon längst geklärt.