Corona-Regelungen: Regionale Inzidenz entscheidend

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Landeswert ohne Einfluss auf bisherige Lockerungen


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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    7
    censor
    10.03.2021

    Solange jeder positive Test eines gesunden Menschen in die (politisch festgelegten) Inzidenzien einfließt, wird es niemals zu nachhaltigen Öffnungen kommen.

    Es wird immer ein Tanzen um den Grenzwert herum sein, bei dem die Menschen im betroffenen Kreis nicht wissen, was am nächsten Tag mit ihnen passiert.

    Die WHO hat im Januar die Kriterien für die PCR-Testpraxis geändert. Positive Tests sind demnach ohne Vorliegen mindestens eines typischen Krankheitszeichens weder aussagekräftig noch dürfen sie allein als Maßnahmenbasis herangezogen werden.

    Genau das tun aber unsere Gesundheitsämter beharrlich.
    Noch unzuverlässiger sind die Schnelltests.

    Man ist hier offenbar auf einer völlig falschen Fährte, die nur Schaden anrichtet, weil sie sich damit verzettelt, wie die Stecknadel im Heuhaufen jede Person zu finden, die eventuell das Virus tragen könnte.

    Diese Strategie ist rational nicht mehr erklärbar. Die Politik hat sich völlig verrannt.

  • 12
    3
    gelöschter Nutzer
    10.03.2021

    Die Corona-Schutzverordnung vom 31. 03. 2020 umfasste 6 Seiten.
    Die Verordnung vom 05. 03. 2021 - gegen dieselbe Epidemie - 46 Seiten.
    Gelesen wird sie damit wohl kaum noch, offenbar noch nicht mal von der Unterzeichnerin selbst.

    Ein solches Phänomen ist kein Alleinstellungsmerkmal der Coronazeit, sondern typisch für die Bürokratisierung der Gesellschaft.

    Dazu das Wirtschaftslexikon [1]:

    „Die Überbetonung der Regelhaftigkeit führt insb. in Krisensituationen … zu defensivem Verhalten und Zielverschiebungen, so dass Regeln um ihrer selbst willen angewandt werden. Schließlich erschwert eine ausdifferenzierte Hierarchie die Umsetzung von Zielen und filtert Rückmeldungen über Ergebnisse oder Umweltereignisse, so dass die bürokratische Spitze nur beschränkte Informationen über die Prozesse auf den unteren hierarchischen Ebenen hat.“

    Darüber sollte man in der Staatsregierung ruhig mal nachdenken.

    [1] http://www.daswirtschaftslexikon.com/d/bürokratie/bürokratie.htm

  • 25
    2
    KTreppil
    10.03.2021

    Da kommt mir wieder der Verdacht, dass das Sozialministerium einen 'Ghostwriter' zum Schreiben ihrer Corona-Verordnungen beschäftig, selbst nicht am Schreiben beteiligt? Die Verantwortlichen dann immer selbst erstmal nachlesen müssen was verordnet ist? Anders kann man sich dieses ständige Hin- und Her nach bisher fast jeder neuen Coronaschutz-Verordnung fast nicht mehr erklären. Auch wenn das hier in dem Fall als positiver empfunden werden kann, als vorher verlautbart, so schafft es weiterhin kein Vertrauen, wenn immer wieder so widersprüchlich kommuniziert und agiert wird. Wollte man nicht aus Fehlern lernen...