Corona: Sachsen will weitere drastische Maßnahmen ergreifen

Dresden (dpa/sn) - Sachsen will im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus weitere drastische Maßnahmen ergreifen. So sollen in den nächsten Tagen unter anderem Bars, Clubs, Diskotheken Sportstätten, Schwimmbäder sowie Spielplätze für den Publikumsverkehr gesperrt werden, erklärte Regierungssprecher Ralph Schreiber am Montag in Dresden. Über die Maßnahmen hatten sich Bund und Länder in einem Katalog verständigt, am Dienstag will sich das Kabinett in Dresden damit befassen und entsprechende Regelungen beschließen. Restaurants und Speisegaststätten sollen demnach frühestens ab 6.00 Uhr öffnen und müssen spätestens um 18.00 Uhr schließen.

Nicht betroffen von Schließungen sind etwa Supermärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen - für diese Bereiche sollen zudem die Sonntagsverkaufsverbote bis auf Weiteres ausgesetzt werden.

Schreiber sprach von «gravierenden Einschränkungen», die aber notwendig seien, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Voraussichtlich «im Laufe der Woche» sollen die Regelungen für den Freistaat greifen.


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