Corona-Stillstand: Erster Liftbetreiber in Sachsen am Ende

Alexander Richter denkt wegen des Corona-Stillstands ans Aufhören. Seine Kinder fuhren aus Protest Ski im Supermarkt.

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1919 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    4
    Inke
    28.01.2021

    Ja, es ist eine absolute Gratwanderung, bei der es auf beiden Seiten sehr steil nach unten geht. Ich beneide auch keinen Politiker in diesen Tagen. Was man heute entscheidet, stellt sich vielleicht schon nach kurzer Zeit als grober Fehler dar. Wenn man den einen schützt, stürzt man den anderen in den Ruin. Hoffentlich nimmt das alles ein glimpfliches Ende...

  • 21
    13
    tbaukhage
    28.01.2021

    @Inke: Ich teile durchaus Deine Ansichten. Aber die Erfahrung hat doch stets gezeigt, dass die Einsicht der Menschen, die geltenden Verhaltensregeln aus Vernunftsgründen einzuhalten, nicht gegeben ist. Siehe die Bilder aus dem Harz. Und auch hier im Forum geht es einigen doch oft genug nur darum, Regeln für unsinnig zu erklären (zB. Maskenpflicht), zu berichten, wie Regeln möglichst ausgereitzt oder am besten umgangen werden und sich selbst als (Zitat) "Ich bin unbelehrbar" zu feiern. Was bleibt denn den Regierenden anderes übrig angesicht dessen, als die Regeln zu verschärfen und Verstöße zu sanktionieren?
    Heute im Pflegeheim von Mütterchen erlebt: Eine Besucherin steht vorm geöffneten Fenster und unterhält sich handehaltend mit einer Heimbewohnerin, beide ohne Maske. Und erzählt mir dann, dass sie nicht erst zum Schnelltest gegangen ist. Dieser wird im gleichen Haus kostenfrei angeboten.
    Auf Vernunft zu setzen, scheint erfolglos zu sein...

  • 10
    6
    Inke
    28.01.2021

    @Gegs...ist mir nicht entgangen. Ich finde, dass die Entscheidung dazu absolut verfrüht getroffen wurde und nochmal überlegt werden sollte, ob das so noch zu vertreten ist. Bei Sport auf großen Flächen unter freiem Himmel sollte man mit entsprechenden Vorkehrungen und weiter sinkenden Infektionszahlen Ausnahmen genehmigen. Es ist eine dynamische Situation, da sollten auch zeitweilige Änderungen möglich sein. Nochmal: kein Hüttengaudi, keine langen Schlangen dicht an dicht, sondern: Maskenpflicht, viel Abstand, zeitlich begrenzte Tickets und wirkliche Kontrolle der Einhaltung! Grundsatz: Der Nutzen sollte unterm Strich immer größer sein als der Schaden.

  • 9
    5
    Inke
    28.01.2021

    @Gegs...ist mir nicht entgangen. Ich finde, dass die Entscheidung dazu absolut verfrüht getroffen wurde und nochmal überlegt werden sollte, ob das so noch zu vertreten ist. Bei Sport auf großen Flächen unter freiem Himmel sollte man mit entsprechenden Vorkehrungen und weiter sinkenden Infektionszahlen Ausnahmen genehmigen. Es ist eine dynamische Situation, da sollten auch zeitweilige Änderungen möglich sein. Nochmal: kein Hüttengaudi, keine langen Schlangen dicht an dicht, sondern: Maskenpflicht, viel Abstand, zeitlich begrenzte Tickets und wirkliche Kontrolle der Einhaltung! Grundsatz: Der Nutzen sollte unterm Strich immer größer sein als der Schaden.

  • 28
    2
    Inke
    28.01.2021

    @tbaukhage... Nicht dass ich hier falsch verstanden werde-ich bin ganz und gar kein Gegner von Coronaschutzmaßnahmen bzw. -beschränkungen. Ich denke auch, dass der Großteil der Menschen noch lernfähig ist und seit der letzten Skisaison einiges an persönlichen Erfahrungen gesammelt hat. Es sollte jedoch überlegt werden, ob es klug ist so viele Existenzen zu bedrohen, wenn man durch gezielte Maßnahmen und deren Kontrolle (!) vielleicht das eine oder andere Geschäft unter freiem Himmel ermöglichen bzw. retten könnte. Gerade für die Liftbetreiber ist es nach den letzten Mildwintern gerade besonders bitter auf leere Pisten schauen zu müssen.

  • 13
    23
    Alf1982
    28.01.2021

    Die Natur und der Unwelt wird es freuen.

  • 66
    15
    Gegs
    28.01.2021

    @ Tauchsieder:
    Solange Lufthansa und die TUI überleben und das Wirtschaftswachstum nicht zu sehr einbricht, ist das einzelne Schicksal des Musikers, der Friseuse oder des Einzelhändler irgendwo in unserer Republik denen da oben doch völlig egal.

  • 45
    57
    tbaukhage
    28.01.2021

    @Inke: Wozu freigebene Pisten führen, hast Du Anfang des JAhres geseghen. überfüllten Pisten, fehlende Masken, kein Abstand, vollgestopfte Busse: https://www.youtube.com/watch?v=rlKhrK4V4U0
    Es war schlicht die Unvernunft der Wintersportler, nicht die der Politiker!

  • 70
    37
    440214
    28.01.2021

    Die Liste mit den Dingen die falsch laufen wird immer länger und dauert immer länger. Das Wintersport im Freiem behindert oder verboten wird ist dabei nur ein Punkt.
    Noch problematischer sehe ich das unzählige Menschen in den Heimen vereinsamen und alleine sterben. Trauer und Abschied nehmen erschwert wird und Mitmenschen in schwerer Krankheit alleine gelassen werden und nicht von ihren Angehörigen in den Krankenhäusern besucht werden können. Unsere Kinder und Enkel bei der Bildung alleine gelassen werden und Existenzen unnötig zerstört werden. Wie schmerzhaft das ist merken wir scheinbar immer erst wenn es uns selber betrifft.

    "Der Zug fährt in die falsche Richtung. Und die Heizer feuern kräftig ein" - könnte man es sinnbildlich beschreiben. Wir sind die Fahrgäste und können nur aus dem Fenster schauen oder doch die Notbremse betätigen? ...

  • 37
    52
    Kastenfrosch
    28.01.2021

    "Loipen sind doch auch gespurt und niemand interessiert sich dafür wie dicht sich dort die Leute begegnen. Maskenpflicht, Abstand, begrenzte Personanenzahl auf der Piste - man hätte soviel regeln können, anstatt pauschal festzulegen was nicht geht."

    Es stimmt nicht, dass sich niemand dafür interessiert, wieviele Personen sich im öffentlichen Raum begegnen. Zu den von Ihnen genannten Punkten finden sich Regeln in der aktuellen Verordnung. Vermutlich zielen Sie darauf ab, dass nicht jedes dahingehende Vergehen geahndet wird – ebenso wenig wie an jedem Meter Straße ein Blitzer steht.
    Es ist abenteuerlich, dass im Zusammenhang mit Corona immer wieder darauf verwiesen wird, dass nicht alles kontrollierbar ist. Es geht ja gerade um die Vernunft und den Zusammenhalt. Klar, man könnte die Lifte aufmachen. Und die Kindergärten. Und die Friseure. Aber wenn es bei den eingeschränkten Begegnungsmöglichkeiten kaum funktioniert – wie Sie anmerken – warum soll man dann noch weitere schaffen?

  • 63
    17
    Wika1
    28.01.2021

    Das sind die ersten Vorboten einer Pleitewelle, die unser Land erst kurz nach der Bundestagswahl überrollt.

  • 33
    2
    Gegs
    28.01.2021

    @ Inke:
    Die Skisaison wurde für diesen Winter In Sachsen bereits beendet.

  • 32
    24
    Echo1
    28.01.2021

    Hört Euch denn einer zu mit Euren Sorgen?

    Vorschläge mit Hygienekonzepten jeglicher Art werden doch ignoriert.

    Es wird alles gut von oben nach unten durchgestellt. Man kann sich auch vorstellen, warum das so hervorragend funktioniert.

  • 69
    12
    Tauchsieder
    28.01.2021

    Das sieht man in der Regierung völlig anders "nnam.....". Gerade soeben auf Phönix hat sich die Regierung (Altmeier) im Bundestag selbst gefeiert, wie gut sie die Sache durch die Krise steuert.
    Jetzt können sie selbst überlegen, leiden die an Realitätsverlust, oder ist dies purer Zynismus?

  • 62
    25
    Echo1
    28.01.2021

    Welche Antwort erhalten wir von der Politik und den Medien auf all unsere Ängste und Sorgen?

    Der Impfstoff fehlt, Lieferengpässe. Zu wenig Menschen wurden bisher geimpft. Israel ist sa schon weiter.

    Soll hier die Lösung für eine gewisse Normalität sein?

  • 96
    21
    Inke
    28.01.2021

    Hätte man für den Wintersport im Freien nicht eine Ausnahmeregelung finden können? Loipen sind doch auch gespurt und niemand interessiert sich dafür wie dicht sich dort die Leute begegnen. Maskenpflicht, Abstand, begrenzte Personanenzahl auf der Piste - man hätte soviel regeln können, anstatt pauschal festzulegen was nicht geht. Nun bleibt allen, die vom Wintersport leben, nur der finanzielle Ruin oder eine Klage für eine Ausnahmeregelung, bevor der Winter vorbei ist. Viel Erfolg und Durchhaltevermögen! Wir brauchen diese Angebote doch hier auch zukünftig.

  • 116
    11
    Gegs
    28.01.2021

    Ich fürchte, das wird leider nicht der einzige Fall bleiben. Die Insolvenzwelle wird derzeit noch künstlich verhindert, aber sie wird kommen. Spätestens nach der Bundestagswahl.

    Dass wir das Virus nicht einfach so durch unser Land toben lassen können, ist klar. Aber es ist eine bodenlose Schande, wie Diejenigen, denen wir zum Wohl der Allgemeinheit ein Sonderopfer abverlangen, im Regen stehen gelassen werden. Versprechen von schnellen Entschädigungen, Überbrückungshilfen etc. alles leere Worte!

  • 114
    34
    nnamhelyor
    28.01.2021

    Mittlerweile muss man der Regierung unterstellen die Leute absichtlich in den Ruin zu treiben. Aber wer sich um seine Einkünfte keine Sorgen machen muss, diese sich gar selbst erhöhen kann, der kann auch keinen Bezug zu den Ängsten und Nöten derer haben denen das Geld nicht jeden Monat pünktlich und leistungslos aufs Konto fliegt.

  • 102
    17
    Hinterfragt
    28.01.2021

    Daumen hoch, SUPERGEILE Aktion der Kinder!