Corona-Studie an Schulen: Sämtliche Tests negativ

Während in Augustusburg ein Gymnasium schließt, jagen Forscher andernorts im Freistaat dem Corona-Virus vergeblich nach.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

2525 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    OlafF
    21.06.2020

    @Bubobubo:
    Moral und Vernunft machten lange nicht satt. Und so ist der Mensch auf seiner Wanderung an Bolsonaros Heimat vorbei, an der Südspitze Feuerlands angekommen. Aber was treibt die Menschen heute an, Moral und Vernunft? Wohl kaum, wenn man ehrlich ist und nicht nur beim Essen.
    Deutschland, beim Anteil der Fettleibigen, im Länderranking nun ziemlich genau in der Mitte, wird bestimmt bald von Bolsonaros Heimat, ähnlich wie Chile und Mexiko überholt werden. Rubenstypen dominieren die breite Masse, schlanke und durchtrainierte Menschen als Bild von Muskelarbeit und maßvoller Ernährung sind immer seltener in entwickelten Industrie und Schwellenländern, als Absatzmarkt für industrielle Lebensmittel, anzutreffen. Die Entwicklungsländer kommen als nächstes dran. Wo sind nun die Hartgesottenen und Willensstarken, sie sind kaum noch auffindbar, maximal die halten sich die ursprünglich für schlechte Zeiten benötigten Reserven durch Dauertrainings im Fitness-Studios vom Leib. Zugegeben, nicht einfach, denn 150 Jahre Dauerbeeinflussung durch "Werbung" und die Erreichbarkeit unmittelbarer Wünsche sind schwer abzustreifen.
    Also ist die nächste Pandemie, welche durch die Kombination aus energiereicher Ernährung und Bewegungsarmut ausgelöst wird, bereits im vollen Gange. Und die dadurch ausgelöste Todesursache: z. B. Diabetes mellitus Typ II bringt wesentlich mehr Menschen um, als Corona &Co.
    Mit Sozialdarwinismus hat dies herzlichst wenig zu tun. Es müssen andere Gründe vorliegen.
    „Nach dem Prinzip des größten Glücks […] ist der letzte Zweck […] ein Leben, das soweit wie möglich von Schmerzen frei und an Vergnügungen so reich wie möglich ist.“
    Und so beschreibt John Stuart Mill das, was wir leben besser als das, was wir gerne sein wöllten.

  • 4
    2
    Echo1
    21.06.2020

    @Bubo.Bubo Ihnen gefällt also der Maskenball, weil Sie ihn für eine Notwendigkeit halten. Und die Folgen unerheblich. Und die Natur und der Mensch
    wegen des Innehaltens macht einen Gewinn.
    Gewinne machen grosse Konzerne, Banken....Mittelstand, Kleinhändler, viele Arbeitnehmer.. sind Verlierer. Das aus dem Weg gehen führt nich zu mehr Wir.
    Die Deutschen schirmen sich ab. Ab in den PKW. Viele haben ja schon ihren coronasicheren SUV-Panzer. Sie sind Naturfan? Richtig? Hoch lebe der Individualverkehr. Wer setzt sich noch in Bahn uns Bus? Hoch lebe der CO2-Ausstoss. Hoch lebe die Verdummung,
    äh Vermummung.

  • 2
    1
    OlafF
    20.06.2020

    Die Auswanderer waren vom Mut und der Hoffnung Getriebene, und überlebten im Gegensatz zu den Neandertalern. (Ist dieser Begriff noch p.korrekt ?). Das Gefühl von Freiheit und die Kenntnis von Grundrechten könnten weniger eine Rolle gespielt haben. Eher noch die Sehnsucht auf ein Leben ohne Nahrungsmangel und ohne Gefährdung durch Konkurrenz in der Nahrunskette.Sie konnten sich den Umweltbedingungen immer wieder aufs Neue gut anpassen und haben immer bessere Werkzeuge und andere Hilsmittel erfunden. Aber was passierte mit den Neandertalern? Sind sie einer Viruspandemie zum Opfer gefallen und haben sich nicht mehr aus der Höhle getraut?

  • 2
    5
    BuboBubo
    20.06.2020

    @Echo1: Wo ist das Problem? Machen Sie Urlaub in Brasilien. Dort steppt der Bär und alle sind fröhlich. Äpfel gibts auch, und das RKI ist weit weg.

  • 0
    0
    OlafF
    20.06.2020

    Der Schritt der Menschen über den Sinai

  • 2
    4
    BuboBubo
    20.06.2020

    @OlafF&KTreppil: Im Sinne Darwins haben Sie sicher Recht.
    Sozialdarwinismus hat jedoch einen schlechten Ruf. Die Menschheit hat sich nämlich so etwas wie Moral, Ethik und Kultur geschaffen. Den übrigen Lebewesen auf dem Blauen Planeten – Viren inklusive - scheint es daran eher zu mangeln. Mit diesen neuen Werkzeugen haben es die Menschen geschafft, Völkermord an der eigenen Spezies zu legitimieren, und sie sind mit demselben Eifer gerade dabei, das nicht-menschliche Leben auf der Erde so weit als möglich auszulöschen. Insofern ist Homo Sapiens als Gattung singulär in der Biosphäre und mit den Darwinschen Gesetzen nicht mehr recht zu fassen.
    Die Menschheit hat in ihrer kulturellen Entwicklung unliebsame Zwischenfälle wie Pest oder Cholera mit teils eigenwilligen Reaktionen gut überstanden und wird das auch mit SARS nicht anders halten – seltsame Blüten wie Bolsonaro & Consorten eingeschlossen.
    Doch das sind alles Peanuts im Vergleich zu den Katastrophen, die wir durch die Demolierung unserer natürlichen Existenzbedingungen sehenden Auges provozieren. Der Schuss vor den Bug, den manche in Corona-Zeiten vernommen zu haben glauben, wird nicht lange nachhallen. Auf das sich in absehbarer Zeit einstellende Hauen und Stechen um Reste lebenstauglicher Milieus darf man jedoch gespannt sein. Hier liegt die wirkliche Tragik jener, die in unseren Tagen als Menschenkinder auf die Welt gebracht werden und diese Malaise unverschuldet auszubaden haben.

  • 6
    0
    KTreppil
    20.06.2020

    Olaf...und wenn ich mal weiter philosophieren darf: aber wären die Horden aus Angst in ihren Höhlen geblieben, wären wir nicht, was wir heute sind.

  • 5
    0
    OlafF
    20.06.2020

    Auch wenn sich dies nicht mit den ethischen Wunschvorstellungen trifft, so lässt sich nicht verdrängen, dass Krankheitserreger nur eines bezwecken. Sie wollen überleben. Dazu brauchen Viren einen Wirt um sich einzunisten und eine neue Infektionsquelle um sich „fortzupflanzen“. Ihren Wirt aus „der Welt zu schaffen“ ergibt normalerweise keinen Sinn. Es ist augenscheinlich in der Natur so vorgesehen, dass Kinder als natürlicher Quell mit ihrer Experimentierfreudigkeit zu anderen Kindern in die Lage versetzt werden ihr Immunsystem für ihre zukünftige Entwicklung zu trainieren und Abwehrstoffe zu entwickeln. Alte und Schwache, sind eigentlich gemäß ihres evolutionären Schicksals dazu verdammt der natürlichen Auslese zum Opfer zu fallen, es sei denn man schützt sie oder diese schützen sich selbst. Normalerweise reduziert sich eine Population durch Nahrungsmittelknappheit, Krankheiten oder mangelnde Anpassungsfähigkeit an Umweltbedingungen oder dadurch, dass ihre enorme Fortpflanzungsfähigkeit „Verluste“ mit ausgleicht. Kurzum, ich bin überzeugt davon, dass uns durch die jetzige Situation bewusst werden sollte, dass es Grenzen des Wachstums gibt und unsere gegenseitige Abhängigkeit zwingt uns zwar zum kooperieren, macht uns andererseits jedoch verwundbarer, wenn die Natur zeigt, wer der eigentlich Boss ist. Und dies ist nicht die "Beschränktheit" der Risikogruppe, sondern die Schlussfolgerung daraus, dass auf diesem Planeten einst wenige Horden von Afrika aus die Welt eroberten und dann sich in Großstädten zu Millionen anhäuften.

  • 5
    2
    Echo1
    20.06.2020

    KTreppil alles richtig geschildert. Das ist Scheisse. Will mal fortsetzen: Dann die Angst. Der wird vielleicht auch einen Virus
    haben. Fernhalten. Etwas besser hat es vielleicht der Arbeitende, der herumkommt,
    unter Kollegen hat. Die ohnehin zu Hause sind. Wo gehen, die hin? Rentner, Alleinstehende. Angst hinzugehen oder Besuch zu empfangen. Man erkennt keinen
    Bekannten mehr. Alle maskiert. Die unfreundlichen Masken machen Frust. Einkaufen mach Frust. Urlaub macht Frust.
    4 Tage unterwegs. Man wollte uns nicht mal
    Obst zum Frühstück reichen. Sie waren aber gnädig und legten uns im keimfreien Lunchpaket einen Apfel bei. Und jetzt noch ein verregneter Sommer. Gut das wir ein paar
    Hobbys haben. Aber das soziale ist im Arsch. Danke Frau Merkel, Herr Drosten, RKI... Wir müssen uns gegen so ein Leben wehren.

  • 5
    1
    KTreppil
    20.06.2020

    Manchmal verrennt man sich in einer Sache, fährt sich fest und kommt nicht unbeschadet raus aus der Nummer. Hat man das so auch bei Corona getan? Oder verrennt man sich noch immer? Corona ist da und wird bleiben, wie so viele mehr oder weniger gefährliche Krankheitserreger.
    Wie soll das weitergehen, wenn es doch keinen wirksamen Impfstoff (auf die Schnelle) geben wird? Immer über dem Herbst und Winter verkriechen, verstecken und alles anhalten? Im Frühjahr langsam raus kriechen und unsere Wunden lecken? Im Sommer aufbauen was wir im Herbst wieder einreißen?
    Oder gleich in einen hermetisch abgeriegelten Bunker ziehen?
    Ein Glück man hat das nicht schon jedes Mal zu Grippesaison's so gemacht...
    Ein Glück, unsere Familie musste "damals" nicht dauernd in Quarantäne, als die Kinder in der Kita jede Bakterie und Vire (die aber selten einen Namen hatten) eingesammelt haben und über der Erkältungssaison selten symptomfrei waren. Manchmal auch richtig krank waren und es in der Familie verteilt wurde, der Arbeitgeber mit Unverständnis reagierte, weil man viele Fehltage hatte. Da hätte Quarantäne noch gefehlt...
    Auch wenn ich Corona nicht verharmlosen möchte und das Potential für schwere Verläufe auch nicht, diese Vergleiche drängen sich mir einfach immer wieder auf.

  • 5
    0
    mops0106
    20.06.2020

    @MuellerF: Es stirbt im Normalfall niemand an Grippe oder Corona. Das ist "nur" das negative I-Tüpfelchen, das dem durch Krankheiten geschwächten Körper sozusagen "den Rest" gibt. Die in den Wintermonaten über der durchschnittlichen Sterberate liegenden Todesfälle werden als Grippetote gezählt, da in diesen Monaten die Menschen anfälliger sind für Erkältungskrankheiten. Aber die meisten Verstorbenen sind auch dann leider ältere mehrfach multimorbide und jüngere, durch bestimmte Krankheiten geschwächte Menschen.

  • 1
    6
    MuellerF
    20.06.2020

    @franzudo: In der Grippesaison 2017/18 haben die verabreichten Impfungen nicht den Virustyp abgedeckt, der dann letztlich ausbrach. Selbst die, die geimpft waren, hatten also keinen (ausreichenden) Impfschutz. Welche Impfstoffvariante(n) die Kassen bezahlen, wird jedes Jahr neu bestimmt. Damals ignorierten die Kassen die ausdrückliche Empfehlung des RKI zum Vierfachimpfstoff-das kann auch wieder passieren.
    Ich habe weder damals noch heute je die Frage gehört, ob die Grippetoten nun jeweils "an" oder "mit" Grippe gestorben sind, wie es bei Corona oft getan wurde.

  • 6
    1
    franzudo2013
    20.06.2020

    Pixelghost,
    ich glaube, dass die Impfrate bei Grippeschutzimpfungen in der Risikogruppe schon relativ hoch ist.
    Es gab aber, wenn ich mich richtig erinnere, 3er und 4er-Impfungen gegen verschieden Typen der Grippe. Erst nach der Grippewelle wurde die 4er-Impfung Standard und von der Kasse übernommen.
    So einfach ist es nicht. Haben Sie schon von Vergleichen verschiedener Corona- Präventionsmaßnahmen abgestimmt auf Regionen gelesen und gehört ? Ich nicht. Es um Drostens Frisur und Tagestratsch, aber leider nicht um die Bürger und erst recht nicht um die Kinder.

  • 5
    7
    Pixelghost
    20.06.2020

    @franzudo2013, und wer hat 2018 danach gefragt, wie viele von den an der Influenza verstorbenen geimpft waren?

    Denn es gab einen Impfschutz.

    Aber das vergisst man geflissentlich, denn die Beachtung dessen könnte ja eventuell zu den „falschen“ Ergebnissen führen.

  • 9
    0
    Echo1
    20.06.2020

    Trotz negative Befunde, die ja positiv sind,
    Hoffnung machen, steht am Ende des Artikels, dass man sich nicht zu sicher fühlen darf. Vom Prinzip richtig. Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste.
    Aber was ist schon sicher. Wir können nicht alle Risiken ausschließen. Das wäre kein Leben mehr. Man sollte die Kinder klettern lassen. Die brauchen Kenntnisse und Erkenntnisse. Die brauchen das gemeinsame Miteinander. Oder sollen die digital immer bewegungsärmer werden.
    Zukunft geht nicht ohne Risiko.

  • 9
    2
    OlafF
    19.06.2020

    Auch wenn die Kinder und Jugendlichen offensichtlich weniger anfällig gegenüber bestimmten Viren sind und sich kaum anstecken bzw. erkranken, so gebt ihnen die Chance sich ein Rückrat zu bilden und zu lernen Dinge kritisch zu hinterfragen und sich ihren eigenen Standpunkt zu bilden. Noch fehlt ihnen die Fähigkeit mangels genügend eigener Erfahrung, um sich ein eigenes Bild zu machen und sie sind allzu anfällig gegenüber künstlichen Viren, genannt "Ideologie".Gleichgültige, Verbohrte und Eingeschüchterte gibt es bereits zu viele unter den Erwachsenen...Und die waren auch mal Kinder.

  • 10
    8
    franzudo2013
    19.06.2020

    Wen hat es interessiert als 2018 tausende an der Grippe verreckt sind? Da war es allen und vor allem der Regierung scheißegal, wer den Erregern der gefährlichen Krankheit ausgesetzt war. Die Tests sind uebrigens zu 50% nichtssagend. Dafür sind die Konsequenzen der Tests definitiv unangemessen.

  • 6
    9
    KTreppil
    19.06.2020

    @Fromthe...Was hat das mit der Verteidigung des Abendlandes zu tun? Wobei, man sieht am Morgenland, wie wichtig Bildung ist.

  • 7
    7
    1212178
    19.06.2020

    @ FromtheWastelands: Danke für die deutlichen Worte.

  • 7
    2
    BuboBubo
    19.06.2020

    Man sperrt Kitas und Schulen zu. Dann macht man Studien zur Ansteckung in Kitas und Schulen. Man stellt fest: Es gibt kaum Ansteckungen in Kitas und Schulen. Schlussfolgerung: Man kann Kitas und Schulen getrost wieder öffnen - es gibt ja nachgewiesenermaßen keine Ansteckungen.

    Als Student im Praktikum hätte ich für eine derartige Versuchsanordnung nebst Auswertung und Fehlerbetrachtung eine glatte Fünf bekommen.
    Aber das war ja zu DDR-Zeiten. Jetzt ist das anders.

  • 17
    15
    FromtheWastelands
    19.06.2020

    Und wenn Tests positiv gewesen wären?
    Jawoll, lasst die Kinder in Ruhe ob sie gesund sind oder nicht ist egal, ob sie den Erregern einer gefährlichen Krankheit ausgesetzt sind ist egal, Hauptsache unsere Verteidiger des Abendlandes können sich über diejenigen aufregen denen die Gesundheit der Bevölkerung nicht scheißegal sind.

  • 13
    15
    klapa
    19.06.2020

    Es geht nicht an, Kinder ausbaden zu lassen, was Politiker womöglich vermasselt haben.

  • 14
    17
    klapa
    19.06.2020

    Franzu, der dickste Grüne, den ich zu vergeben habe.

  • 14
    16
    mops0106
    19.06.2020

    @franz: Ich gebe Ihnen recht.

  • 18
    19
    franzudo2013
    19.06.2020

    Lasst die Kinder in Ruhe. Es reicht. Macht Schule und vermittelt Wissen.
    Diese Meldung zeigt doch, dass der Preis für die indifferenten Massnahmen viel zu hoch ist.
    Das nährt die Annahme, dass es um etwas ganz anderes geht.
    Lasst unsere Kinder ihr Leben leben. Lasst unsere Kinder in Ruhe.