Corona: Todeszahlen steigen in Sachsen weiter deutlich

46 Prozent mehr Tote als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Einige Kommunen sind stark von Neuinfektionen betroffen.

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    7
    klapa
    21.12.2020

    Danke für Ihre Unterstützung, Hinterfragt.

    Natürlich ist es so, wenn durch Tatsachen unterlegte Zahlen nicht als Fakten akzeptiert werden, bleiben als 'Gegenargumente ' nur noch Unterstellungen und miese Vermutungen.

  • 6
    8
    tbaukhage
    20.12.2020

    @Destiniy
    Falsch! Die korrekte Formulierung lautet:
    ---
    §3 Mund-Nasenbedeckung
    (1) Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung im öffentlichen Raum besteht, wenn sich Menschen begegnen.
    ---
    "... wenn sich Menschen begegnen." - genau diese Begegnungen habe ich beschrieben!

  • 10
    7
    ralf66
    20.12.2020

    @klapa, Sie und Ihre Zahlen, schreiben Sie doch mal her wie viel es Alten-Pflege-Seniorenheime u.s.w. im Landkreis Erzgebirge gibt und wie viel Menschen insgesamt in diesen Einrichtungen leben.
    Der Landkreis Erzgebirge hat ca. 344.000 Einwohner ich könnte mir vorstellen, dass der größte Teil der Senioren außerhalb dieser Pflegeeinrichtungen lebt aber vielleicht können Sie etwas anderes beweisen.
    Wir gehören alle zu einer Volksgemeinschaft und da kann es nicht sein, dass der alte Bevölkerungsanteil weggesperrt werden soll und der andere Teil dem angeblich das Virus nichts macht munter weiter putzige Lust macht!
    Von den Millionen mit Vorerkrankungen reden Sie gar nicht, desto höher die Infektionsrate desto mehr werden sich auch schwere Fälle einstellen die Sterbezahlen steigen. Es geht auch nicht nur ums sterben, es geht um Beatmungs- und Behandlungsplätze ob die noch reichen werden wenn die Fallzahlen ständig steigen.

  • 5
    11
    Hinterfragt
    20.12.2020

    "...Ihrer Meinung nach können die also ruhig an Corona sterben, ist ja nicht so wild? Unfassbar, wie kaltschnäuzig hier manche sind...."

    Also ich habe den bewussten Kommentar jetzt 'zig Mal rauf und runter gelesen, ich kann keine Stelle darin finden, welche diese sachlich falsche Behauptung bzw. nicht unmittelbar überprüfbare Tatsachenbehauptung bestätigt. Auch unter dem Link findet sich kein Anhalt dafür.

  • 14
    3
    Destiniy
    20.12.2020

    @tbaukhage Sie wissen aber schon das Wald und Feldwege von der Maskenpflicht ausgeschlossen sind. Außerdem sagen sogar Virologen dass die Maske an der frischen Luft nichts bringt, da wenn man einfach nur aneinander vorbei läuft ca. 3s man sich eh nicht anstecken kann.

  • 15
    9
    neuhier
    20.12.2020

    @klapa: Meine Schwiegereltern sind beide über 70, beide gesund und fit und mitten im Leben stehend. Ihrer Meinung nach können die also ruhig an Corona sterben, ist ja nicht so wild? Unfassbar, wie kaltschnäuzig hier manche sind.

  • 10
    14
    klapa
    20.12.2020

    87 % der Covid-Toten sind älter als 70 Jahre alt. Bis zu 90 Prozent von ihnen sterben in Alten- und Pflegeheimen.

    Dagegen helfen Tanzverbot, Kulturverbot, Ausgangssperren, Geschäftsschließungen und geschlossene Kneipen, Restaurants Sport- und Freizeiteinrichtungen?

    Deutschland hat etwa 13 Mio Menschen, die älter als 80 Jahre sind.

    - https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in- deutschland/61538/altersgruppen

    Ihnen soll der Lockdown helfen? Kaum glaubhaft.

  • 13
    11
    tbaukhage
    19.12.2020

    @Dickkopf: Wir waren am Nachmittag 'ne Stunde an der frischen Luft, Waldweg und übers Feld und so. Ich hab’ mal mitgezählt: Uns sind 58 Leute entgegengekommen, 43 davon ohne Maske. Einige haben mitleidig gelächelt, als wir 10m vor der Begegnung unsere Masken hochgezogen haben.
    Eigentlich kann’s uns ja egal sein, wir haben die Infektion hinter uns, auch wenn die Symptome noch deutlich nachhallen…

    Die meisten von denen waren ältere Herren, wahrscheinlich die, die auch bei den Demos ganz straff und ohne Maske und Sicherheitsabstand mit marschierten. Die werden dann Zeter und Mordio schreien werden, wenn unser Ort unter Vollquarantäne gestellt wird. Die rechnerischen 1000 bei der Inzidenz haben wir ja schon hinter uns gelassen ...

  • 10
    8
    saxon1965
    19.12.2020

    Eine Differenzierung ist längst überfällig, aber ob gewollt? Natürlich muss man wissen Wer wie gefährdet ist. Genau diese Gießkannenmaß nahmen bringen doch wenig Erfolg bei maximalem Schaden für alle. Wer trägt schon einen Helm, wenn er gar nicht Motorrad fährt?

  • 16
    4
    Dickkopf100
    19.12.2020

    Es ist einfach nicht möglich absolute Sicherheit zu gewährleisten, da hilft auch kein harter Lockdown. Aber ich sehe grade in der Gruppe der Hochbetagten echte Probleme. Nur ein Beispiel: Mein alter Herr ist über 80 und noch fit und agiler als ich. Doch ihm beizubringen, dass die Nase mit unter die Maske muss, grenzte schon fast an "Hypnosetherapie". Die alten Leute verstehen es einfach nicht. Wenn man fremde alte Menschen anspricht mit dem Hinweis, dass der "Zinken" mit unter die Maske muss, erntet man oft mitleidige Blicke oder sogar Beleidigungen. Leider gilt das auch für viele jüngere Leute. Ich verspüre dann oftmals den Drang zu einem Knüppel zu greifen... was ich aber unterdrücke. Es ist wirklich wahr, aber so kommen wir von den hohen Zahlen nicht runter. Bin durch Vorerkrankungen auch Risikogruppe und wenn es mich erwischt dann- na ja. Aber doch bitte nicht wegen der "Blödheit" anderer Leute ins Gras beißen. Wer will das schon? Ich jedenfalls nicht...

  • 16
    4
    Chiemsee
    19.12.2020

    @Kastenfrosch: denken wir doch mal den Vorschlag von 737474 weiter. Solch eine Statistik, wenn sie gut gemacht ist (sehr detailliert, mit vielen Verlinkungen), kann "Quertreibende", Hobby-Virulogen, Freizeit-Statistiker usw. stunden- oder tagelang von der Strasse fernhalten. D.h. das Ziel, Kontakte einzuschränken, wäre schon mal erreicht. Gut, bleiben dann noch deren Kommentare in diversen Foren - aber die muss ich mir ja nicht ansehen. Leute, es kann doch nicht so schwer sein sich an paar einfache Regeln zu halten. Kritik, das Hinterfragen von Maßnahmen - alles notwendig und wichtig. Aber darüber sollten Erkrankte, Verstorbene und medizin. Personal nicht vergessen werden. Wir dürfen nur nicht mit Abklingen der Pandemie zum normalen Tagesablauf zurückkehren. Dann muß in Politik, Medien und Medizin ordentlich aufgearbeitet werden. Nur wie ich den dt. Bürger so kenne - sobald es ihm wieder gut geht ist ihm der Rest egal. Schade eigentlich...

  • 9
    10
    OlafF
    19.12.2020

    @Claudia: Ich habe den Eindruck, dass die derzeitige Politik-Elite entweder überfordert ist oder den Zustand bis in das Frühjahr verschleppen will.
    Die meisten Sterbefälle gibt es erwartungsgemäß in den Pflegeeinrichtungen. Vorrang hat Schutz der Heimbewohner. Leider gibt es flächendeckend kein Konzept für regelmäßigen Schnelltests für Bewohner, Personal und Besucher. Das Testen von Personal auf Antikörper findet wenn, dann nur auf freiwilliger Basis statt.
    Ergebnis: Überlastung des Gesundheitswesens=Lockdown mit all seinen bekannten Folgen. Die Folgen für das Personal in den KH und PH: Einige wenige arbeiten bis zur Erschöpfung und trotz Symptomen. Auf der anderen Seite müssen wegen positiven Tests, wegen Quarantäne und psychischen Erkrankungen die letzten Personalreserven zu Hause bleiben. Die Beschränkung der PCR-Zyklen auf maximal 30 Zyklen und deren verhältnismäßige Einstufung gemäß der tatsächlichen Viruslast. Auch fehlt die Feststellung von Antikörpern beim Personal ?

  • 8
    15
    Echo1
    19.12.2020

    @Claudia die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen müssen wir hinnehmen. So kann man schlussfolgern, wenn man die Politker reden hört. Sie sagen, Hauptsache wir bekommen den Virus in den Griff. Alles andere ist zweitrangig. Die Massnahmen sind alternativlos.
    Wir glauben das aber nicht. Und wie sollten, dass auch nicht glauben. Die Nebenwirkungen sollten wir schon beachten und Abwägen mit den Resultaten der Massnahmen.
    Ein trotzdem erträgliches und frohes Weihnachtsfest.

  • 11
    8
    Claudia
    19.12.2020

    Mich würde interessieren, wie die noch verschärfteren Beschränkungen dann aussehen sollen. Vermutlich kommen wir dann doch an den Punkt, an dem auch das letzte Geschäft und die Unternehmen schließen sollen? Hat sich von den Entscheidungsträgern mal einer überlegt, wie das Geld, das jetzt mit vollen Händen ausgegeben wird wieder rein kommen soll? Ich halte viele Maßnahmen für richtig und auch wichtig, aber es sollte dennoch beachtet werden, dass nicht alles auf 0 runter gefahren werden kann. Man sieht es doch in andren Ländern, es bringt auch dann nicht den erhofften Erfolg. Ich wünsche Allen ein frohes Weihnachtsfest und vor allem denen, die persönlich betroffen sind, dass etwas Ruhe einkehrt.

  • 20
    10
    Kastenfrosch
    19.12.2020

    "Nur so kann man sich als Leser ein Bild machen wo was geändert werden muss und wo was falsch gelaufen ist und die angeordneten Massnahmen einordnen."

    Glauben Sie tatsächlich, dass diejenigen, die es nach all den Monaten nicht begriffen haben, jetzt anfangen werden, ihr Verhalten zu überdenken? Eine Liste der Neuinfektionen nach Bevölkerungsgruppen oder Berufsgruppen, wie von Ihnen vorgeschlagen, birgt wohl eher die Gefahr, dass man mit dem Finger auf Andere zeigt. Es müssen alle mithelfen.

  • 23
    18
    737474
    18.12.2020

    Kein Zweifel um die Problematik und all dem damit verbundenen Leid für Betroffene. Um richtig einordnen zu können bitte die Neuinfektionen Gruppen zuordnen, Vorschüler, Schüler, junge Erwachsene, Berufstätige, Vorruheständler, Rentner, Senioren in Pflegeeinrichtungen, etc. pp.. oder so ähnlich. Nur so kann man sich als Leser ein Bild machen wo was geändert werden muss und wo was falsch gelaufen ist und die angeordneten Massnahmen einordnen. Vielleicht wäre auch die Zuordnung zu Berufsgruppen hilfreich nachdem sich unser MP ja dahingehend klar geäussert hat und mehr zu wissen scheint als die Presse mitteilt! (Frühstückende Handwerker)