Der Anstand von Heidenau

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vor der Heidenauer Halle, die als Erstaufnahmestelle für Asylbewerber dient, mit Buhrufen von Protestierenden empfangen worden. Drinnen gab es für sie Beifall. Den Helfern zollte sie Dank.

19Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    0
    aussaugerges
    30.08.2015

    Lesenswerte Beitrage:
    Saxon1965,Freigeist14,Gisele,Voigberger,finnas.
    Danke für die Zeit und Mühe.

  • 7
    1
    finnas
    29.08.2015

    Ich habe noch einmal nachgesehen, welche Forderungen Pegida gestellt hatte:
    -Aufnahme und Hilfe für Kriegsflüchtlinge
    -Abweisung von Wirtschaftsflüchtlingen
    -Schnellere Asylverfahren und Vollzug der bestehenden Gesetze bei der Rückführung abgelehnter
    Asylbewerber
    Das ist nach der Bewertung von saftpresse und anderer Kommentatoren Rassismus.
    Neuerdings vertreten Merkel, Gabriel, de Maiziere u.a. die gleichen Positionen. Sind die jetzt Rassisten?
    Das Dilemma ist doch, dass die Politiker zu lange herum geeiert haben und damit den Nazis Zeit und Raum gegeben haben, das Feld zu besetzen.
    Worauf es jetzt ankäme ist, dass sich sachliche Kritiker der Asylpolitik von gewalttätigen Flüchtlingsgegnern abgrenzen. Dann ginge aber für manche das liebgewordene komplexe undifferenzierte Feindbild verloren.

  • 6
    1
    voigtsberger
    29.08.2015

    Gisele: Völlig Recht und auf die realen Zustände unserer Gesellschaft bezogen. In einen Bericht in Phönix, wurde berichtet, dass die BRD damals keine Gastarbeiter aus der Türkei ins Land holen wollte, weil die Probleme, wie Analphabetismus, Mehrzahl nur Landbevölkerung und das größte Problem wurde der Islam von denn damaligen Politikern gesehen, mit den Schwierigkeiten der Toleranz- und Integrationsbereitschaft, auch war man der Meinung, dass sich die Gastarbeiter bei abnehmender Wirtschaftssteigerung wieder Richtung Heimat begeben, das sich bei vielen Gastarbeitern aus christlichen EU - Länder auch so verhielt, wenn nicht Selbstständigkeit oder Heirat in die einheimischen Bevölkerung vor kam, aber was machten die türkischen Gastarbeiter, sie holten auch ohne wirtschaftliche Absicherung ihre Familien nach und belasteten schon in den sechziger Jahren die Sozialsysteme, was bis in die zum Teil fünfte Generation in das Jahr 2015 vorherrscht. Alles wurde von der USA gesteuert, weil die Türkei ein NATO - Mitglied werden sollte und Deutschland den finanziellen Wohlstand der türkischen Bevölkerung mit absichern sollte (Überweisungen der Gastarbeiter in die Türkei, zu ihren Verwandten) und so werden wir mit dieser Asylpolitik, wieder zum Aufbauhelfer und Sozialamt der von der USA inszenierten und verursachten Flüchtlingsströme dieser Völkerwanderung und werden diesmal aber unsere nationale Identität unserer Gesellschaft, mit all ihren Werten und Normen verlieren, da so gut wie alle Asylbewerber unser Land und deren soziale Absicherung nicht mehr aufgeben werden und eher noch ihre Kultur, ihre Religion ohne Toleranz zu den Gastgebern, ihre Familien mit ins gelobte Land und in unsere Sozialsysteme holen, da bei aller Menschlichkeit der Hilfe für Flüchtlinge und ihren Bleiberecht, die Anmahnung der Rückreise nach Befriedung ihrer Herkunftsländer, nicht als Bedingung der Asylpolitik mit in Betracht genommen wird und auch so nicht als Bedingung für Asyl gefordert wird, so werden uns die von den Politikern hausgemachten Probleme überrennen.

  • 9
    2
    Gisele
    28.08.2015

    Ein Gabriel, der antidemokratisch Demonstranten als Pack beschimpft, sollte sich an S21 erinnern. Dort gilt seinesgleichen als Lügenpack.
    Die premium-sozialschmarotzenden Diätenempfänger haben als willige Marionetten des Kapitals gesorgt für:
    Arm-trotz-Arbeit, den besten Niedriglohnsektor in Europa (laut Arbeiterverräter G. Schröder), Leiharbeits-Boom, stetig verschlechternde Arbeitsbedingungen (immer größere Arbeitshetze bei sinkenden Löhnen) usw. ....
    Die Mittelschicht schrumpft (gestern Artikel der Süddeutschen) und die die Arbeitskraft der Lohnabhängigen wurde mit Hartz4 nachhaltig entwertet.
    Hartz4 ist ein unzulässiger Eingriff in den freien Markt. Leistungsberechtigte werden gezwungen jede Arbeit unterhalb von Qualifikation und Wert anzunehmen. Wer sich weigert, dem wird das LIMIT zum Leben, das MINIMUM = weniger geht NICHT angetastet.
    Mit dieser Repression wird Existenzangst erzeugt. Das sind Methoden aus der schwarzen Pädagogik, die bis zu den Noch-Arbeitsplatzinhabern wirken und diese disziplinieren.
    Diese dauerhafte Lohnentwertung ist kein Ergebnis von Angebot und Nachfrage, sondern dem Hartz-Betrug geschuldet.
    Das Lügenpack in der Regierung ist verantwortlich für eine absolut unnötige Krise, die sie allen Lohnabhängigen bis hin zum Rentner aufgezwungen haben. Wir Lohnabhängigen werden ALLE mit Lohndumping um Profite und Gewinne zu steigern um ein auskömmliches Leben betrogen.
    Die Menschen fühlen sich zu Recht im Stich gelassen. Mit der nun zur Schau getragenen Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge provoziert das Lügenpack die jahrelang um ein gutes Leben Betrogenen.

  • 3
    2
    Freigeist14
    27.08.2015

    Als 1945 alliierte Soldaten Deutsche ausfragten nach ihrer Weltanschauung und ob sie Nationalsozialisten gewesen sind fanden sich so gut wie keine Systemanhänger."Nazi?Ich?Nein!"
    Ja und wer sollte das heute schon zugeben?Wer das"Pack"in Heidenau beim Namen nennt, wird von einschlägigen (F)oristen verhöhnt und selber zum Extremisten abgestempelt.

  • 2
    5
    gelöschter Nutzer
    27.08.2015

    @f1234: Habe mir ein wenig Erholung von ihrer substanzlosen Phrasendrescherei gegönnt. Sie dürfen also wieder mit meinen Widerstand gegen den rechten Dumpfsinn in Deutschland rechnen und natürlich gegen den den sie hier so gerne ablassen.

  • 2
    2
    gelöschter Nutzer
    27.08.2015

    zu # PeKa . >>JEDE politische Bewegung, die öffentlich auf der Straße demonstriert, hat Lösungswege vorzuschlagen.

  • 9
    0
    saxon1965
    27.08.2015

    Ein paar aus dieser Diskussion werden wohl keine "Freunde" ...
    Sicher kommt es auf die prinzipielle Einstellung an, wie man das Thema sieht. Hat nun jeder Mensch das Recht überall auf dieser Erde zu leben? Eigentlich schon, aber viele Länder haben ihre Regeln dazu. Wir in D ja auch. Nur werden diese auch angewandt? Sicher gibt es momentan auch eine besondere Situation, besonders im Nahenosten. Deshalb ist meiner Meinung nach die gesamte (zivilisierte) Menschheit gefordert. Und im Besonderen die USA, denn die haben ja genug zu diesen z. T. chaotischen Verhältnissen in diesem Teil der Welt beigetragen!
    Doch hier und jetzt, sehe auch ich die Politik in der Pflicht. Nicht nur Sonntagsreden schwingen, alle Kritiker ins rechte Lager schieben und verunglimpfen, sondern schnellstens Asylbearbeiter einstellen, die innere Verwaltung der s. g. Staatsmacht handlungsfähig machen (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte u. ä.) und mit Nachdruck die europäische Solidarität einfordern.
    Mir ist es nebenbei gesagt auch wichtig, was mit meinen hart erarbeiteten Steuern geschieht. Man kann auch solche Bedenken nicht als rechte Stimmungsmache abtun.

  • 7
    3
    f1234
    27.08.2015

    Na, Saftpresse, heute nach ein paar Tagen angenehmer Funkstille mal wieder die gaaaanz große Nazikeule rausgeholt? Waren Sie zur Agitprop-Schulung in Leipzig-Connewitz?

    Ihr zunehmend hysterisches Gekeife wirkt einfach nur noch lächerlich.....

  • 3
    5
    PeKa
    27.08.2015

    Doch @f1234, JEDE politische Bewegung, die öffentlich auf der Straße demonstriert, hat Lösungswege vorzuschlagen. Eine politische Bewegung, die nur anprangert ohne lösen zu wollen, hat in der Öffentlichkerit nichts zu suchen.

  • 3
    0
    dwt
    27.08.2015

    Meine Aussage bezog sich auf die Bürgerschaft, dessen Verhalten in Form des offensichtlichen Hasses.
    Jemand der aus einen Elenden Krieg kommt, Bomben, Terror und Tod sah, dann hier ankommt und ebenso vor Terror um sich bangen muss...
    Das ist es was ich nicht nachvollziehen kann.
    Und wenn dann wieder solche Sprüche kommen, vom Jobverlust, Steuergeldverschwendung..

    Die Welt ist derzeit ein riesiges Pulverfass.
    Auf Dauer können wir sowieso nicht jeden aufnehmen und da muss die Politik klare regeln setzen.
    Das ist aber nicht einfach, wie man sieht.

    Richtig ist, das Wirtschaftsflüchtlinge nicht zu jenen gehören sollten.

    Mit Gewalt wurde noch nie wirklich etwas gelöst.

    Schaut mal gedanklich nur ein paar Grenzen weiter.
    Seit froh das wir Frieden haben, andere Länder bekommen Jahrzehnte keine Ruhe durch diese Form der Gewalt.

  • 2
    12
    gelöschter Nutzer
    27.08.2015

    @f1234: Ja, genau. Pegida ist keine Partei. Die können nur dumpfe Parolen grölen. Das Ergebnis sehen wir heute täglich in den Nachrichten. Rassismus pur. Wenn der demokratische Rest Deutschlands anfängt sich auf Forderungen von Pegida einzulassen mache ich mir wirklich sorgen.
    Aus Pegida rekrutiert sich der Mob oder wahlweise das Pack, dass vor Asylheimen die Menschenwürde mit Füßen tritt. Nazis fühlen sich durch Pegida gestärkt und legitimiert. Beide stellen sich gegen die demokratische Grundordnung. Entsprechend sind sie zu behandeln.

  • 12
    2
    f1234
    27.08.2015

    @aardvark: Pegida ist keine Partei. Die müssen überhaupt keine "Lösungswege" aufzeichnen. Dafür sind diejenigen da, die von den Bürgern dieses Landes beauftragt sind, Lösungen zu finden: Die gewählten Politiker!

    Und genau weil die Politiker keine Lösungsvorschläge auf den Tisch legen, sondern "auf Sicht" im dicksten Nebel fahren, gehen die Leute überhaupt auf die Straße.

  • 12
    1
    1953866
    27.08.2015

    aardvark schrieb:"Das ist doch genau das, was die Pegida seit Monaten tut - nörgeln ohne echte Lösungswege aufzuzeigen."
    Meines Wissen, z. B. aus der FP, war eine Forderung /Lösungsweg von Pegida, doch endlich die bestehenden Gesetze anzuwenden, Asylverfahren zu beschleunigen und abgelehnte Asylbewerber zeitnah auszuweisen. Das waren allerdings rassistische, fremdenfeindliche Vorschläge, auf die der Rechtsstaat niemals eingehen kann. [Ironie aus]
    Und so hat sich bis zum heutigen Tag auch nichts geändert!

  • 3
    13
    gelöschter Nutzer
    27.08.2015

    "Ihre polemische Spiegelfechterei trägt nichts zur Lösung der tatsächlichen Probleme bei." - Das ist doch genau das, was die Pegida seit Monaten tut - nörgeln ohne echte Lösungswege aufzuzeigen.

  • 9
    2
    321meins
    27.08.2015

    @dwt - ich glaube, Sie haben nichts, aber auch garnichts verstanden und
    @ Soundnichtanders - Sie haben es auf den Punkt gebracht.

  • 2
    9
    MuellerF
    27.08.2015

    @soundnichtanders: Ihre polemische Spiegelfechterei trägt nichts zur Lösung der tatsächlichen Probleme bei.

  • 19
    3
    Soundnichtanders
    27.08.2015

    Es war zu erwarten.
    1) Bitte bejahen und beklatschen Sie undifferenziert das "Vorgehen" deutscher Asylpolitik.
    2) Der Staat und seine Politiker sind unfehlbar und treffen diesbezüglich nur richtige Entscheidungen.
    3) Äußern Sie Verständnis, dass ohne Budgetkontrolle Milliarden für Nichtdeutsche aufgebracht werden. Jährlich!
    4) Wir müssen die "Flüchtlinge" aus Syrien und dem Irak nicht genau prüfen und können verkürzte Verfahren durchführen. IS-Radikale würden nie zu uns wollen.
    5) Wenn dann noch die Schulpflicht, wie vom Erfurter OB gefordert ausgesetzt wird, wird sich der "Fachkräftestatus" noch verstärken.
    Fazit: Deutschland zerstört sein auf Gegenseitigkeit ausgerichtetes Sozialsystem. Es wird zum bedingungslosen Leistungssystem für Nichtleistungserbringer. Der Einzahler darf resignierend stöhnen, aber nicht protestieren und anderer Meinung sein.

  • 1
    21
    dwt
    27.08.2015

    Heidenau soll sich eine Mauer bauen.
    Was kann eine Regierung dafür wenn einer Arbeitslos ist?
    Baut euch eine Mauer, und seid zufrieden.

    Vor allem auch mal eigene Probleme sehen und anpacken.
    Wie die kleinen Kinder die es auf den da schieben.



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