Der verschwundene Regen - Streifzug durch ein ausgetrocknetes Land

Sachsen erlebt derzeit die längste Trockenheit seit Beginn der Datenerfassung. Warum regnet es nicht mehr so wie früher? Was bedeutet das für Mensch und Natur? Und was ist heute eigentlich schönes Wetter? Ein Streifzug durch ein Land, das sich viel schneller verändert, als wir dachten.

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10Kommentare
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  • 7
    1
    BuboBubo
    vor 20 Stunden

    Sterntaler hat irgendwann mal gelernt, dass Klima und „Witterung“ (gemeint ist vermutlich Wetter) etwas Grundverschiedenes sind. Insbesondere hat sich eingeprägt, dass sich der Unterschied beider Phänomene vor allem am Beobachtungszeitraum von 30 Jahren respektive weniger Tage manifestiert.
    Mit dieser Erkenntnis werden die Leser dieses Forums seit Monaten regelmäßig beglückt – egal, aus welchem Anlass.
    Nun kommentiert Sterntaler den Artikel zur Trockenheit des Jahres 2020 mit den Worten:
    „Übrigens, vor ein paar Stunden hat starker Landregen eingesetzt ....“
    Witzig, nicht wahr?

    Sterntaler lebt nach eigenen Aussagen erfreulich nachhaltig, schädigt das Klima wenig. Daraus zu schlussfolgern, die drohende Klimakatastrophe wäre nicht menschengemacht, ist allerdings mehr als fragwürdig. Es gibt da draußen nämlich noch ein paar mehr Leute…

    Wer sich zum Klimawandel in Sachsen (dargestellt an der Lufttemperatur im Jahresmittel) in Form einer ideologiefreien Messreihe informieren möchte, kann die Werte der letzten 137 Jahre hier zur Kenntnis nehmen: https://www.klima.sachsen.de/beobachtete-klimaentwicklung-12373.html.

    Interessant auch der Literaturhinweis von @klapa, vielen Dank dafür! Die Beschreibung des singulären Dürrejahrs 1540 im Vergleich zu 2018 zeigt recht anschaulich, wie nahe wir solchen Verhältnissen inzwischen gekommen sind – und zwar nicht singulär, sondern dauerhaft. Letztlich ist es nämlich egal, ob ein Jahr lang gar kein Regen fällt oder über Jahre hinweg viel zu wenig.

    Um die überlieferte Wirtschaftsweise weiterführen zu können, kann der Reichtum moderner Volkswirtschaften ein extremes Dürrejahr gut abpuffern. Bei mehreren Jahren in Folge wird es schwierig. Die Probleme, die sich daraus ergeben, werden ernsthafter sein als die Frage, ob wir nach Malle in Urlaub fliegen oder bei Union Berlin im Stadion maskenfrei johlen dürfen.

  • 5
    5
    Sterntaler
    vor 22 Stunden

    @lax123, ich fahre wenig Auto, erledige Wege wenn`s geht zu Fuß oder mit dem Rad, fliege nicht, esse wenig Fleisch und lebe so nachhaltig wie möglich. Dennoch hinterfrage ich die Klimapanik und die tatsächliche Höhe des menschlichen Anteils an Klimaveränderungen. Merken Sie was?

  • 6
    5
    Sterntaler
    vor 23 Stunden

    An den Twitterer aus Dresden: Der Klimawandel ist real, so wie ständig fortlaufend in der Erdgeschichte. Wie hoch der Anteil des Menschen ist wurde längst nicht bewiesen, gerechnet wird mit "Szenarien". Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der Einflussfaktoren sind längst nicht vollständig verstanden. Noch viel Forschungsarbeit läge vor den Wissenschaftlern. Und, man müsste halt erst einmal die Definition für Klima kennen, bevor man die Jahre 2018 und 2020 in einen Topf wirft und Klima mit Witterung verwechselt. Dass man das Thema wieder gegen den politischen Gegner missbraucht ist ... aber langsam sind wir das ja gewöhnt.

  • 4
    6
    klapa
    vor 23 Stunden

    Absolut nicht, Malleo!

  • 7
    6
    klapa
    02.08.2020

    Rote gegen Fakten, herrlich!

  • 8
    7
    Sterntaler
    02.08.2020

    "Heute sagen uns die Klimaforscher und Meteorologen, dass wir in Sachsen auch wieder nasse Sommer bekommen werden. Aber sie werden eben immer seltener." Könnten Sie diese Aussage bitte einmal mit konkreten Zahlen untersetzen, Herr Hach? Übrigens, vor ein paar Stunden hat starker Landregen eingesetzt ....

  • 9
    4
    Malleo
    02.08.2020

    klapa...
    Wenn es nur diese Dürre gäbe, wäre es zwar immer noch schlimm genug.
    Aber im Land ist auch eine nicht zu unterschätzende geistige Dürre feststellbar!
    Oder sehe ich das falsch?

  • 6
    6
    klapa
    02.08.2020

    ‚Die Dürre von 1540 überragt alles Bekannte’

    - https://www.spektrum.de/news/europas-vernichtende-jahrtausendduerre/1584414

    Die Medien auf der Jagd nach Rekorden zu begleiten, bringt nichts. Sie sollten uns eigentlich helfen, unser Wissen zu erweitern

  • 7
    8
    mops0106
    02.08.2020

    Es gibt auch andere wissenschaftliche Meinungen, die den Anteil des Menschen am Klimawandel zumindest geringer sehen.

    Und ich finde es nicht seriös, gleich mal wieder gegen die AfD auszuteilen und ein Zitat von Twitter in dieser Weise wiederzugeben.

    "Ein Mann aus Dresden ließ vor einigen Tagen auf Twitter seine Empörung über die AfD heraus, die den vom Menschen gemachten Klimawandel noch immer leugnet, und fügte an: "Schuld sind auch die Trumps, Bolsonaros, Orbans, Kaczynskis und wie die anderen Faschisten dieser Welt nur heißen mögen."

    Dieser "Mann" mag die AfD nicht. Darf er, es ist seine Meinung. Dass er die genannten als Faschisten bezeichnet ist auch seine Meinung.

    Wie ist Ihre Meinung, Herr Hach, wenn Sie diesen Aspekt meinen erwähnen zu müssen?

    Es gab schon immer Warm- und Kaltzeiten auf der Erde, auch nassere und trockenere Perioden.

  • 10
    8
    lax123
    01.08.2020

    Das ist zu spät, es wird nie mehr wie es war.
    Verbrennt schön Öl, fahrt mit dem SUV zum Bäcker, esst Tiere und fliegt 3x im Jahr für 20€ in den Urlaub.
    Leider todernst, aber es leugnen noch die Meisten.



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