Die Wut vom Land

Gut 1000 Traktoren sind am Freitag durch Dresden gerollt. Warum Bauern aus ganz Sachsen sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    0
    Hirtensang
    20.01.2020

    Lieber "Vaterinsorge" ich stimme Ihren vorletzten Vollsatz zu. Ich möchte ihn aber gerne etwas abändern ... "Die dumme und verwöhnte Art der Verbraucher und das Profitstreben der Handelsriesen, beides durch die Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, und ein niedriger Preis muss es für den Konsumenten sein) gezüchtet, sind die Ursache für die gegenwärtige Situation.
    Weil der private Landeigentümer seinen Landbesitz einer landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Nutzung unterwerfen muss, gibt es für ihn nur zwei Möglichkeiten, entweder wenn er noch die wirtschaftliche Stärke besitzt, landwirtschaftliche Nutzfläche zu zu pachten, damit er seine Familie ernähren kann, oder bei Nichtfähigkeit den entstandenen Kapitaldienst zu leisten, selbst seine Fläche an Wirtschaftsstärkere zu verpachten und als Arbeitnehmer in die Industrie zu gehen. Genau auf diesem Weg hat sich der Konzentrationsprozeß vom Handwerker zur großen Industrie vollzogen. Damit wir wieder Hühner im Dorf gaggern hören und Tauben fliegen sehen, muss sich das ganze System ändern.
    Eine sogenannte Fleischsteuer nützt hier wenig!

  • 5
    2
    VaterinSorge
    20.01.2020

    Mir erschließt sich nicht´ was diese Art von Protest am sächs. LT oder am dt. Bundestag bewirken soll. Noch mehr Monokultur mit mehr chem. Düngemitteln, Unkrautvernichtungskeulen und vielleicht neuesten Gentechnologien, die zu noch mehr Effizienz und Größenwahn führen? Hier helfen weder Regulierungen aus Dresden, Berlin oder Brüssel, Hier hilft nur ein Appell an die Vernunft, Überzeugungsarbeit und aufdecken der Folgen durch falsche, großflächige Anbauplanung und Massentierhaltung. So bedauerlich es ist, werden wir die von Pluto beschriebenen Situationen so nicht mehr erleben dürfen und unseren Kindern und Enkeln nur aus Geschichten, alten Bildern oder Filmen berichten können. Ob es sie jemals interessiert ist ne andere Sache, denn sogenannte Schaubauernhöfe oder Ferien auf dem Bauernhof haben auch so ihre Not. Fährt man durch Osteuropa, wo vieles noch kleinflächig und per Hand geht, sehen die Bauern auch nicht glücklicher aus als in Westeuropa, wo Felder, Maschinen, Traktoren oder vollautomatische Gewächshäuser nicht groß genug sein können. Die unersättliche Macht der Handelsriesen und die dumme und verwöhnte Art der Verbraucher, alles zu jeder Jahreszeit zu billigsten Preisen in makelloser Qualität und Güte an jeder Ecke bekommen zu können, das ist der Grund für die Wut der Bauern. Und sie ist berechtigt, nur die Adressaten können wenig ausrichten, wenn sich die Einstellung der Menschen nicht ändert.

  • 4
    4
    franzudo2013
    19.01.2020

    Genau, zuviele Pfeifen machen lärm und lenken alle von den tatsächlichen Problemen ab. Wie kann es sein, dass die kleine Landwirtschaft nicht funktioniert oder in Polen funktioniert und hier nicht. Früher gab es Bauern und Tauben. Gänse und Enten. Es ist eigentlich so gut wie verloren. Wie konnte das passieren? Warum hat Bruessel so viel zu entscheiden? Warum bleibt unser steuergeld nicht hier? Warum finanzieren wir den Wahnsinn in Berlin?

  • 6
    2
    JochenV
    18.01.2020

    Falsche Zahlen und schnelle (Fehl-) Entscheidungen scheint mir ein allgemeine Erscheinung zu sein, die uns allen zu schaffen macht. Und die Bauern bringen es wenigstens für ihren Wirtschaftszweig auf den Tisch.

  • 13
    2
    2PLUTO6
    18.01.2020

    Ich bin ein Ossi, komme vom Dorf. Ein größeres Dorf, nämlich eine der größten Industriegemeinden aus der ehem. DDR.
    Wir hatten sehr viele Bauer im Ort. Heute nur noch ein einziger, der Kühe noch wie früher über die Strasse treibt und auf einer Wiese weiden läßt.
    Für alle die nicht wissen, was eine Wiese ist, das ist was großes Grünes, da wächst Gras drauf.
    Als ich früher, morgens aufwachte, wurde ich meistens von krähenden Hähnen geweckt, und wenn ein Huhn ein Ei legte, wurde das meistens mit Gegacker allen mitgeteilt. Jeder Bauer hatte bei uns, eine Schar (darf man das heute noch so schreiben?) frei fliegender Tauben, die meistens auf der Straße landeten, wenn ein LPG Traktor in einer Kurve Körner verlor. Jetzt haben wir nur noch rasende lärmende stinkende nervende Autos.
    Mir fehlt das Dorfidyll von früher, ich konnte noch Gänse von Enten unterscheiden. Wenn ich das meinen Enkel lernen will, muß ich in einen Tierpark fahren. Und bald wird es auch keine Bauern mehr geben!



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