Drei Studenten deutscher Tanzschulen beim «Prix de Lausanne»

Dresden/Montreux (dpa) - Drei Studenten deutscher Ausbildungsstätten für Tanz haben sich in diesem Jahr für den renommierten «Prix de Lausanne» qualifiziert. Der junge Belgier Colin Shoma Jacobs (17) vertritt die Palucca Hochschule für Tanz Dresden, wie die Lehranstalt am Freitag mitteilte. Der Japaner Jun Ishii wird an der Staatlichen Ballettschule Berlin ausgebildet, der 17-Jährige Henri Frey an der Shcherbakov-Ballettakademie Unterschleißheim, München.

Der «Prix de Lausanne» gehört zu den weltweit begehrtesten Nachwuchswettbewerben für junge Tänzerinnen und Tänzer und beginnt an diesem Sonntag in Montreux. Die Gewinner stehen am 9. Februar fest. Schon die Teilnahme an dem Wettbewerb gilt als Auszeichnung. 377 Bewerbungen aus 44 Ländern lagen vor, 84 Kandidaten aus 27 Staaten wurden ausgewählt. Die Palucca Schule in Dresden ist eine der Partnerschulen des Wettbewerbes.

Der Wettbewerb wurde 1973 ins Leben gerufen und ist für Tänzer im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren gedacht. Mehr als 70 Tanzschulen und -kompanien aus aller Welt sind Partner, darunter das Australian Ballet, das Ballett Zürich, das English National Ballet, das Bayerische Staatsballett, das Semperoper Ballett und das Hong Kong Ballet. Die Sieger erhalten ein Jahresstipendium zur Teilnahme am Tanzunterricht an einer Partnerschule ihrer Wahl. Wer älter als 17 ist, bekommt ein Engagement als Eleve an einer Partner-Tanzkompanie.


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