Dresdner Frauenkirche stimmt in Klimaläuten ein

Dresden (dpa/sn) - Die Dresdner Frauenkirche hat am Freitag mit dem Klang ihrer Glocken ins große «Läuten für das Klima» eingestimmt. Neben der Friedensglocke, die alltäglich zur Mittagsandacht ruft, war «fünf vor 12» auch die Stadtglocke Jeremia zu hören. Damit folgte die Stiftung Frauenkirche dem Aufruf, sich mit Gebet und Geläut am Klimastreik zu beteiligen, wie eine Sprecherin sagte. Es gebe eine Läuteordnung für die insgesamt acht Glocken, die je nach Bestimmung einzeln zu den Gebeten läuteten. Zum Andachtsende war es wie stets dann eine knapp halbe Stunde nach 12 die Gebetsglocke. In Leipzig hat nach Angaben des Landeskirchenamtes unter anderem die Nikolaikirche ihre Glocken geläutet.

55 Kommentare
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  • 1
    0
    Lesemuffel
    25.09.2020

    Aber aus der Bibel haben die diesen Nonsens sicher nicht abgeleitet. Was soll nun der Christ tun? Er kann trotz Beten und Glockenläuten den Wandel nicht aufhalten. Besser wäre es, wenn die Kirchenoberen sagen, wie man sich dem Unvermeidlichen anpassen kann und muss.

  • 5
    1
    censor
    25.09.2020

    klapa, hätte sich die Kirche in der DDR zur Wendezeit so systemtreu gezeigt wie heute, hätte es nie eine Wende gegeben.

    Ich finde es unerträglich, wie sich die beiden Amtskirchen bei den Parteien anbiedern. Immer dann, wenn Kirchen sich als Staatsdiener verstehen, verlieren sie ihre eigene Aufgabe aus dem Blick - als ausgleichendes Moment zwischen Machthabern und Opposition für alle zu sein.

    Heute wird ja sogar festgelegt, welcher Christ noch in der Kirche erwünscht ist und welcher nicht. Ich weiß nicht, was Jesus davon halten würde, der mit Zöllnern redete und sich mit Pharisäern anlegte.

    "Weh euch, ihr Gesetzeslehrer und Pharisäer..." (Matthäus 23)

  • 10
    2
    klapa
    25.09.2020

    Da hat die Kirche in der DDR in ihrer Gesamtheit mehr Charakter gehabt.

  • 8
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    mops0106
    25.09.2020

    Das Klima wird es nicht gestört haben.

  • 10
    2
    censor
    25.09.2020

    Die moderne Kirche ist sich auch für nichts zu schade. Kein Wunder, dass ihr die Mitglieder davonlaufen.