Dresdner Volleyballerinnen müssen nach Istanbul reisen

Dresden (dpa/sn) - Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC müssen ihr Achtelfinale im europäischen CEV-Cup gegen den slowenischen Erstligisten KBM Branik Maribor in Istanbul bestreiten. Wie der fünfmalige deutsche Meister an diesem Donnerstag mitteilte, hat die CEV den Turniermodus wegen der Corona-Pandemie verändert.

Der Beschluss sieht demnach vor, dass insgesamt vier Turniere mit je vier Teams stattfinden, bei denen die Achtel- und Viertelfinals in jeweils nur einem Spiel ausgetragen werden. Die DSC-Damen treten in Gruppe 4 beim Turnier in der Türkei vom 8. bis 10. Dezember an.

«Trotz intensiver Bemühungen und der Bewerbung des Dresden SC als Austragungsort, fiel die Wahl im Rahmen einer Auslosung auf das türkische Team von Galatasaray Istanbul. Diese aktuellen Entwicklungen stellen uns erneut vor große Herausforderungen. Es ist zwar gelungen, ein Format zu schaffen, bei dem weniger Reisen für die Teams entstehen und Risiken vermeintlich miniert werden, dennoch gibt es neue Probleme, um die Reise in die Türkei zu realisieren», sagte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.

Es sei auch ein großer Nachteil, kein Europapokal-Heimspiel bestreiten zu können. «Wir haben nicht nur den Heimvorteil verloren, sondern können auch wichtige Vermarktungsinhalte nicht erfüllen und werden mit den Partnern nach neuen Lösungen suchen müssen», sagte Zimmermann.

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