Dulig bleibt im SPD-Bundesvorstand

Berlin (dpa) - Sachsens SPD-Landesparteichef und Wirtschaftsminister Martin Dulig ist erneut in den Bundesvorstand gewählt worden. Er erhielt am Samstag auf dem Parteitag in Berlin 456 von 626 Stimmen, wie der Landesverband in Dresden mitteilte. Im ersten Wahlgang war er wie Außenminister Heiko Maas gescheitert.

Dulig will im Bundesvorstand mit anderen Kollegen aus den Ost-Ländern weiter die ostdeutschen Interessen vertreten. «Es braucht eine starke ostdeutsche Stimme», sagte er. Die SPD ringe nach wie vor darum, eine gesamtdeutsche Partei zu sein und die Unterschiede zwischen Ost und West als Gewinn für ihre Entwicklung zu sehen. «Es geht jetzt darum zu zeigen, wofür die SPD steht.»

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    Zeitungss
    09.12.2019

    Ich messe Herrn Dulig an seinen Versprechungen und da sieht es nicht gerade gut aus. Wenn ich an den ÖPNV denke, kommen mir Zweifel an seiner "Durchschlagskraft", die Fürsten der 5 Verhinderungsverbände haben ihm gezeigt wo der Hammer hängt. Immerhin, für ihn läuft es auch in Zukunft gut, was uns wohl allen am Herzen liegen sollte, die DB kann nicht alle Versorgungsfälle aus der Politik unterbringen.

  • 3
    0
    Hinterfragt
    09.12.2019

    Ob Dulig UNION was sagt ?

    Nur mal so, wegen Osten und Wirtschaft ...

  • 8
    0
    Maschinenbauer
    09.12.2019

    Wenn es darum geht, ostdeutsche Interessen zu vertreten, braucht es durchsetzungsstarke Macher und keine floskelnden Showhasen. Und die zweite im Bunde, Frau Köpping, hat den Ostdeutschen eher geschadet, indem sie durchs Land gezogen ist und überall lamentiert hat, wie schlecht es uns hier geht. Sie hat damit keine Unterstützung, sondern nur Kopfschütteln geerntet.

  • 5
    1
    Tauchsieder
    09.12.2019

    Die SPD vergleicht sich wahrscheinlich mit dem Neuen Testament, Matthäus 19,30: "So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten".

  • 7
    0
    Lesemuffel
    09.12.2019

    Wenn es einer starken Ostdeutschen Stimme bedarf ist Dulig wohl durch die Wahl erst im zweiten Wahlgang nicht gerade eine starke Stimme. Allerdings, wenn nicht er, wer dann? Dünne Personaldecke.

  • 10
    1
    franzudo2013
    08.12.2019

    Herr Dulig sprach am Wahlabend in Sachsen von einem Erfolg und einem Auftrag. Er passt hervorragend in den Bundesvorstand der SPD. So viel Bezug zur Realität prädestiniert einen für einen Ministerposten und einen Bundesvorstandsposten. Chapeau ! Vorwärts Genossen !



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