Dutzende Protestversammlungen gegen Corona-Maßnahmen

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Chemnitz (dpa/sn) - In zahlreichen sächsischen Städten hat es am Montagabend Proteste gegen die Corona-Maßnahmen gegeben. Die Zahl der Teilnehmer reichte laut Polizei von 30 in Königsbrück bis zu rund 500 in Freiberg. Die Polizeidirektionen berichteten am Dienstag, dass häufig gegen die Maskenpflicht und die Abstandsregeln verstoßen worden sei. Es seien viele Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung gestellt worden. In Freiberg sei die Polizei aggressiv angegangen worden, als sie einen Demonstrationszug verhindert habe.

In einer Demo in Meißen mit rund 270 Teilnehmern sei Pyrotechnik gezündet worden. Nach einer Versammlung mit etwa 90 Menschen in Leißnig nahm der Staatsschutz der Chemnitzer Polizei Ermittlungen gegen einen noch unbekannten Redner auf. Es bestehe der Verdacht der Volksverhetzung. In Annaberg-Buchholz versammelten sich laut Polizei 220 Menschen auf dem Markt, obwohl wegen der hohen Inzidenzen im Erzgebirge jenseits der 300er-Marke derzeit nur maximal 10 Teilnehmer erlaubt sind.

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