Blitzraub im Grünen Gewölbe - Unbekannte stehlen Kronjuwelen

Wie viele Stücke die Unbekannten entwenden konnten, ist bisher nicht klar. Polizei sucht Hilfe bei Berliner Behörden und veröffentlicht ein Video vom Einbruch.

Dresden.

Es ist einer der spektakulärsten Kunstraube der jüngeren Geschichte: Nach dem Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden fahndet die Polizei nach den Tätern. Unbekannte waren am frühen Montagmorgen in das Museum in der Dresdner Altstadt eingedrungen und entwendeten dort Bestandteile von drei Juwelengarnituren aus dem 18. Jahrhundert mit rund 100 Einzelstücken. Wie viele Stücke genau fehlen, blieb bislang unklar.

Die Generaldirektorin der Staatslichen Kunstsammlungen Dresden, Marion Ackermann, sagte am Abend dem rbb, dass nicht alle Schmuckensembles zur Gänze gestohlen worden seien. Es sei "doch eine ganze Menge Objekte noch da". Auf Nachfrage konnte das Museum keine genaueren Angaben machen.

Von den Tätern fehlt jegliche Spur. Die Polizei hat eine 20-köpfige Sonderkommission gebildet, die den Fall bearbeitet. Aufzeichnungen von Videokameras im Museum, die die Polizei veröffentlichte, zeigen zwei Täter. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass noch mehrere Personen beteiligt waren.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigten sich bestürzt über die Tat. Der Direktor des Grünen Gewölbes, Dirk Syndram, sprach von "einer Art Weltkulturerbe", das gestohlen worden sei: "Es gibt nirgendwo in irgendeiner anderen Sammlung in Europa eine Juwelengarnitur in dieser Form und Qualität." Generaldirektorin Ackermann sagte, der Wert der Juwelen - quasi der "Staatsschatz" Sachsens - sei nicht monetär auszudrücken: "Die besondere Bedeutung liegt darin, dass die Ensembles als solche überliefert sind." Vor allem ihre Vollständigkeit sei außergewöhnlich.

Die Diebe waren nach Erkenntnissen der Ermittler in das Grüne Gewölbe gelangt, indem sie zunächst ein Fenstergitter des Gebäudes und dann das Fenster zerstörten. Mithilfe einer Axt verschafften sie sich im sogenannten Juwelenzimmer Zugang zu einer Vitrine. Insgesamt dauerte die Tat lediglich wenige Minuten.

Die Polizei war am Montagmorgen um 4.59 Uhr vom Sicherheitsdienst des Museum über den allgemeinen Notruf vom Einbruch in Kenntnis gesetzt worden. Die Täter waren zu diesem Zeitpunkt noch im Haus und konnten durch Videokameras beobachtet werden. Das Sicherheitspersonal selbst griff nicht ein. "Das ist in allen Museen der Welt so", sagte Ackermann. Ein Menschenleben sei wichtiger als die Ausstellungsstücke. "Das ist bei uns der Grundsatz. Deshalb wird die Polizei gerufen."

Um 5.04 Uhr wurde der ersten Streifenwagen verständigt, der nach Angaben des Dresdner Polizeipräsidenten Jörg Kubiessa "unverzüglich" vor Ort eintraf. Fünf Minuten später waren alle 16 Funkstreifenwagen in Dresden auf der Suche nach dem Fluchtfahrzeug der Täter. Die Bundespolizei war um 5.22 Uhr informiert. Auch die Polizei in Brandenburg wurde verständigt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass auch der Brand eines Stromkastens gegen 5 Uhr in der Nähe der Augustusbrücke mit der Tat im Zusammenhang steht. Dadurch war die Straßenbeleuchtung im Bereich des Residenzschlosses ausgefallen, das das Grüne Gewölbe beherbergt. In einer Tiefgarage an der Kötzschenbrodaer Straße in Dresden wurde zudem am Morgen ein Audi A6 in Brand gesteckt. Mit so einem Fahrzeugmodell waren die Täter geflüchtet. Der Audi wurde von Kriminalisten untersucht und sichergestellt.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zeigte sich entsetzt über den Diebstahl der Juwelen: "Auch für mich waren die Sicherheitsmaßnahmen der Staatlichen Kunstsammlungen hier am Residenzschloss etwas, was ausgezeichnet und umfassend war. Wir sehen, dass das nicht der Fall ist." Innenminister Roland Wöller (CDU) wertete den Einbruch als einen "Anschlag auf die kulturelle Identität aller Sachsen". Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) sah einen "immensen kunst- und kulturhistorischer Schaden".

Die sächsische Polizei hat wegen des Kunstdiebstahls Hilfe bei den Behörden in Berlin gesucht. Man stünde in Kontakt, um zu sehen, "was gibt es für Zusammenhänge, was gibt es für ähnliche Tatmuster", sagte der Leiter der Kriminalpolizei, Volker Lange. In Berlin war im Jahr 2017 eine 100 Kilogramm schwere Goldmünze gestohlen worden. Die Münze ist seitdem nicht mehr aufgetaucht.

Spezial zum Diebstahl im Grünen Gewölbe

 

22Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 5
    1
    Realist
    26.11.2019

    Wenn der Alarm auslöst wird, wenn eigentlich der Diebstahl schon passiert ist, muss man sich die Frage stellen, was das eigentlich soll...
    Wer soll dann zeitnah reagieren können? Wieso wird der Alarm nicht bereits bei nächtlicher Annäherung an die Außengitter der Fenster ausgelöst. Ich könnte da meine WLAN-Kamera (für 25€ Einkauf) zur Verfügung stellen.
    Aber vielleicht wäre das für die "Eggsbärden" viel zu simple.

  • 5
    1
    j35r99
    26.11.2019

    Pix... ich muß Ihnen da ein klein wenig widersprechen.
    Die "reinen" Einzelstreifen in Karl-Marx-Stadt wurden 1987 abgeschafft , da zwischenzeitlich alle Reviere mit Funkstreifenwagen ausgerüstet waren. Aber jeder Polizist war mit einem Verkehrsreglungsstab und weisen Ärmelstulpen ausgerüstet. Auf den FstW`s gehörte dies zur Standrtausrüstung . Bei Verkehrsstaus oder Ampelausfällen mußte verkehrsregulierend eingegriffen werden!
    Die Verkehrsunfälle wurden von der Verkehrsunfallbereitschaft der Abteilung Verkehrspolizei aufgenommen und nicht von der Verkehrspolizeiinspektion. Diese gab es erst ab 2.Halbjahr 1990.Kleine Straftaten oder Verkehrsunfälle bis 3000.-MDN Schadenshöhe mußten von jedem uniformierten Polizisten bearbeitet werden.
    Und bei jedem kleinsten Pups wurden keine Meldungen gemacht. Aber zugewachsene Verkehrszeichen oder falsch ausgeschilderte Umleitung mußten schon gemeldet werde, um entsprechen Maßnahme einzuleiten.
    Danke für den Hinweis, das es die Ringalarmfahndung heute noch gibt.

  • 12
    2
    saxon1965
    26.11.2019

    Da hat ganz sicher Jemand bzw. mehrere Verantwortliche einen ganz schlechten Job gemacht. Wie heißt es so treffend: "Der Fisch stinkt vom Kopf her."
    Klar kann man auch sagen, hinterher... aber ist es nicht längst bekannt, dass die Kunstdiebstähle zugenommen haben? Da versucht evtl. eine kriminelle Subkultur das Geld in Alternativen anzulegen, nachdem man im Immobiliengeschäft unter Druck gerät beim Geld waschen.
    Sind natürlich alles nur Vermutungen, basierend auf solchen Geschehnissen wie dem Berliner Münzenraub.
    Wer in dieser Diskussion und den vorgebrachten Argumenten noch ROTE DAUMEN verteilt, verschließt sich vor der nackten Realität:
    https://www.prisma.de/tv-programm/Beuteland-Die-Millionengeschaefte-krimineller-Clans,24985857
    Die wirklich Schutzsuchenden können einem echt leid tun, aber leider lässt sich für die Zukunft nichts Gutes erahnen. UND ja, das hat leider Gottes damit zu tun!

  • 13
    3
    Malleo
    26.11.2019

    Ein Sicherheitsdienst, der nicht eingreifen darf.
    Tolles Konzept.
    Für diesen Identitätsverlust würde ich gern den Verantwortlichen wissen wollen.
    Das ist wie bei einem Wildunfall.
    Man ruft die Polizei.
    Die kommt, darf aber die Wildsau nicht erschießen.
    Die rufen den Jagdpächter, der nach einer weiteren halben Stunde die Sau erlöst.
    Deutschland ein Wintermärchen.

  • 9
    0
    Steuerzahler
    26.11.2019

    @Pixelghost: Genau so ist das. Eine der Forderungen gleich nach der Wende war die, die Bearbeitung der Straftaten weiter ausschließlich durch die K zu gewährleisten. Für ganz kurze Zeit wurde sogar von einem Kriminalpolizeiamt gesprochen, bevor die westliche Org.-Struktur zwischen BY und BW entschieden wurde. Das Ergebnis ist nach vielen Strukturreformen der heutige Istzustand, der dem Traum vom Einheitspolizisten nahekommen soll, wie er von Politik und nahestehender Polizeigewerkschaft aus jeweils nachvollziehbaren Gründen geträumt wird. Im Zusammenhang mit dem Stellenabbau hat daher auch keiner mehr die Zeit, einfach nur Streife zu fahren oder den Verkehr zu überwachen, mit Ausnahme der Geschwindigkeitskontrollen. Das Ergebnis ist täglich feststellbar. In jedem anderen Bereich wird spezialisiert, aber hier nicht.

  • 7
    2
    Hinterfragt
    26.11.2019

    Warum hat man die Videoüberwachung/ "Alarmanlage" nicht direkt in der nächsten Polizeiwache aufgeschaltet
    Nö, da bezahlt man Jahre lang 'nen Sicherheitsdienst der nur so heißt ...

  • 12
    4
    Franziskamarcus
    26.11.2019

    Im sichersten Deutschland aller Zeiten, in dem wir gut und gerne leben, ist anscheinend alles möglich. Jetzt können sogar die wertvollsten Relikte aus der Vergangenheit ohne Gegenwehr geklaut werden, das ist nur hier möglich, man fasst es nicht. Ich hoffe, das die Sachen doch wieder auftauchen und dahin zurück kommen, wengleich ich es nicht glaube. Ich frag mich, was will man mit so einem unverkäuflichen Zeugs? In die Vitrine stellen wird wohl schlecht gehen, ausser einschmelzen und zu Geld machen fällt mir nix ein. Ein unschätzbarer,materieller Verlust, von kulturellem schreib ich jetzt mal nicht. Habe gelernt, die deutschen haben ausser ihrer Sprache ja keine Kultur. Hat mir Frau Özuguz (SPD/Grüne)ja schon mal erklärt.

  • 13
    5
    franzudo2013
    26.11.2019

    Dresden sollte seine Kulturhauptstadt- Bewerbung sofort stoppen.
    Was soll das für eine Kulturpolitik sein, die kein Geld für Sicherheitsglas, ordentliche Fenster, Aufschaltung zur Polizei und einen eigenen Wachschutz hat?
    Dafür 3 saechsische K-Hauptstadt- Bewerber.....
    Es geht nur um panem et circenses.
    Damit die schlechtbezahlten outgesourcten Sicherheitsdienstmitarbeiter mal eine subventionierte Bratwurst essen können.
    Mickymaus- Kultur.

  • 14
    2
    Pixelghost
    25.11.2019

    @j35r99, bis 1990 waren die Streifen - ob zu Fuß oder per Streifenwagen - nicht anders zu tun als STREIFE zu laufen oder zu fahren. Augen und Ohren offen zu halten. Und bei jedem kleinsten Pups wurde Meldung gemacht.
    Bei Straftaten kam die Kripo. Spurensicherung machte die Kripo. Und die Protokolle macht nur die Kripo.

    Heute sind die mit Ermittlungen zu Straftaten beschäftigt, sichern selbst Spuren und machen Vernehmungen. Und dann sind da ja noch die Verkehrsunfälle, die damals von der Verkehrspolizeiinspektion aufgenommen und bearbeitet wurden.

    Für Streife bleibt kaum Zeit. Die Fahndung heißt Ringalarmfahnung und die gibt es heute noch.

  • 18
    9
    Malleo
    25.11.2019

    j35
    Klasse!
    Heute gibt es aber mehr Mundwerker als Handwerker.
    Das ist das Problem.

  • 30
    4
    ralf66
    25.11.2019

    Fraglich ist, warum es im Grünen Gewölbe einen Sicherheitsdienst gibt, der nicht selbst eingreifen kann, sondern die Polizei rufen muss wenn es heiß wird, was begründet wird, dass sich die Sicherheitsbediensteten keiner Gefahr aussetzten würden und das weltweit auch so gemacht wird. Na gut, wenn man einen Sicherheitsdienst beschäftigt, der nicht zu beziffernde Werte schützen soll, dass nicht kann weil er dazu nicht ausgerüstet und ausgebildet ist, dann braucht man diese Leute auch nicht und muss dieses Missstand nicht versuchen mit Vergleichen oder Ausreden zu erklären oder schön zu reden. Zu keiner Zeit wurde im Grünen Gewölbe eingebrochen wo es durch fehlende oder noch nicht so ausgereifte Technik, durch Kriegswirren eher möglich gewesen wäre, schon das ist eine Schande, dass das in der heutigen Zeit möglich wurde so einen Einbruch zu machen und danach abzuhauen ohne geschnappt zu werden. Jetzt will man das Sicherheitskonzept überprüfen, in dem Land passiert immer erst dann etwas, wenn etwas passiert ist, eine unerklärliche Arbeitsweise unserer Politik ist das. Im Grünen Gewölbe hätte es nur so prasseln müssen vor Sicherheitsvorkehrungen technischer sowie personeller Art, dass ist Sachsens Schatzkammer, mit unwiederbringlichen Werten, fein vergeigt, einfach nur traurig!

  • 22
    6
    Steuerzahler
    25.11.2019

    Wenn man sich das veröffentlichte Video anschaut könnte man glatt zu einer Sammelaktion aufrufen, damit Technik gekauft werden kann, die im Ernstfall auch ihren Zweck erfüllt! Hier blamiert sich Sachsen wieder bis auf die Knochen, einschließlich Wachpersonal, welches nicht eingreifen darf, sondern nur die Polizei ruft. Unglaublich! Pensionäre auf 450 EUR Basis? Wer hat diese Vorgaben gemacht?

  • 6
    13
    Malleo
    25.11.2019

    Miris schnelle Rache.....

  • 25
    4
    j35r99
    25.11.2019

    Für mich nicht nachvollziehbar!
    Entschuldigung für meinem Beitrag.
    Von 1986 bis 90 war ich u.a. in meiner Funktion (VP) für die Sicherheit in den musealen Einrichtungen der Stadt Karl-Marx-Stadt zuständigt.
    Ich habe dafür gesorgt, dass in diesen Einrichtunge "Ruhestrommelder" eingebaut wurden und im Führungs-und Lagezentrum des Volkspolizeikreisamtes Karl-Marx-Stadt aufgeschaltet wurden. Bei jeder Veränderung im Stromnetz dieser Objekte wären die Melder eingelaufen und hätten Alarm ausgelöst. Wenn ein Stromverteiler brennt, der das Grüne Gewölbe mit Strom versorgt, müssen doch die Alarmglocken "schrillen" ! Von da ab läuft die Zeit!
    Wurde durch die Polizei "Ringfahndung" ausgelöst?
    In jedem Funkstreifenwagen der VP befand sich ein Plan, welche Kontrollpunkte bei Auslösung des Ringfahndungsalarm (Ringfahndung: Km-Entfernung zum Tatort) , Ring 10,Ring 30,Ring 50) zeitmäßig zu besetzen sind. Dort wurde dann jedes Fahrzeug angehalten und überprüft.
    Wir hatten zwar nicht so eine gute Technik wie heute, aber die Täter hatten es schwerer an die "Beute" zu kommen und diese zu behalten.

  • 19
    6
    Urlaub2020
    25.11.2019

    Angriff auf Sachsen ,Unser König wird sich im Grab umdrehen.Nur traurig wie Wenig unsere Schätze bewacht werden.

  • 16
    9
    Malleo
    25.11.2019

    ralf66
    Die Überschrift zeigt einmal mehr:
    Man setzt in diesem Fall Prioritäten und stellt die richtigen Fragen.
    Der Strom war weg, weshalb gibt es Videoaufzeichnungen und wo waren die Eisatzfahrzeuge?
    Bitte aber keine Vermutungen anstellen, wo diese hätten stehen können!

  • 38
    13
    ralf66
    25.11.2019

    Der Fall zeigt völlig klipp und klar, dass man sich durchaus in Deutschland mal um nationalen Aufgaben kümmern sollte. Das Problem bei solch einem Kunstraub ist nämlich meistens, dass das Diebesgut selten wieder auftaucht, weil man es schwierig verkaufen kann ohne das der Schwindel auffliegt, zeigen kann man es ebenso keinem mehr aus gleicher Sachlage heraus. Wenn es wahr und möglich ist, dass das Alarmanlagensystem im Grünen Gewölbe auf so einfache Art und Weise lahm gelegt werden konnte, dann ist das äußerst lächerlich, die Verantwortlichen und die Firma gehören zur Verantwortung gezogen.

  • 23
    8
    Hankman
    25.11.2019

    Aha, die Pressekonferenz läuft. Demnach hat die Alarmanlage ausgelöst - Stromkasten hin oder her. Muss alles sehr schnell gegangen sein. Die Wachleute - angeblich waren mehrere vor Ort - sind aber nicht hingegangen, sondern haben die Polizei gerufen.

  • 32
    5
    Tokeah
    25.11.2019

    War es nicht damals so, als der Münzraub in Berlin war, dass Clanmitglieder oder deren Umfeld eine Mittelsperson aus dem Museum angezapft hatten, die überaus Kenntnis von Räumen, Zugängen etc. hätte?
    Ähnliches könnte hier auch in Betracht gezogen werden. Die Ermittlungen werden da sicher engmaschig geführt.
    Dass allerdings niemand in Jahrzehnten nicht auf den Stromkasten gekommen ist, dass da Möglichkeiten bestehen, ist nicht nachzuvollziehen. So nach dem Motto: da passiert schon nichts.
    Nicht zu fassen!

  • 36
    7
    jeverfanchemnitz
    25.11.2019

    Vorbehaltlich der tatsächlichen Geschehnis se:
    Wie kann das sein? Neben vernünftigen mechanischen Sicherungen wohl an einer risikogerechten VdS-Einbruchmeldeanlage gespart? Mit redundanter Akku-gestützter Alarmgebung z.B.?
    Aber beim falschen Sparen haben die Sachsenverantwortlichen ja genügend Erfahrung.

  • 36
    4
    Hankman
    25.11.2019

    @ChWtr hat völlig recht: Wie kann es sein, dass man (nach jetzigem Stand der Informationen) mit der Zerstörung eines Stromverteilers die Alarmanlagen eines solchen Museums lahmlegen kann? Das wäre doch wie in einem schlechten Film. Solche Anlagen müssen für Notfälle eine netzunabhängige Stromversorgung haben. Einfach unvorstellbar, dass man so geschlampt haben könnte ... Allerdings deutet das darauf hin, dass da jemand Insider-Kenntnisse hatte. Auf jeden Fall ein schlimmer Vorfall.

  • 42
    2
    ChWtr
    25.11.2019

    Entsetzlich!

    Und widerlich, so einen Raub vermutlich in Auftrag gegeben zu haben.

    Wem nützt es? Wiederverkauf = 0.

    Ganz unabhängig davon, dass man mit einem Brand der Stromversorgung (Stromkasten!!!) das Grüne Gewölbe lahm legen kann.

    Ein Unding! Da habe ich ja eine bessere Absicherung meiner IT Technik...



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...