Elbe-Höchststand am 17. August 2002 lag bei 9,40 Metern

Dresden (dpa/sn) - Deutlicher könnte der Höhenunterschied kaum sein: Während bei der Jahrhundertflut der Elbe vor 16 Jahren ganze Stadtteile in Dresden unter Wasser standen, lässt sich im Sommer 2018 der Fluss mühelos zu Fuß durchqueren - wovor allerdings die Behörden wegen der Strömung dringend warnen.

Am 17. August 2002 erreichte die Elbe in Dresden mit 9,40 Metern ihren historischen Höchststand seit Messung des Pegels. 16 Jahre später zieht der Fluss mit einem Wasserstand von 55 Zentimetern an der sächsischen Landeshauptstadt vorbei: Zwischen damals und heute liegen fast neun Höhenmeter.

Deshalb staunen vielen Dresden-Touristen in diesen Tagen besonders, wenn sie in der Stadt die Hochwassermarken von 2002 oder auch von 2013 sehen. Damals führte die Elbe zum zweiten Mal binnen elf Jahren ein Jahrhunderthochwasser und erreichte eine Höhe von 8,78 Metern. Die Schäden fielen damals weit geringer aus, weil anders als 2002 die Gebirgsflüsse keine so große Rolle spielten und auch die zwischenzeitlich erfolgten Hochwasserschutzmaßnahmen Schlimmeres verhinderten.

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