Eltern ächzen unter Kita-Regeln

Zu den Randzeiten werden fast keine Kinder mehr betreut. Eltern, die etwa in Krankenhäusern oder der Pflege im Schichtdienst arbeiten, stehen vor Problemen. Denkbar scheint nur eine Lösung. Aber die wäre radikal.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Gegs
    20.05.2020

    Es gibt auch hier in der Region mindestens ein Krankenhaus, welches einen eigenen Betriebskindergarten betreibt.

    Generell wurden diese bereits vor der Pandemie steuerlich gefördert, also für Unternehmen ab einer bestimmten Größenordnung (d.h. gewisser Kinderzahl) ein interessantes Modell.

  • 9
    2
    thelittlegreen
    19.05.2020

    @KTreppil
    Ja so eine Rote Latern will gepflegt sein. Obwohl Sie uns die Landesregierung immer wieder als Goldenes Licht dargestellt. Zeit der Erkenntnis? Leider nicht in Sicht. Einer muss ja letzter sein.

  • 19
    2
    KTreppil
    19.05.2020

    Hier rächt sich ganz deutlich der Personalschlüssel über den so oft diskutiert wurde. Zeit der Erkenntnis? Oder improvisiert man einfach weiter, weiterhin und gerade jetzt auf Kosten der Eltern und Kinder? Überall zeigt Corona deutlich auf, das mit zu wenig Personal (in allen Bereichen) keine sichere Arbeit geleistet werden kann, wie es gerade jetzt nötig wäre. Die Kitas sind nur ein Beispiel von vielen. Wird man daraus Lehren ziehen? Ich fürchte nein, denn am Ende ist es auch immer die Frage des Geldes. Das, was jetzt auch langsam überall weniger und fehlen wird...

  • 12
    1
    Pixelghost
    19.05.2020

    @ Ha24Lu01, als wir die Betriebskindergärten hatten die Sie und ich noch kennen, hatten wir Kindergärtnerinnen die 40 Stunden die Woche gearbeitet haben. Da gab es keine Teilzeit.

    ABER: Da gab es eine „Ansage des ZK“ was zu tun ist - ohne auch nur jegliche Befindlichkeiten zu beachten.

    Heute haben wir in jedem Bundesland andere Regelungen, was auch wieder bemängelt wird.
    An den sächsischen Bildungsplan haben sich alle Kindergärten zu halten, egal ob freie Träger, Kommunen oder Betriebskindergärten.

    Beim Personalschlüssel und den Arbeitszeiten hätten die Freien Träger und die Betriebe immer die Möglichkeit die Gruppen kleiner und mit mehr Erzieher*innen zu planen.
    Erzieherinnen, Vollzeit, Tarif? Ich lach jetzt mal laut.

  • 24
    2
    Ha24Lu01
    19.05.2020

    Wären Betriebskindergärten eine Alternative? Die hatten wir nämlich schon. Ich erinnere mich an die Betriebskindergärten von ESDA, Möbelstoff u.v.m. Auch gerade für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser würde sich das in einigen Fällen bestimmt lohnen.

  • 23
    7
    Pixelghost
    19.05.2020

    Jetzt rächt sich die Sparmanie im Kultusministerium. Stunden- und Personalansätze mit geteiltem Personal - Beispiel aus dem Kita-Gesetz:

    „0,054 vollbeschäftigte pädagogische Fachkraft für mittelbare pädagogische Tätigkeiten für je eine einzusetzende vollbeschäftigte pädagogische Fachkraft nach den Nummern 1 bis 3....“

    Teilzeitverträge mit 20-35 Stunden, generell zu wenige Erzieherinnen und Erzieher, Personal, welches zum nicht geringenTeil schon an die 60 und darüber ist und eher heute als morgen in Rente gehen würde.
    Die Befindlichkeiten kommen dann auch noch dazu.
    Und damit meine ich mal nicht das Recht auf Unversehrtheit und Gesundheit ihrer selbst UND ihrer Angehörigen. Das dürfte doch wohl selbstverständlich sein.

    Und dann kommen Eltern, die schon bei der Anfahrt zur Kita meinen, die Regeln und Normen der StVO wären für alle andern gültig - nur eben nicht für sie und ihr Kind.

    Regeln und Normen - was für ein Thema...

    Was, wenn das Virus auftritt?
    Dann werden die Eltern, die heute jammern, froh sein, dass - aufgrund der Konzepte zu Trennung - VIELLEICHT nicht die komplette Kita dicht macht - wie bereits 2 in Brandenburg - und ihr Kind noch betreut wird.