Erster Omikron-Fall in Sachsen nachgewiesen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

In Dresden ist bei einem Reiserückkehrer die Coronavirus-Variante festgestellt worden.

Dresden. In Dresden ist ein erster Fall der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Seit Samstag sei dem Gesundheitsamt das Ergebnis der Sequenzierung bekannt, teilte die Stadt am Montag mit. Betroffen ist demnach eine Person, die Ende November von einer Dienstreise aus Südafrika zurückgekehrt war und sich anschließend direkt in Quarantäne begeben hatte. Frank Bauer, Leiter des Dresdner Gesundheitsamtes, sagte laut Mitteilung, dass es der betroffenen, doppelt geimpften Person gut gehe. «Es gab nur milde Krankheitssymptome.» Zuvor hatte die «Sächsische Zeitung» berichtet.

Wird die Omikron-Variante nachgewiesen, müssen die Betroffenen den Angaben zufolge für 14 Tage in Quarantäne. Eine Verkürzung ist nicht möglich. Endgültig nachgewiesen wird die Omikron-Variante erst durch eine Gesamtgenomsequenzierung. Diese erfolgt in Dresden laut Angaben der Stadt nicht automatisch, sondern wird vom Gesundheitsamt in Auftrag gegeben - etwa wenn bei Reiserückkehrern ein Verdacht besteht. Die Sequenzierung dauert bis zu 14 Tage. 

In Sachsen waren bis Freitag sechs Verdachtsfälle der neuen Corona-Virusvariante Omikron bekannt geworden. Sie seien alle aus dem Vogtlandkreis gemeldet worden, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping am Freitag. Am Freitag konnten die Fälle noch nicht bestätigt werden, hatte die SPD-Politikerin mitgeteilt. Bundesweit wurden aber bereits einige Fälle nachgewiesen.

Ein erster Verdachtsfall der neuen Coronavirus-Variante Omikron in Leipzig hatte sich am Montag vergangener Woche nicht bestätigt. Die Stadt und das Universitätsklinikum Leipzig teilten am Montag mit, dass die Variante bei einem 37-jährigen Mann aus Leipzig nicht nachgewiesen werden konnte. Die Chefin des Gesundheitsamtes hatte vor einer Woche von dem Verdachtsfalls berichtet. Zu dem Zeitpunkt stand allerdings das Ergebnis der Gesamtgenomsequenzierung noch aus.

Die Virus-Variante ist inzwischen in zahlreichen Länder aufgetaucht, auch in Deutschland. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Corona-Variante als «besorgniserregend» eingestuft. (dpa/fp)

Weitere Omikron-Verdachtsfälle im Vogtland - Kindereinrichtung geschlossen

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.