Evangelische Kirche berät über Aufarbeitung von Missbrauch

Dresden (dpa) - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) setzt ihre Synodentagung in Dresden heute mit Beratungen über das Aufarbeiten von sexuellen Missbrauchsfällen fort. Diese hat es in den vergangenen Jahrzehnten auch in der evangelischen Kirche gegeben. Rund 600 Opfer wurden bereits ermittelt. Inzwischen wurde eine Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Gewalt beschlossen und eine unabhängige Ansprechstelle eingerichtet. Geplant ist auch eine bundesweite Untersuchung von Missbrauch in der evangelischen Kirche und Diakonie, erste Ergebnisse sollen 2021 vorliegen.

Die EKD ist der oberste Dachverband der gut 21 Millionen evangelischen Kirchenmitglieder, die den 20 Landeskirchen in Deutschland angehören. Die jährliche Tagung des Kirchenparlaments endet am Mittwoch.

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