Ex-Hotelier Hilpert tot in JVA Hakenfelde entdeckt

Der Ex-Hotelier Axel Hilpert steht in einem Verhandlungssaal des Landgerichtes in Frankfurt (Oder).

Berlin (dpa/bb) - Der in Brandenburg wegen Betruges verurteilte Investor und Ex-Hotelier Axel Hilpert ist tot. Der 70-Jährige starb nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur im offenen Vollzug der Justizvollzugsanstalt Berlin-Hakenfelde. Zuvor hatte das rbb-Inforadio berichtet.

Ein Sprecher der Berliner Justizverwaltung erklärte am Donnerstag, dass ein 70-jähriger Mann am Morgen tot in seinem Bett gefunden worden sei. Es werde davon ausgegangen, dass eine natürliche Todesursache vorliege. Gleichwohl sei wie in solchen Fällen üblich eine Obduktion angeordnet worden, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Zur Identität des Toten machte der Sprecher keine Angaben.

Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte Hilpert im Februar 2017 im Zusammenhang mit dem Bau des Luxusresorts Schwielowsee zu drei Jahren und neun Monaten Haft wegen Betrugs verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er mit einem undurchsichtigen Firmenkonstrukt die Baukosten für das Hotel in der Nähe von Potsdam künstlich in die Höhe getrieben und die Brandenburger Landesinvestitionsbank ILB damit um 2,6 Millionen Euro Fördergeld betrogen hatte.

Eine Revision Hilperts wies der Bundesgerichtshof im April 2018 zurück. Daraufhin musste der Unternehmer die Haftstrafe antreten. Die Hotel-Anlage am Schwielowsee wird inzwischen von einer anderen Firma betrieben.

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