Experten diskutieren in Dresden über NS-Kunstraub

Dresden (dpa/sn) - Gut 20 Museumsfachleute aus Deutschland und den USA treffen sich vom 17. bis zum 22. März in Dresden, um sich über Provenienz-Forschung auszutauschen. Nach Los Angeles und München sei nun Dresden Gastgeber für das deutsch-amerikanische Austauschprogramm, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) am Dienstag mit.

Mit ihren 15 Museen und Sammlungen könnten die SKD eine große thematische Vielfalt bieten, die unterschiedliche Aspekte des Kunstraubes berücksichtige, hieß es. Im Zuge des «Daphne»-Projekts werden in Dresden bereits seit zehn Jahren die Sammlungen nach NS-Raub- und Beutekunst oder nach zu DDR-Zeiten entzogenen Stücken durchforstet.

Die Experten wollen sich in Dresden zu Forschungsmethoden austauschen und über Möglichkeiten diskutieren, wie Ergebnisse besser für die Öffentlichkeit aufbereitet werden können. Zudem steht die Sonderschau «Kunstbesitz. Kunstverlust. Objekte und ihre Herkunft» auf dem Programm, die noch bis zum 25. März zu sehen ist.

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