Explosionen in Leipzig: Haftbefehl gegen 33-Jährigen

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Leipzig (dpa/sn) - Ein 33-Jähriger soll in Leipzig mehrere selbstgebaute Sprengkörper im Stadtgebiet verteilt und zwei Menschen verletzt haben. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ihm werde das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen in mehreren Fällen in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem dringenden Tatverdacht in fünf Fällen aus - in einem weiteren Fall bestehe Tatverdacht, hieß es.

So explodierte etwa Anfang Juni ein Sprengkörper in einem Altkleidercontainer. Auch am Rand von Gehwegen oder in einem Pfandautomat soll der Verdächtige seit Mai Sprengkörper deponiert haben. Teils seien sie in Brand geraten, explodiert oder verpufft. Dabei wurden zwei Männer im Alter von 36 und 40 Jahren verletzt.

Auf die Spur kamen die Ermittler anscheinend nach einer Verpuffung in der Leipziger Mietwohnung des Mannes Anfang der Woche. Der 33-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Vermutlich habe er selbst an den Vorrichtungen zu Hause gebastelt, sagte ein Sprecher. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen, am Mittwoch wurde Haftbefehl erlassen.

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