Fahrschulen setzen auf Moped aus früherer DDR

Halle (dpa) - Etliche Fahrschulen in Ostdeutschland haben ein Simson-Moped aus DDR-Produktion in ihrem Fuhrpark. Ihre Fahrschüler bekämen so ein besseres Gefühl für das Kleinkraftrad, lautet ein Argument. Im Gegensatz zu modernen Fahrzeugen muss es ohne Automatik auskommen. Noch etwas anderes macht den «Oldtimer» jedoch attraktiv: Eine Regelung im Einigungsvertrag, wonach Kleinkrafträder aus der DDR bis zu 60 Kilometer in der Stunde fahren dürfen, wenn sie bis Februar 1992 erstmals in den Verkehr gebracht wurden. Sie sind damit den Kleinkrafträdern aus westlicher Produktion gleichgestellt, für die jedoch eine Höchstgeschwindigkeit von nur 45 km/h gilt.

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1Kommentare
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  • 1
    0
    aussaugerges
    16.08.2018

    Ob Kühlschränke,ob RG Küchenmaschinen,oder Möbel mit echten Furnier es war alles gediegener und haltbarer.



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