Fast 5000 bestätigte Corona-Infektionen in Sachsen und ein weiterer Todesfall

Aktuell sind noch 462 Menschen erkrankt. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 3,8 Prozent.

Dresden. In Sachsen sind inzwischen 4970 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Die Zahl stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Dresden (Stand: Montag, 12.30 Uhr) um 23 gegenüber dem Vortag an. Die aktuelle Statistik weist 188 Todesfälle aus und damit einen mehr als am Vortag. Die Sterblichkeitsrate - also der Anteil der Todesfälle an den registrierten Infizierten - liegt weiter bei 3,8 Prozent. Die Zahl der Genesenen unter den positiv auf Sars-CoV-2 Getesteten wird auf 4320 geschätzt, sie ist nicht meldepflichtig.

Mit 810 Infektionen und 43 Toten ist der Landkreis Zwickau der Hotspot im Freistaat, wenn man die absoluten Zahlen betrachtet. Dahinter folgen die Landeshauptstadt Dresden (594 Fälle), die Stadt Leipzig (588 Fälle) und der Erzgebirgskreis (542 Fälle), für den ebenfalls 43 Todesfälle verzeichnet sind. (dpa)

 

Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

14Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    ralf66
    12.05.2020

    @saxon1965, nur mal einen Satz aus ihrem letzten Kommentar: '' Stattdessen nahm man Kindern die gewohnte Betreuung und Bildung.''

    Und da meine ich, dass das so wie Sie das sehen nicht richtig ist.

    Erwachsene sind durchaus wenn sie wollen in der Lage ob nun mit oder ohne Mundschutz einen Abstand einzuhalten um sich weniger zu gefährden. Bei Schulkinden und Jugendlichen geht das weniger gut bis nicht und schon gar nicht mit Kindern im Kindergarten.

    Da Kinder eine Infektion mit Corona unter Umständen nicht mal merken, geben sie natürlich das Virus weiter an die Eltern, an die Großeltern, an Mitschüler oder wollen sie die Kinder von den Eltern isolieren, dass geht wohl schlecht, wenn man zu Großeltern eine gewisse Isolation machen konnte, aber bei den Eltern geht's nicht.
    Kindergarten, brauchen wir gar nicht drüber zu reden, dass Ding kenne ich, in der Zeit von Oktober bis April 3-4mal Grippe oder ordentliche Erkältung, meiner ist seit Februar schon erkältungsbedingt zu Hause gewesen, dann kam im März die Kindergartenschließung, der war bis jetzt noch nicht einmal wieder erkältet, mehr brauch ich gar nicht zu schreiben oder näher auf Corona einzugehen und hier Vergleiche anzustellen.

    Zu den Schulen, ich kenne ziemlich genau die Maßnahmen die an den Schulen jetzt getroffen worden sind um einen gewissen Schutz zu gewährleisten, dort geben sich die Lehrer schon Mühe keine Frage, der Weg zur Schule, vom und zum Bus der ist interessant, dass sollten Sie mal sehen und erleben, da wird die ganze Vorsicht die man in der Schule versucht hat einzuhalten und umzusetzen spätestens mit Verlassen des Schulgeländes wieder zu Sau gemacht. Meine Nachbarin ist letzten zu Zeit des Schülerverkehrs mit im Bus gesessen und hat Unterhaltungen von Schülern aus erster Hand gehört, die sagen klipp und klar, dass ganze Gedöns um Corona geht uns am Arsch vorbei, so sieht die Realität aus.

    Jetzt mal paar Worte was ich anders gemacht hätte wie es gemacht wurde.

    Geschäfte egal ob nun für Lebensmittel oder für Bekleidung, Baumärkte wären bei mir alle offen geblieben.

    Musen und Theater, auch dort kann man mit gesteuerten Einlass oder mehr Veranstaltungen Sicherheitsabstände einhalten.

    Gaststätten hätten bedingt öffnen können aber nur zur Einnahme von Speisen in der Zeit von 11:00 Uhr-18:00 Uhr unter Wahrung der Regeln,
    keine Veranstaltungen, keine Familienfeiern oder andere Feierlichkeiten.

    Ich glaube sogar Tourismus wäre innerhalb Deutschland weiter eingeschränkt machbar gewesen, indem man genau wie zu Hause Kontaktabstände einhalten hätte müssen, nur in Familie wegfährt, z. B. in eine Ferienwohnung, selbst Hotelzimmer sehe ich keine Gefahren.

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    saxon1965
    12.05.2020

    @ralf: Mein letzter Satz, ob nun Volksgesundheit oder Gesundheit der Bevölkerung, zielt darauf hinaus, dass das Gerede mancher Politiker im Zusammenhang mit Corona, heuchlerisch und falsch ist. Weil sie sonst ja auch und da gibt es zig Beispiele, sich "einen fechten Kehricht" um die Gesundheit ihrer Bürger kümmern.

    Vieles was sie schreiben ist sicher richtig und sehe ich auch so. Nur das "die auch gerne vor der Kameras an den Mikrofonen gestanden hätten" ist unsachlich, denn den Spieß kann man auch umdrehen.
    Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass es bereits zu Beginn der Corona-Grippe Virologen* gab, die ganz sachlich ihre Sicht erklärten und das sogar im ÖR bei Markus Lanz. Sinngemäß, dass dieser Virus sich sehr schnell verbreitet, aber wesentlich harmloser ist als SARS o.ä., weil er seinen Wirt nicht so häufig tötet. Covid-19 wurde als intelligenter bezeichnet.
    Genau so wusste man recht schnell, was die Risikogruppen waren und es wurde abgelehnt, "nur" die Alten unter Schutz zu nehmen, wegen der Diskriminierung. Stattdessen machte man einen Shutdown und eine Lockdown, deren Folgen noch nicht absehbar sind. Und dennoch konnte man die besonders gefährdeten Mitbürger nicht schützen, bis heute nicht. Stattdessen nahm man Kindern die gewohnte Betreuung und Bildung. Mund-Nasen-Masken waren, solange sie nicht verfügbar waren, falsch und als man welche hatte, verpasste man sie Allen.
    Ich höre jetzt auf mit den Aufzählungen an Ungereimtheiten und diskussionswürdigen Fehlern... beim Gesundheitsminister mit Banklehre und Politikstudium und seinen Entscheidungen bzw. Untätigkeit würde ich mich eh im Ton vergreifen.

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    ralf66
    12.05.2020

    @saxon1965, Zahlen und deren Richtigkeit geschätzt, errechnet oder nicht, was aber sollte die Wirtschaft davon haben und welche Steuereinnahmen sollen denn bitteschön nach den in den letzten zwei Monaten getroffenen Einschränkungen mehr kommen. Der letzte Satz Ihres Kommentars, ist völlig undefinierbar aus dem Zusammenhang Ihres Kommentars gerissen.
    Doch noch mal zu den Zahlen, geht es Euch denn wirklich nicht in den Kopf, dass der Corona-Virus, so wie er jetzt da ist und das hätte auch keine unabhängige Expertenkommission anders deuten können, durch seine Eigenart, dass er z.B. bei vielen jungen Menschen keine bis wenige Symptome zeigt, dadurch eine hohe Ausbreitung erreichen kann, wo dann auch die Zahlen in eine ganz andere Richtung gehen wie die, die wir bisher kennen, egal ob nun geschätzt oder errechnet? Durch dieser, ich sag's mal so geheimnisvollen Infizierung mit Corona, man merkt es oft gar nicht das man infiziert ist, ist doch auch die Übertragung ziemlich geheimnisvoll, natürlich können dazu keine sicheren Zahlen existieren sondern nur von denen, die zum Atzt gehen wegen Beschwerden, wo dann der Test zeigt, infiziert oder nicht und genau diese Zahlen können auch nur gezählt werden, dass andere wird immer im Dunklen bleiben, immer ein Schätzwert sein.
    Das gerade ist es ja, bei den 25.000 Grippetoten 2017/18 hat es keinen interessiert wie diese Zahl zustande gekommen ist, es interessiert viele bis jetzt nicht, dass es sich hier auch um eine geschätzte Zahl handelt, es damals nur
    ca.um die 1500 bestätigte Laborfälle gab, trotzdem hindert es viele nicht, diese Zahl 25.000 immer wieder mit den Coronafällen zu vergleichen.
    Hat man damals Grippetote obduziert um nachzuweisen ob sie an oder mit der Grippe gestorben sind, nein eben nicht, jetzt bei Corona hat man das getan, da ist nur der ein Coronatoter der gesund und ohne Vorerkrankungen an Corona gestorben ist, genau das ist messen mit zweierlei Maß.
    Eine unabhängige Expertenkommission hätte her gemusst so meinen Sie, wer ist denn zum Thema Corona Experte oder nicht, der der das Virus als eine besser Grippe deutet oder der der sagt, dass Virus ist gefährlich? Sie hätte bestimmt gerne die Expertenkommission gesehen, die Corona mit der Grippe gleichsetzt, dass wäre aber genau so einseitig gewesen, wie das was Sie jetzt bemängeln.
    Wissen Sie was schön wäre, wenn gerade zu solch einem Thema wie Corona, die Wissenschaft einen einheitlichen Weg gehen würde und nicht das die, die auch gerne vor der Kameras an den Mikrofonen gestanden hätten was ganz anderes erzählen, wie die, die jetzt vor den Kameras an den Mikrofonen stehen, dann würde auch in der Bevölkerung so manche Maßnahme besser verstanden werden.

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    gelöschter Nutzer
    12.05.2020

    @Sachse: Volksgesundheit? Ich hoffe, Sie meinen die Gesundheit der Bevölkerung, denn ein deutsches Volk hat es, so wie sich das mancher vorstellt, nie gegeben.

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    saxon1965
    12.05.2020

    Zugegeben, mein Vergleich hinkt etwas, aber ich wollte damit nur veranschaulichen, dass es alles andere als korrekt ist, Gestorbene und als infiziert Getestete ins Verhältnis zu bringen.
    Dass es eine ganz andere Wirkung auf die Menschen hat, wenn man deutschlandweit von 172.576 Infizierten und 7.661 Toten schreibt oder von den wohl eher realistischen 1.8 Millionen Infizierten (Heinsbergstudie) oder gar bis zu 5 Millionen, sollte jedem hier einleuchten. Dazu kommt noch diese unseriöse Reproduktionszahl eines, in den Augen der Menschen, renovierten RKI, wo auch den Menschen nicht klar gemacht wird, dass dies eine Schätzung ist. Nimmt man noch den Fakt dazu, dass die Regierung von Anfang an nicht auf ein breites Expertenteam setzte, sondern sich ihre Prognosen vom eigenen Institut hat liefern lassen, dann muss sich doch die Frage aufdrängen, welche Interessen hier umgesetzt werden sollen.
    Die Volksgesundheit kann es nicht sein, denn diese ist an vielen anderen Stellen unseren Entscheidungsträgern auch schnuppe. Da zählen Gewinne für die Wirtschaft und Steuereinnahmen schon immer mehr.

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    Inke
    11.05.2020

    ... Menschen akzeptieren die getroffenen Maßnahmen und erkennen, dass wir momentan keine anderen Möglichkeiten haben als Abstand und penible Hygiene. Wer sich nicht schützt und schwer erkrankt, ist selbst Schuld. Wer andere mit seiner eigenen Torheit gefährdet, handelt gewissenlos.

  • 0
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    Hinterfragt
    11.05.2020

    Nun @Maresch; überall da wo man in der Öffentlichkeit auf Raucher trifft und Google können Sie bedienen, da finden Sie die Zahlen ..

  • 10
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    Inke
    11.05.2020

    Rauchertote und Infektionskrankheiten in Zusammenhang bringen ist schon ganz schön schräg. Was soll das denn bitte? Wieviele Todesopfer hätten wir denn ohne die ganzen Maßnahmen? Alle klugen

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    Maresch
    11.05.2020

    @Hinterfragt. Wie viele Menschen sind denn in öffentlichen Räumen dem Passivrauchen ausgesetzt und wie viele sterben in Folge des Passivrauchens?

  • 2
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    Hinterfragt
    11.05.2020

    @Maresch;
    "...Rauchen ist eine freiwillige Aktivität..."

    Passivrauchen sagt Ihnen was?

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    349625
    11.05.2020

    ...zum großen Glück ist Rauchen nicht ansteckend und man sieht oder riecht es den Rauchern auch an...
    PS: 188 Tote in Sachsen sind "nichts", es sei denn man ist einer von Ihnen oder ein Angehöriger.

  • 8
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    Maresch
    11.05.2020

    @Saxon. Eine logische Argumentation bezüglich des SARS-CoV-2-Erregers kann ich Ihrem Kommentar nicht entnehmen. Rauchen ist eine freiwillige Aktivität. Wenn die Menschen nicht Rauchen würden, müssten auch nicht über 100.000 sterben.

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    AliceAndreas
    11.05.2020

    12 Neuinfektionen in Chemnitz - seit 18.04.

  • 12
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    saxon1965
    11.05.2020

    Wann wird endlich aufgehört, Zahlen ins Verhältnis zu setzen, die man so keinerlei Aussagewert haben?
    Sie können auch die Sterblichkeit unter Rauchern ausrechnen, mit der Zahl der Anzahl der Raucher die sie kennen!
    Anm.: In Deutschland sterben jährlich, bedingt durch das Rauchen, weit über 100.000 Menschen!