Fast 60 Prozent der Strafgefangenen arbeiten oder lernen

Dresden (dpa/sn) - Mehr als jeder zweite Strafgefangene in den zehn sächsischen Justizvollzugsanstalten hat einen Job oder macht eine Ausbildung. Die Beschäftigungsquote schwankt nach Angaben des Justizministeriums seit 2011 zwischen 57,2 und 58,9 Prozent. Am 1. September erreichte sie mit fast 60 Prozent den Höchstwert. Insgesamt arbeiteten 2027 der 3394 Gefangenen, die meisten in Eigen- und Wirtschaftsbetrieben der Haftanstalten, 215 in Unternehmen. 849 von ihnen waren Lehrlinge und 95 gemeinnützig tätig. «Arbeit ist im Strafvollzug ein wichtiger Resozialisierungsfaktor», sagte ein Ministeriumssprecher.

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