Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig beginnt mit der Arbeit

Leipzig (dpa/sn) - Das neue Fernstraßen-Bundesamt (FBA) nimmt an seinem Hauptsitz in Leipzig die Arbeit auf. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erklärte am Montag anlässlich einer «Errichtungsfeier», das neue Amt sei «ein Meilenstein» bei der Autobahn-Reform. Zudem sei die Ansiedlung in Leipzig ein «starkes Signal für die neuen Länder».

Das Fernstraßen-Bundesamt übernimmt die Fachaufsicht über die ebenfalls neugegründete Infrastrukturgesellschaft des Bundes für die Autobahnen und Bundesfernstraßen. Zudem sollen im FBA künftig die sogenannten Planfeststellungsverfahren für Autobahn-Projekte laufen.

Neben seinem Hauptsitz in Leipzig wird das Bundesamt drei Standorte in Hannover, Bonn und Gießen haben. Es sei auch noch ein weiterer Standort vorgesehen, teilte das Bundesverkehrsministerium mit.

Zunächst soll ein Stab den Hauptsitz und die weiteren FBA-Standorte aufbauen. Dabei werden den Ministeriumsangaben zufolge in den nächsten zwei Jahren 200 Arbeitsplätze allein in Leipzig entstehen. Ab dem 1. Januar 2021 soll das Fernstraßen-Bundesamt dann vollständig arbeitsfähig sein.

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