Feuerwehr-App wird an TU Freiberg weiterentwickelt

Seit 2015 ist die Technik bei Feuerwehren im Einsatz. Mithilfe eines Tablets können die Einsatzleiter dank der App beispielsweise schneller Hydranten lokalisieren und auf Datenbanken für Gefahrgutstoffe zurückgreifen.

Freiberg.

Die an der TU Bergakademie in Freiberg entwickelte Feuerwehr-App "FwA 16/2" wird weiter entwickelt. Eine entsprechende Vereinbarung haben heute Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) sowie TU-Rektor Klaus-Dieter Barbknecht in Freiberg unterzeichnet. Die weitere Zusammenarbeit zwischen Freistaat und TU bezüglich der digitalen Unterstützung der Feuerwehr läuft somit bis mindestens 2025.

Die App wurde am Institut für Informatik in Freiberg entwickelt und ist seit 2015 bei Feuerwehren im Einsatz. Mithilfe eines Tablets können die Einsatzleiter im Falle des Falles dank der App schneller Hydranten lokalisieren, auf Datenbanken für Gefahrgutstoffe sowie beim Kraftfahrtbundesamt auf Rettungsdatenblätter für die verschiedenen Kfz-Typen zurückgreifen, den Atemschutz für die jeweiligen Einsatzkräfte überwachen sowie auf Bibliotheken mit ortsbezogenen, für Rettungseinsätze wichtige Unterlagen schnell und einfach auf die Tablets laden.

Nun soll die automatische Erkennung der Gefahrguttafeln und Fahrzeugkennzeichen zum schnelleren Zugriff auf die jeweiligen Datenblätter noch verbessert werden. "Hier zeigt sich, im praktischen Einsatzgeschehen, der innovative Mehrwert der Digitalisierung", lobte der Minister. (fhob)

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