Förderung für Forschungseinrichtungen in der Lausitz

Potsdam (dpa) - Brandenburgs rot-rote Landesregierung will die Ansiedlung von wissenschaftlichen Instituten zur Energieforschung in der Lausitz unterstützen, um den Strukturwandel voranzubringen. «Wir sind der Meinung, dass die Wissenschaftseinrichtungen für die Energieforschung in der Lausitz gestärkt werden müssen», sagte Linke- Fraktionschef Ralf Christoffers am Dienstag. Die Mittel in Höhe von insgesamt 3,2 Millionen Euro sollen am Freitag mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 vom Landtag beschlossen werden.

Für die Gründung eines Fraunhofer-Instituts für Energieinfrastruktur und Geothermie sollen im Doppelhaushalt 2019/2020 zusätzlich eine Million Euro an Planungsmitteln bereitgestellt werden, sagte Christoffers. Das neue Fraunhofer-Institut soll an zwei Standorten in Brandenburg und Sachsen angesiedelt werden.

Ein neues Institut des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) mit Forschung zur Bereitstellung von Energie und zur CO2-Reduktion in der Grundstoffindustrie soll in Cottbus und im sächsischen Zittau oder Görlitz entstehen. Das DLR verfolgt laut der Beschlussvorlage unter anderem einen Ansatz zur Umrüstung von Kohlekraftwerken zu Speicherkraftwerken. Brandenburg soll sich an dem Projekt zunächst mit 2,2 Millionen Euro beteiligen. Beide Institute werden auch vom Bund und Sachsen bezuschusst.

Als drittes Projekt soll die Brandenburger Technische Universität Cottbus-Senftenberg mit einem Labor für einen 3-D-Drucker ausgestattet werden. Die Kosten in Höhe von 12,5 Millionen Euro sollen aus den erwarteten Mitteln des Bundes für den Strukturwandel in der Lausitz finanziert werden, sagte Christoffers.

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