Forschungsstation im Leipziger Auwald beschädigt

Leipzig. Ein Dieb hat eine Forschungsstation im Leipziger Auwald heimgesucht und einen erheblichen Schaden angerichtet. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der Unbekannte am Dienstag kurz nach Mitternacht zunächst die Station am Fuße eines Krans, den die Forscher nutzen, heimgesucht. Als sein Einbruchsversuch misslang, kletterte er 50 Meter den Kran hinauf zu den dort installierten Messgeräten. Er riss Teile der Installation heraus, unter anderem zwei Solarpanele, und hinterließ einen Schaden von rund 2700 Euro. 

Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung ist das ein schwerer Rückschlag. Bevor sie ihre Arbeit fortsetzen können, müssen nun erst einmal Reparaturen ausgeführt werden. Das Institut betreibt die Station seit 17 Jahren. Von dem Baukran aus forschen Wissenchaftler zur Artenvielfalt in den Baumkronen sowie den klimatischen Bedingungen in dem einzigartigen Biotop und sammeln vielfältige Daten. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall. (fp)

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