Frau wegen Werbung für den IS in Dresden vor Gericht

Dresden (dpa/sn) - Eine Frau aus Syrien soll im Sommer 2016 und 2017 versucht haben, Landsleute für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu gewinnen. Ihr wird ab dem 16. Juli am Oberlandesgericht (OLG) Dresden der Prozess gemacht. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft der 37-Jährigen Werben um Mitglieder oder Unterstützer einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Bis einschließlich 5. September sind zunächst weitere sechs Termine geplant, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.

Die Beschuldigte ist als Flüchtling anerkannt und lebte zuletzt in Dresden. Sie befindet sich seit Oktober 2018 in Untersuchungshaft. Einer der von ihr Angesprochenen wurde im November 2018 wegen verschiedener Aktivitäten im Zusammenhang mit dem IS sowie weiterer Straftaten verurteilt. Das OLG verhängte eine Jugendstrafe von zwei Jahren und neun Monaten gegen den Asylbewerber, der auch mit einem Attentat geliebäugelt haben soll.

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