Garage Art und zeitgenössische Kunst im Verkehrsmuseum

Dresden (dpa/sn) - Unter dem Titel «Burning Concrete» zeigt das Verkehrsmuseum Dresden seit Freitag extravagante Beispiele der Custom-Szene und zeitgenössische Kunst im Dialog. Im Lichthof des Johanneums treffen drei Motorräder und ein Oldtimer auf Kunstwerke, die im Kontext der Straße entstanden.

«Schrauber, bildende Künstler, Grafiker, Skateboarder, Fotografen und Graffitisprüher verbinden Leidenschaft, Kreativität und Freiheitsliebe», sagte Kurator Florian Bölike vom Dresdner Verein Classic Costums. «Es ist eine Hommage an die Anziehungskraft der Straße.»

Zu den Exponaten gehören ein zu DDR-Zeiten für den Rennsport umgebautes Diamant-Motorrad von 1928 und ein Mercedes 280 von 1972, der Mitte der 2000er Jahre ein Airride-Fahrwerk und handgefertigte Felgen erhielt. An den originellen Fahrzeugumbauten lassen sich laut Bölike Geschichten und Handschriften ihrer Schöpfer ebenso ablesen wie an den Kunstwerken.

Die Arbeiten von elf Dresdner und Berliner Künstlern - vom Autodidakten bis zum Studierten - zeigten die Faszination für die Szenekultur. Gemälde, Illustrationen, Fotos und Graffiti spiegelten den Menschen und dessen Streben nach Mobilität und Freiheit.

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