Gastronom soll mindestens 470 000 Euro vorenthalten haben

Dresden (dpa/sn) - Ein Dresdner Unternehmer soll dem Staat durch Schwarzarbeit mindestes 470 000 Euro vorenthalten haben. Am Dienstag führten die Staatsanwaltschaft und 50 Beamte des Hauptzollamts in der Elbestadt deshalb eine Razzia durch. Die Ermittlungen richten sich gegen einen Geschäftsmann, der in Dresden acht Unternehmen der Gastronomie- und Veranstaltungsbranche betreibt, hieß es. Ihm werde das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in einer Vielzahl von Fällen vorgeworfen. Dabei geht es um Gelder etwa für die Rentenkasse oder die Sozialversicherung.

Neben Wohnräumen des Beschuldigten wurden auch alle Geschäftsräume der von ihm betriebenen Unternehmen durchsucht. Die Beamten stellten Beweismaterial wie Geschäftsunterlagen, Handys und Computer sicher.

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