Gedenken im kleinsten Kreis am «Elbe Day» in Torgau

Torgau (dpa/sb) - Im kleinsten Kreis ist am Samstag in Torgau der 75. Jahrestag der historischen Begegnung amerikanischer und sowjetischer Truppen am Ende des Zweiten Weltkrieges begangen worden. Die eigentlich geplanten großen Feierlichkeiten zum «Elbe Day» wurden wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Stattdessen gab es eine Kranzniederlegung ohne Gäste mit Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth (CDU) und Regionalbischof Johann Schneider.

Der geschäftsführende Leiter der Europaabteilung im US-Außenministerium, Philip T. Reeker, würdigte das historische Datum mit einer Videobotschaft. Er rief dazu auf, in Anerkennung der gemeinsamen Geschichte wachsam zu bleiben und die Menschenrechte und die Freiheit zu verteidigen. «Im Angesicht der anhaltenden globalen Gesundheitskrise und der damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Folgen sollten wir uns an die Lehren der Vergangenheit erinnern und unsere Zusammenarbeit noch weiter verstärken», sagte Reeker.

Mit dem «Elbe Day» erinnert Torgau jedes Jahr an das Aufeinandertreffen amerikanischer und sowjetischer Soldaten auf der zerstörten Elbe-Brücke am 25. April 1945. Diese Begegnung markierte symbolisch das nahe Ende des Zweiten Weltkrieges.

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