Gegen das Faltersterben: Sachsen öffnen Schmetterlingswiesen

Chemnitz (dpa/sn) - In Sachsen sinkt die Zahl der Schmetterlinge. Laut Sächsischer Landesstiftung für Natur und Umwelt sind im Land von 125 heimischen Tagfalterarten 14 Prozent ausgestorben. Zudem seien noch einmal ebenso viele vom Aussterben bedroht, und bei ehemals häufig vorkommenden Arten gebe es weniger Exemplare. «Die Individualdichte nimmt deutlich ab», sagte Marko Eigner, Leiter der Fachgruppe der Entomologen in Chemnitz.

Vor vier Jahren wurde die Mitmachaktion «Puppenstuben gesucht - Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge» ins Leben gerufen. Vom (heutigen) Freitag an bis zum Sonntag stellen Teilnehmer der Initiative bei den «Tagen der offenen Schmetterlingswiese» ihre Habitate vor. Insgesamt gibt es laut der Landesstiftung inzwischen 210 Wiesenflächen in Sachsen, die artgerecht bewirtschaftet werden. Dabei geht es darum, nur Teilabschnitte zu mähen, weil an den Halmen und Blättern der Pflanzen Eier, Raupen und Puppen der Falter sitzen.

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