Geld zur Straßenschäden-Behebung nach Hochwasser im Vogtland

Dresden (dpa/sn) - Nach dem Blitzhochwasser im Mai im Vogtlandkreis sollen die Schäden an den Straßen bis Ende nächsten Jahres beseitigt werden. Die vom sächsischen Kabinett zur Verfügung gestellten 27 Millionen Euro stehen für die Kommunen jetzt bereit und werden mit hoher Priorität bearbeitet, wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr am Montag in Dresden mitteilte. «Die kommunale Infrastruktur hat große Bedeutung für die Erreichbarkeit aller Orte, an denen Menschen zuhause sind», erklärte die Präsidentin des Landesamtes, Doris Drescher. Bis spätestens Ende nächsten Jahres sollten alle beim Unwetter beschädigten Straßen in einem ordentlichen Zustand sein.

Ein heftiges Unwetter hatte das Vogtland Ende Mai im Bereich des Elstertals erschüttert. Binnen eineinhalb Stunden wurden einige Orte überflutet. Die Wassermassen spülten Schlamm und Geröll von Feldern auf die Fahrbahnen, so dass diese teilweise einen Meter unter Wasser standen. Einige Straßen wurden in Teilen weggerissen, Bahngleise überspült und zahlreiche Keller liefen voll.

Der Vogtlandkreis bekommt rund 8,8 Millionen Euro, die Stadt Plauen 6,1 Millionen Euro, Bad Elster erhält 3,4 Millionen Euro und Adorf 2,6 Millionen Euro. Reichenbach und Mühlental werden mit jeweils rund 1,5 Millionen Euro und Markneukirchen 1,3 Millionen Euro unterstützt.

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