Gericht: Bilder von Missbrauch mit Lehrerberuf unvereinbar

Leipzig (dpa) - Der private Besitz von Bildern und Videos von sexuellem Kindesmissbrauch - selbst in geringer Menge - kostet verbeamtete Lehrer in der Regel den Job. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am Donnerstag in Leipzig entschieden (AZ: BVerwG 2 C 3.18 und BVerwG 2 C 4.18).

Die Richter hatten die Fälle von zwei Berliner Lehrern auf dem Tisch. Die Männer hatten sich in ihrer Freizeit kinderpornografische Videos und Bilder besorgt und angeschaut und waren dafür strafrechtlich verurteilt worden. Das Land Berlin zweifelte an der pädagogischen Eignung der Lehrer und wollte sie aus dem Beamtendienst entfernen. Das sei rechtmäßig, urteilte der Senat des Revisionsgerichts. Damit wich er von der Rechtssprechung der Vorinstanzen ab.

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