Gibt es in Sachsen zu wenige Lokalpolitiker?

Ein Ifo-Wissenschaftler hat die Anzahl sächsischer Kommunalpolitiker analysiert. Auch der Vergleich mit anderen Bundesländern fördert Erstaunliches zutage.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Zeitungss
    26.04.2019

    @kartracer: Es war die bestmögliche Antwort zu diesem Thema, die Profiteure sehen es naturgemäß ganz ganz anders. Es ist nicht nur wahr, es bleibt auch wahr. Ein alter Spruch ist wieder anwendbar. AUF DIESE STEINE KÖNNEN SIE BAUEN. Das Volk pflegt das nötige Fundament dazu, denn Leistungslohn ist für diese Kaste nicht vorstellbar, denkt man an die vielen Hinterbänkler und es sollen bekanntlich noch mehr werden. Über unsere "Frontleute" (Minister/Staatssekretäre) sollte sich jeder selbst ein Urteil erlauben, ob deren Gage im Verhältnis zur Leistung steht und welche Mittel vom Volk für die Schadensbegrenzung aufgewendet werden mussten. Beispiele könnten geliefert werden, sollten aber bekannt sein.

  • 1
    3
    kartracer
    26.04.2019

    @Zeitungss, stimmt, es gibt nicht zu wenig Politiker, sondern zu viele, die im Jobcenter besser aufgehoben wären!
    Aber wo bitte verdient, oder "bekommt" man sein Geld leichter und länger?
    Es ist traurig aber wahr!

  • 2
    2
    Tauchsieder
    26.04.2019

    Apropos Satire, die Überschrift wäre mit einem Satz beantwortet, es gibt zu wenig Lokale !

  • 4
    1
    Zeitungss
    25.04.2019

    Von unseren hochbezahlten Bundespolitikern aus unserer Gegend hört man auch nichts. Ob nun nah oder fern, die gleiche Leier. Hat von unserer CDU-Vertreterin schon mal jemand etwas gehört ???? Sie wird oder ist schon Mutter, was den Wähler allerdings nicht interessiert.
    Ich stelle mir gerade vor, wenn Volksvertreter aller Bereiche nach Leistung bezahlt würden, es gäbe eine große Anzahl an Hungertoten in diesem Bereich. Den Satz muss jetzt nicht jeder verstehen, der geht schon wieder in Richtung Satire, was in dieser Gegend nicht so gut ankommt.
    Kleine Aufmunterung zum Abend.

  • 5
    4
    cn3boj00
    24.04.2019

    Ich darf @fnor voll und ganz zustimmen. In Sachsen gibt es nicht nur weniger Lokalpolitiker als anderswo, sondern auch mehr Menschen, die sich für politischen Themen NICHT interessieren, außer vielleicht inzwischen, wenn es um Ali geht. Besonders so wichtige Themen wie Umwelt (u.a. Landschaftszerstörung durch die Landwirtschaft), Verbraucherschutz, Energie, Gesundheit, Einhaltung der Gesetze finden hier nicht statt. Die Menschen sind politikverdrossen, eine Folge der radikalen Sparkurse und der daraus geborenen Gebietsreformen, durch welche die Politiker von den Bürgern entfernt wurden. Und das haben die in Dresden bis heute nicht begriffen. Auch ich befürchte, dass die nächsten Kommunalwahlen dafür die Quittung ausstellen. Es ist ein leichtes, hier Stimmen zu fangen, wenn man so tut als sei man als einzige Partei nur für die Interessen der Menschen da.

  • 16
    1
    fnor
    24.04.2019

    Wir wurden auch "zwangseingemeindet" da Sachsen kleine Städte pro Einwohner finanziell schlechter stellt und der Ort so langfristig verarmt wäre. Jetzt sind wir einer von 17 Ortsteilen. Ein ferner Bürgermeister entscheidet, Stadträte gibt es kaum als auffindbare Ansprechpartner. Beteiligung der Bürger auch außerhalb der Politik wird fast schon behindert. Das führt zu einem Verdruss und zur "die da oben"-Mentalität. Letztlich wird man diese Entwicklung und die daraus resultierende Meinungsbildung bei den nächsten Wahlen auf den Stimmzetteln feststellen können. Ich finde das schade, vor allem wenn dadurch nicht einmal Geld gespart wird und die angedachte positive Wirkung dadurch verpufft.



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