"Gieß den Kiez": Stadtbäume leiden unter der Trockenheit

In Sachsens Großstädten greifen immer mehr Menschen selbst zur Gießkanne, um das gefährdete Stadtgrün mit Wasser zu versorgen. Die Lage ist vielerorts dramatisch.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    3
    ralf66
    21.08.2020

    @Klapa, danke, ich setze mal noch einen drauf. In den Städten hat man vermehrt das Unding fertig gebracht Bäume zu pflanzen, wo weit und breit ringsum alles versiegelte Fläche ist, also alles gepflastert und geteert wurde mit einem ordentlichen tiefen Unterbau, alles andere wie gut als Baum eine ordentliche Wurzel auszubilden um Wasser auch bei vorhandener ausreichender Menge durch Niederschläge aufzunehmen, die leiden auch so ständig an Wassermangel.

  • 4
    3
    ralf66
    21.08.2020

    @MuellerF, das Problem dabei ist wo entnehme ich das Gießwasser für die Bäume, etwa dem Trinkwassernetz was weniger gut ist, aus Regenwassertonnen, weiß nicht in wie weit die Baumpaten ausreichend darauf zurückgreifen können oder aus öffentlichen Gewässern was bei lang anhaltender Trockenheit auch nicht erlaubt ist.

  • 3
    3
    klapa
    21.08.2020

    Danke Ralf, wieder etwas gelernt.

  • 1
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    MuellerF
    21.08.2020

    ", weiter kommt es natürlich auf die Wassermenge an,"

    Genau das habe ich mit anderen Worten auch geschrieben.

    "wenn die Frau den ganzen Tag mit der Gießkanne läuft könnt sie Erfolg haben mit eins zwei Kannen nicht."

    Ja, und? Steht ja auch so im Text-der BUND-Experte spricht von 8 bis 10 Eimern pro Woche und Baum. Die Angabe ist etwas ungenau, denn wie groß sollen die Eimer sein? Ich denke aber mal, 10-15 Liter. Das wären dann 80-150 Liter/ Woche.
    Sie haben offenbar nur das Bild betrachtet und dachten, die eine Gießkanne da wäre alles, was der Baum kriegt.
    Es ist ja auch nicht gesagt, dass die Baumpaten die Menge auf einmal gießen, oder dass pro Baum nur ein Gießer da ist.
    Aber wo ist das Problem, jeden Tag der Woche 10 Liter, bzw. am letzten Tag 20 Liter Wasser zu gießen?

  • 3
    3
    ralf66
    21.08.2020

    @MuellerF, ich weiß nicht wovon Sie was verstehen aber vom Baum, vom Erdreich und den Wurzeln verstehen Sie nichts.
    Haben sie schon einmal mit einer Gießkanne gegossen bei sehr trockener Erde und dann Ihre Schwerkraft des Wasser untersucht wie weit es ins Erdreich eingedrungen ist, wahrscheinlich nicht, wenn ja, würden sie nicht solches unwirkliches Zeug schreiben. Einen Baum wässert man auch nicht am Stamm sondern in einem gewissen Umkreis von diesem Stamm weg so groß der Baum in der Breite Äste trägt so breit verläuft in etwa auch das Wurzelwerk in der Erde, wobei sich die feinen Wurzeln die das Wasser aufnehmen mehr im äußeren Bereich befinden. Wollen Sie mir vielleicht weiß machen, dass man einen ausgewachsenen Straßenbaum mit der Gießkanne versorgen kann so ein Blödsinn!
    Weiter habe ich geschrieben, dass große Laubbäume oder auch Nadelbäume zum Teil sehr tief wurzeln, wichtig dabei ist zu wissen wie die Erdbeschaffenheit ist, aus der sich die Wasserdurchlässigkeit ergibt, weiter kommt es natürlich auf die Wassermenge an, wenn die Frau den ganzen Tag mit der Gießkanne läuft könnt sie Erfolg haben mit eins zwei Kannen nicht.
    Eschen zum Beispiel wurzeln um die 1,50 m tief, Wald-Kiefer bis zu 10 m, Wacholder um die 6,0 m, Eichen um die 3,5 m, Linden um die 2,0 m und Ahorn ca. 1,5 m.

  • 4
    3
    klapa
    21.08.2020

    Schön, wenn man jemanden hat, der den ganzen Aktionismus ad absurdum führen kann, weil er sich genauer auskennt.

    Mit Gießkanne - erreichbare Tiefe bei 10 Litern - 20-25cm. Wurzeln nicht erreichbar.

    Müsste eigentlich jeder Gärtner bestätigen können.

  • 1
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    MuellerF
    21.08.2020

    @ralf66: Entscheidend ist nicht die Größe der Gießkanne, sondern wie viel Wasser ein Baum am Ende kriegt! Wasser folgt der Schwerkraft & versickert nach unten zu den Wurzeln! Lustig, mit welchem Halbwissen zur Sache Sie anderen Menschen Planlosigkeit vorwerfen!

  • 8
    5
    ralf66
    20.08.2020

    Wer solche Bäume in dieser Größe mit dem Gießkännchen versorgen will der hat keinen Plan und wer Menschen dazu anhält so zu verfahren für den trifft das auch zu!
    Der Laubbaum wurzelt tief, bei Jungbäumen kann man das zum anwurzeln kurzzeitig tun, sollte aber dann damit aufhören, sonst wird der Baum verwöhnt.
    Desto weniger Wasser der Baum bekommt desto mehr wurzelt er tief um sich dort das Wasser zu holen, wenn aber in der Tiefe keine Feuchtigkeit durch anhaltenden Wassermangel, durch Dürre, keine ausreichenden Niederschläge mehr ist, dann ist das halt so, mit dem Gießkännchen kommt die benötigte Nässe auch nicht dorthin, man wird es leider nicht erreichen, es ist so als wenn ein Hund an die Wand pinkelt, man müsste schon schwere Tankwagen auffahren um den Effekt natürlicher ausreichender Niederschläge zu erreichen.

  • 14
    5
    1978
    20.08.2020

    Finde ich toll, wenn mann die Bäume in der Stadt mit Trinkwasser Gießen soll, aber auf dem Land in Zwickau das Gießewasser welches aus einem Brauchwasserteich kommt nicht mehr zum Gießen des Garten genommen werden darf ( übet 37 Jahre hatte dieser Teich genug Wasser und er sieht auch zur Zeit nicht so aus das ihm das Wasser ausgeht ).
    So wird noch mehr Trinkwasser verbraucht

  • 9
    13
    lax123
    20.08.2020

    @1005 Aber offensichtlich brauchen Sie ein wenig Aufmerksamkeit. Toll gemacht! Super Job, Baum gegossen. Das rettet die Welt. Ein bisschen.

  • 15
    9
    1005
    20.08.2020

    Grüner Daumen hoch.Endlich mal keine Zigeunersoße und Antifapengpeng.Wo bleibt hier Greta & Lakaien? Ich bin auch Pate einer Linde auf einen Chemnitzer Friedhof, aber als Weltenretter
    verstehe ich mich deshalb nicht und brauche keinen Eintrag in einem Ehrenbuch.