Gut 22 Millionen Euro für Forschung in Sachsen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Dresden (dpa/sn) - Die Technische Universität (TU) Dresden bekommt ab 2022 insgesamt mehr als 22 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie konnte laut Mitteilung des Wissenschaftsministeriums vom Donnerstag in Dresden im Verbund mit anderen Hochschulen in- und außerhalb des Freistaates wie dem King's College London oder der RWTH Aachen mit drei Projekten überzeugen. «Diese Konzentration der Expertise stärkt die Forschung und wirkt sich positiv auf die Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts Sachsen aus», sagte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU).

Gefördert werden ein Forschungs- und Ausbildungsprogramm, das Potenzial von Strukturen aus verschiedenen Nanopartikeln für Optik, Elektronik und Sensoren untersucht und damit eine Brücke zwischen Materialentwicklung und Endgeräten schlagen soll, und ein internationales Graduiertenkolleg, das Risikofaktoren und Pathomechanismen erforscht, die zur Ausbildung affektiver Störungen führen wie Depression oder ADHS. Nach Ministeriumsangaben besteht hier dringender Forschungsbedarf, da verlässliche Diagnosen bisher schwierig und Therapiemöglichkeiten dieser psychiatrischen Erkrankungen beschränkt sind. Geld fließt zudem für ein Forschungsprojekt zur «Straße der Zukunft».