Haftbefehl im Internet: Staatsanwaltschaft ermittelt

Dresden (dpa/sn) - Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen eines im Internet veröffentlichten Haftbefehls zum Fall Chemnitz. Die Vorwürfe richten sich auf Verletzung von Dienstgeheimnissen. Ob das Dokument echt ist, wurde offengelassen. «Der Sachverhalt muss nun schnellstens aufgeklärt und die notwendigen strafrechtlichen Konsequenzen gezogen werden», teilte das Justizministerium am Mittwoch mit. Das Dokument betrifft einen 22 Jahre alten Iraker. Er steht im Verdacht, gemeinsam mit einem 23-jährigen Syrer am Sonntag am Rande des Stadtfestes in Chemnitz einen 35 Jahre alten Deutschen erstochen zu haben.

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