Haftstrafen für Handyschmuggel ins Gefängnis gefordert

Dresden (dpa/sn) - Im Bestechungsprozess gegen einen Vollzugsbeamten und zwei Ex-Häftlinge hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Dresdner Landgericht Haftstrafen gefordert. Der suspendierte Bedienstete soll wegen Bestechlichkeit zwei Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Nach Überzeugung der Anklagebehörde hat er die inzwischen entlassenen Gefangenen von Mitte 2012 bis Mitte 2015 mit Handys und Alkohol versorgt und dafür Geld kassiert. Für die wegen Bestechung und Beihilfe Mitangeklagten plädierte die Staatsanwaltschaft auf ein Jahr und neun Monate sowie - wegen einer anderen Verurteilung - vier Jahre. Der Justizbeamte entschuldigte sich vor Gericht für sein Handeln und zeigte Reue. Das Urteil soll um 13.30 Uhr verkündet werden.

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