Handelshochschule Leipzig setzt Präsenzveranstaltungen aus

Leipzig (dpa/sn) - In Leipzig hat die Coronavirus-Krise Auswirkungen auf den Lehrbetrieb an den Hochschulen. Die Handelshochschule (HHL) setzt mit sofortiger Wirkung alle Präsenzveranstaltungen an ihren Studienorten Leipzig, Köln und München aus. Dies gelte zunächst bis zum 5. April, teilte die HHL am Donnerstag mit. Der Forschungsbetrieb und die Studienbetreuung liefen über Fernbetreuung weiter. «Digitale Zusammenarbeit und Arbeit von zu Hause werden in den kommenden Wochen die Hochschulnorm sein», teilte die Hochschule mit.

Für Studenten werden Kurse in digitalem Format angeboten. Wo dies nicht möglich oder sinnvoll ist, werden die Kurse verschoben. In den kommenden drei Wochen werden die Studenten keinen Zugang zum Campus haben, teilte die HHL mit. Davon sei auch die für den 23. März geplante Immatrikulationsfeier betroffen.

Auch die Universität Leipzig ergreift vorbeugende Maßnahmen im Kampf gegen das Virus Sars-CoV-2. Derzeit sei beabsichtigt, den Beginn der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester 2020 voraussichtlich auf den 4. Mai zu verschieben, teilte die Uni mit. Die Universitäten stünden auch in der Verantwortung, ihren Beitrag zu leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sagte Rektorin Beate Schücking. «Daher sagen wir ganz klar: Liebe Studierende, reisen Sie noch nicht an, woher auch immer.» Über den genauen Termin für einen Start der Präsenzveranstaltungen werde die Landesrektorenkonferenz am Montag beraten.


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