Hochwasserschäden von 6 Millionen Euro in Chemnitz

Chemnitz (dpa/sn) - Das Hochwasser in Chemnitz hat nach ersten groben Schätzungen Schäden in Höhe von sechs Millionen Euro verursacht. Fast zwei Millionen Euro davon entfallen auf Straßen und Brücken, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Schulen und kommunale Kitas stünden mit fast 1,2 Millionen Euro zu Buche, Verwaltungsgebäude mit einer Viertel Million Euro, Sportstätten mit rund 153 000 Euro. Die Schadensbilanz an Infrastruktur und Gebäuden steht ebenso noch aus wie die abschließende Summe bei Unternehmen und Privathaushalten. Bisherige Meldungen summieren sich laut Stadtverwaltung bei Firmen auf 220 000 Euro, bei Privatleuten auf 300 000 Euro.

Seit Montag laufen Aufräumarbeiten. Mit weiterem Absinken der Wasserstände der Flüsse Chemnitz, Würschnitz und Zwönitz sowie zweier Bäche wurde auch der Hochwasseralarm für die Stadt aufgehoben. Die betroffenen Straßen werden untersucht und gereinigt. Die Stromversorgung ist wieder komplett, rund 1000 Kunden wurden ans Netz angeschlossen.

Probleme gibt es hingegen an der Talsperre Euba. Ihr Wasser sollte nun kontrolliert wieder abgelassen werden. Es habe sich aber einer der beiden Abflüsse nicht öffnen lassen, teilte die Stadt mit. Jetzt sollen Spezialisten des Technischen Hilfswerks helfen. Aktuell bestehe aber keine Gefahr. Die Talsperre muss abgelassen werden, damit sie bei neuen Niederschlägen wieder Wasser aufnehmen kann.

Übersicht gesperrter Straßen

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