Hunderte Millionen Euro Schaden durch Starkregen in Sachsen

Dresden (dpa/sn) - Vollgelaufene Keller und durchnässte Wände: Starke Regenfälle haben in den vergangenen Jahren hohe Schäden an Wohngebäuden in Sachsen verursacht. Mehr als 100 000 Schadensfälle wurden zwischen 2002 und 2017 in Sachsen registriert, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag zu einer gemeinsamen Langzeitforschung über Starkregen mitteilten.

542 kurze und heftige Niederschläge verursachten in den untersuchten 15 Jahren insgesamt 890 Millionen Euro Schaden im Land. Bundesweit lagen die Schäden nach extrem starken Regenfällen in diesem Zeitraum bei 6,7 Milliarden Euro. Den teuersten Einzelschaden in Sachsen bezifferte der GDV mit 379 000 Euro.

In Görlitz wurden laut Studie 86 Starkregenfälle verzeichnet. In Bautzen gab es im Zeitraum 79 kurze und heftige Niederschläge, in Mittelsachsen waren es 68. Dem GDV zufolge sind deutschlandweit nur 43 Prozent der Hausbesitzer auch gegen Starkregen versichert, in Sachsen 47 Prozent.

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