Immer mehr Honigbienen in Sachsen

Vor allem in den Städten schaffen sich viele Menschen neuerdings Bienenvölker an. Doch gegen das allgemeine Insektensterben hilft das nur wenig.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Tauchsieder
    21.06.2018

    Eine Schizophrenie in Sachsen, dass Umweltministerium wird vom Landwirtschaftsminister geführt. Was will man da anderes erwarten.
    Dies bedeutet weniger Geld für den Umweltschutz und einen Hürdenlauf für die Bewilligung von Fördermittel für die Umweltverbände.

  • 2
    1
    cn3boj00
    21.06.2018

    Ein Wunder: Naturschutz in der FP! Natürlich muss die Überschrift erstmal positiv rüberbringen, dass es der Biene gut zu gehen scheint. Erst im Text erfahren wir, wie es wirklich ausschaut!
    "Der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) hatte seinerzeit im Landtag zum Thema "Insektensterben" pauschale Vorwürfe gegen die Landwirtschaft als vermeintliche Verursacherin eines Artenrückgangs zurückgewiesen"
    Ist doch auch logisch, denn der Umweltminister ist ja gleichzeitig auch Landwirtschaftsminister! Zu DDR-Zeiten hatte er Leitungsfunktionen in LPGen, und bis 2014 arbeitete er in Führungsrollen in Agrarbetrieben, u.a. der Gruma, ein Unternehmen dessen Credo u.a. heißt "Schonung natürlicher Resourcen durch z.Bsp. Verzicht auf den Pflug". Jeder, der ein wenig von Landwirtschaft versteht, weiß was Verzicht auf den Pflug bedeutet: die Alternative heißt Chemie.
    Ein Schelm, wer böses dabei denkt!
    "Aber Pestizide sind nicht an allem schuld: Manche Arten von Wildbienen verschwinden auch, weil es eine Verarmung der Fruchtfolgen gibt und es manche Trachtpflanze nicht mehr gibt..."
    Richtig, daran sind nicht die Pestizide schuld. Sondern die Herbizide, bekanntestes Beispiel: Glyphosat. Es vernichtet die Acker- und Wiesenkräuter.
    Wer, wenn nicht die Landwirtschaft, ist der größte Umweltzerstörer?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...