In Sachsen werden weniger Kinder geboren

Dresden/Wiesbaden (dpa/sn) - Im vergangenen Jahr sind in Sachsen rund 1100 Kinder weniger geboren worden als ein Jahr zuvor. Insgesamt kamen 36 833 Neugeborene zur Welt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. 2016 waren es noch 37 940 Kinder. Bei der Zahl der Neugeborenen in Sachsen lagen im vergangenen Jahr die Jungen (18 807) vor den Mädchen (18 026).

Die Geburtenziffer verringerte sich von 1,66 (2016) auf 1,62 Kinder (2017). Die Zahl beschreibt, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils laufenden Jahr. Bundesweit sank die Geburtenziffer von 1,59 (2016) auf 1,57 Kinder (2017).

Die Gesamtzahl aller geborenen Kinder in Deutschland war im vergangenen Jahr mit rund 785 000 Neugeborenen um rund 7000 niedriger als ein Jahr zuvor. Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Babys betrug 31 Jahre und zwei Monate. Statistisch gesehen erlebten Frauen 2017 die erste Geburt bundesweit zwei Monate später als noch im Jahr 2016. Ostdeutsche Frauen bekommen ihr erstes Kind im Schnitt rund ein Jahr früher als westdeutsche Mütter.

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2Kommentare
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  • 0
    3
    Zeitungss
    02.11.2018

    Hat möglicherweise etwas mit der Zukunft diese Kinder zu tun. Wer heute auf der Sonnenseite lebt, kann diesen Gedankengang natürlich nicht folgen, soweit reicht es im Oberstübchen nicht, warum auch??? Wer arbeiten lässt, kann das nicht nachvollziehen, versteht sich. Ich bin nicht betroffen, Jubel kommt deshalb aber keiner auf. Man denkt gelegentlich an die Zukunft dieses Landes und man kann man gar nicht so viel essen, ei man ….. könnte.

  • 0
    3
    Interessierte
    02.11.2018

    Wieso fehlen denn da immer noch so viele Kita-Plätze ?



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