Innerkirchliche Kritik am Kurs der EKD bei der Seenotrettung

Der Leipziger Kirchen-Vertreter Till Vosberg zieht Parallelen zur Wende. Er sagt: "Wir haben hier nach 1990 erlebt, was passiert, wenn die Jungen und Leistungsfähigen gehen."

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1515 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Jemand
    29.09.2020

    Ein guter Artikel zum Thema:

    https://hpd.de/artikel/heinrich-bedford-strohm-rosinenpicker-18511

  • 4
    2
    Malleo
    10.09.2020

    klapa.
    Ein gewohnte Spiel, denn mit leerem Kopf nickt es sich leichter!

    "Zu vielen Menschen ist es gleichgültig, was geschieht, solang es nicht ihnen selbst geschieht."
    W. H. Taft

    15 Mrd mehr für Rentner sind ein Kraftakt.
    25 MNrd. für Flüchtlinge sind fest eingeplant.

  • 2
    2
    Malleo
    10.09.2020

    inoino
    Nein, er würde sein Gehirn einschalten und dann sagen:
    "Nein, wenn ich dir etwas gebe, bettelst du umso mehr.
    Der Erste, der seine Hand auftat, ist Schuld an deiner Gemeinheit, weil er dich zum Faulenzer machte"
    (Plutarch, griechischer Historiker)

  • 3
    2
    klapa
    10.09.2020

    Malleo, einen Roten zu setzen, ist immer leichter, als Argumente gegen die Fakten zu finden!!

  • 4
    2
    Malleo
    10.09.2020

    Die NGO’s und die EKD schicken Schiffe.
    Keine Pässe und das Wort „Asyl“ garantieren:
    -Keine Abschiebung wegen fehlender Papiere
    -und ein BGE von 344 €/Monat
    Diese Bezüge entsprechen dem Jahresverdienst im Senegal.
    Bis 2050 wird Afrika seine Bevölkerung verdoppeln, 37 % erwägen schon jetzt eine Auswanderung.
    Von den Ausreisewilligen wollen 44% wegen der Suche nach Arbeit ihr Land verlassen und 29% wegen Armut.
    Bleibt die Frage, in welchen Jobs möchten die Willigen arbeiten und was haben jene 29% vor-auch arbeiten oder nur alimentieren lassen- siehe oben?
    (Zahlen: Welt vom 28.03.19)
    Das erschlaffende Europa präsentiert sich einmal mehr als „buntgeschmücktes Narrenschiff Utopia“(Strauß)

  • 3
    5
    inoino
    06.09.2020

    FromtheWastelands: "Was würde Jesus wohl tun wenn er sowas lesen müsste was seine Gläubigen und Vertreter da von sich geben? Ich glaube er würde losgehen und eine Kirche anzünden."

    Ups - was haben Sie denn für ein Bild vom lieben Jesus? Das passt ja gar nicht in das Bild, was Christen sich so von dem galiläischen Wanderprediger und Exorzisten zusammengebastelt haben...

  • 6
    5
    mops0106
    05.09.2020

    Leider glaube ich nicht, dass das Leben und die Sicherheit der "schon länger hier Lebenden" einen Großteil der Politiker überhaupt (noch) interessieren.

  • 7
    4
    klapa
    05.09.2020

    ‚Nach BKA-Zahlen werden mehr Deutsche Opfer eines Tötungsdelikts durch Asylzuwanderer als umgekehrt.’

    - https://www.welt.de/politik/deutschland/article181506934/BKA-Zahlen-Asylzuwanderer-bei-Toetungsdelikten-ueberrepraesentiert.html

    Kann dieser Trend durch die Sicherheitsbehörden vielleicht irgendwann im Interesse der Sicherheit der Menschen gestoppt werden?

  • 7
    4
    klapa
    05.09.2020

    Nach einer deutlichen Zunahme von Beleidigungen und Bedrohungen in Bussen der Friedberglinie durch Asylbewerber weigern sich Busfahrer der SNG, weiter auf dieser Linie Dienst zu tun.

    - https://www.insuedthueringen.de/region/suhl_zellamehlis/suhl/Busfahrer-in-Angst-Hilferuf-der-SNG;art83456,7376875

    Auch ein Ergebnis von Merkels Migrationspolitik seit 2015.

  • 10
    2
    Malleo
    03.09.2020

    from
    "Gott hat den Menschen erschaffen, weil er von den Affen enttäuscht war.
    Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    M. Twain

  • 11
    5
    Malleo
    03.09.2020

    2. Versuch einer Meinungsäußerung mit Hinweis auf FP Textstelle(Gericht)
    Dennoch tut sie es und muss folglich auch mit den Folgen, der Abwendung ihrer Mitglieder, auf Dauer leben.
    Die innerkirchlichen Diskrepanzen an dieser hochpolitischen Frage, inwieweit diese Aktionen dem Schlepperwesen einen moralischen Anstrich einschließlich kirchlicher Absegnung versehen, werden in den Fragen und Antworten sehr deutlich.
    Dass dabei der Initiator Bedford-Strom eine mehr als spalterische Funktion ausübt, muss nicht einmal erwähnt werden.
    Mit dezidierten Seitenhieben auf die scheinbar alleinig „richtige (deutsche) Sicht“ zur Bewertung eines sichern Herkunftslandes bei der “Verschiffung“ der jungen Männer in Tunesien, wo Deutsche sich im Urlaub wohlfühlen oder wegen der angeblich „unfairen“ Asylverfahren in Malta oder Italien wird genau das zum Ausdruck gebracht, was sehr viele Menschen hier im Land ebenso sehen.
    Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass diese Menschen sich sofort in die rechte Ecke gestellt sehen.
    Asylbewerber retten und anderen deren Versorgung überlassen!
    Klare Worte, wie jene, die am Amtsgericht Zwickau 2020 bei der Urteilsbegründung gegen einen Rumänen, der für die illegale (Land)Schleusung von 16 Irakern verantwortlich war, gesprochen wurden.
    Richter Noback an den Verurteilten(wörtlich aus FP)
    „Sie heben einer Bande geholfen, Menschen gegen unseren Willen nach Deutschland zu schleusen. Diesen Irakern ging es nicht schlecht, weil diese 10.000 € /Person zahlen konnten.
    Doch hierzulande befinden sie sich in der Illegalität, verstünden weder Deutsch noch die deutsche Kultur… und sollen dann von den Steuerzahlern durchgefüttert werden.“
    Was, so fragen sich sehr viele Menschen, unterscheidet wohl die Shuttle-Schleusung auf See mit dem Schiff der EKD von jener über Land auf der Balkan-Route des rumänischen Kriminellen?
    Wie dumm all diese Scheinmoralität ist, beweisen die Überfahrten von Migranten über den Ärmelkanal.
    Warum?
    Es geht um die knallharte Erlangung wirtschaftlicher Vorteile bei Einwanderung in die Sozialsysteme, denn Frankreich ist ein „sicheres“ Land für die angeblich politisch Verfolgten.
    Aber vielleicht schaut die „Sea- Watch4“ auch mal im Ärmelkanal vorbei!

  • 13
    6
    KTreppil
    03.09.2020

    Herrn Vosbergs Meinung kann ich im Wesentlichen begrüßen und hoffen, dass es noch mehr solch gesunde Ansichten unter kirchlichen Vertretern gibt. Ich stehe der christlichen Religion nahe, ohne Kirchenmitglied zu sein und halte seine Aussagen für sehr wirklichkeitsnahe, was man leider nicht von jedem seiner Funktion bzw. Verantwortung sagen kann.
    Man beachte vor allem seine Aussagen in Zusammenhang mit dem barmherzigen Samariter.
    Wer seine Aussagen für feige und heuchlerisch hält, sollte sich dies alles vielleicht noch einmal in Ruhe durchlesen. Die Aussagen sind nicht feige, sondern mutig.
    Die Vorwendezeit in der DDR mit der Situation Afrikas zu vergleichen dagegen ist meiner Ansicht nach wie Äpfel mit Birnen vergleichen und arg konstruiert nur um sich mit den Aussagen Herrn Vosbergs nicht ernsthaft auseinander zu setzen.

  • 20
    12
    censor
    03.09.2020

    Hätte sich die Kirche in den 1980er Jahren so benommen wie heute, hätten wir nie eine Wende gehabt.
    Damals war die Kirche der Hort und das Asyl der Opposition, heute legt sie sich der Regierungspolitik zu Füßen.

  • 7
    28
    FromtheWastelands
    03.09.2020

    Wieviel Heuchelei und Feigheit kann man eigentlich in ein paar Sätzen zum Ausdruck bringen?

    Man animiert also zum Aufbruch wenn man Menschen vorm Ertrinken rettet, man "verschifft" Menschen wenn man sie in sichere Häfen bringt statt sie irgendwo auszusetzen.
    Der absolute Gipfel ist aber die Behauptung, man entziehe Afrika die Jungen und Starken, gerade so als ob die sich nur zum Spaß auf eine lebensgefährliche Reise machen und nicht etwa weil sie ihren Familien das Überleben sichern wollen, das es Nächstenliebe sei zu verhindern das Menschen Elend, Not und Krieg entfliehen.

    Ich kann mich nicht erinnern jemals so etwas Menschenverachtendes und Rassistisches gelesen zu haben.

    Haben diese "Christen" sich eigentlich mit dem voran sie vorgeben zu glauben und mit der Person dessen Symbol sie tragen auseinander gesetzt? Und Voßbergs Art damit umzugehen verursacht bei mir Brechreiz. Anstatt klar Position zu beziehen für die Werte die er als Kirchenvertreter zu vertreten vorgibt eiert er herum und klagt über Kirchenaustritte.

    Ich hoffe nur das dieses Interview nicht versickert und stattdessen deutschlandweit zur Kenntnis genommen wird, auf die Reaktionen bin ich wirklich gespannt.

    Was würde Jesus wohl tun wenn er sowas lesen müsste was seine Gläubigen und Vertreter da von sich geben? Ich glaube er würde losgehen und eine Kirche anzünden.

  • 12
    23
    MuellerF
    03.09.2020

    " Wir haben hier nach 1990 erlebt, was passiert, wenn die Jungen und Leistungsfähigen gehen."

    Wir haben auch vor 1990 erlebt was passiert, wenn man die Auswanderungswilligen in einem Land einsperren will -man baut Mauern und schießt auf "Republikflüchtlinge"!